Ihr wisst ja bereits durch einen Artikel hier und mehrere Statements auf Facebook, dass mich das Thema Plastikmüll im Meer derzeit schwer beschäftigt und ich neulich einen Workshop zum Plastikmüll besucht habe. Während ich jetzt gerade an der Ostsee weile und feststelle, dass selbst an den Stränden, die auf den ersten Blick sauber aussehen, auf jedem Meter (!) Müll zu finden ist (das Meiste davon übrigens Zigarettenstummel), schwimmen in den Weltmeeren riesige Müllberge vor allem mit Plastik herum, das sich langsam in Mikropartikel aufteilt und in den Mägen von Fischen und Vögeln landet oder auch die Tiere tötet, weil sie sich darin verheddern. Auch in Mägen der neulich gestrandeten Pottwale an der Nordsee fand man erschreckend viel Plastik.

Plastikmüll in Deutschland

Dieses Thema taucht nun immer häufiger auf, um die Menschen zu informieren, z.B. im Ozeaneum in Stralsund (ein Oberknaller, dieses Museum, ich war vor ein paar Tagen dort und werde berichten) und auch das Umweltfotofestival in Zingst, das noch bis Sonntag läuft und auf dem ich zu einem Fototalk eingeladen war, hat einen Schwerpunkt darauf gesetzt, was ich sehr erfreulich finde.

Wer glaubt, dass aus Deutschland kein Plastik in den Meeren landet, irrt übrigens gewaltig: Nicht nur sind wir große Konsumenten von dem ganzen Zeugs, was mit Plastikumverpackung durch die halbe Welt transportiert wird, wir produzieren davon auch gewaltige Mengen und verschiffen diese ins Ausland. Und auch direkt aus Deutschland landet sehr viel Müll durch Flüsse im Meer.

Wasser, Brandenburg, Müll, Easybreath, Ü40-Frau im Bikini, Authentizität und so

Als Decathlon mir die Schnorchelmaske EASYBREATH zum Testen andrehte, war mir daher sofort klar, dass ich nicht einfach einen schnöden Test machen kann, sondern politisch korrekt, auch wenn die Schnorchelmaske natürlich komplett aus Plastik ist, am besten damit selbst die Vermüllung eines deutschen Gewässers überprüfe, und wo geht das wohl besser als dort, wo die Bisamratten schwimmen gehen und schon der Name einiges verheißt: In Müllrose in Brandenburg.

Bevor Ihr Euch jetzt das Video anguckt müsst Ihr noch wissen: Ich bin schnorchelunfähig. Mir kommt immer Wasser in den Schnorcheldings oben rein und ich bin deshalb so panisch, dass ich eigentlich lieber die Luft anhalte oder eben nur ganz oben an der Wasseroberfläche paddle (und dann kann man auch einfach so Luft holen, eigentlich). Außerdem habe keine Ahnung, wie andere das machen, dass nicht ständig die Brille beschlagen ist, ich sehe unter Wasser immer nix. Hab ich denen von Decathlon auch geschrieben, da haben die gesagt: Mach mal und Du wirst sehen, das Ding hier ist was Besonderes.
Na gut, hab ich mir gesagt, versuch ich das mal. Außerdem: Es wird ja derzeit immer nach Authentizität geschrieen und über die rosa Brillen auf Instagram gemault und über das Inszenierte und die Filter und die schön geshoppten Fotos. Was ist also wohl authentischer als eine Ü40-Frau im Bikini mit Schnorchelmaske aufm Kopp.
Und: Das Video ist garantiert nicht geshoppt oder aufgehübscht sondern mega authentisch! Ich sage das jetzt lieber, weil man bei der grandiosen Videoqualität eventuell anderes vermuten könnte, aber nein: ES IST ALLES ECHT!

Einfach tauchen mit der EASYBREATH

Und ja, tatsächlich kann man mit der EASYBREATH auch einfach mal alle meine Entchen machen, den Hintern hochstrecken und mit Kopf und Maske komplett unter Wasser gehen, denn oben verschließt ein Mechanismus beim Tauchen den Lufteinlass, so dass kein Wasser oben reinlaufen kann – uiii, und Inka kann daher mit dem Ding sogar mal kurz abtauchen ohne Angst zu haben, sich tierisch zu verschlucken. Außerdem ist das eben eine SchnorchelMASKE und keine Brille, und die Maske ist so geschickt aufgebaut, dass da wirklich einfach nix beschlägt. Ein Wunder der Technik eben.

tl;dr (too long; didn’t read)

YEAH, nach vier Jahren bloggen, nach 375 veröffentlichten Artikeln und sagenhaften 5000 Kommentaren (BOAH) habe ich mein erstes Werbevideo gedreht! Yeahyeahyeah!