Argentinien, Fotoessays, Patagonien

Im Himmel aus Eis {Perito Moreno Gletscher, Patagonien}

3. August 2015
Der Perito Moreno Gletscher in Argentinien

Heute: T-121, bis ich wieder auf die Südhalbkugel fliege und ins tiefe, tiefe Eis fahre, juchu! Ja, während ich den Sommer in Berlin genieße, zähle ich tatsächlich schon die Tage bis zur großen Reise meines Lebens, die meine letzte „große Reise meines Lebens“ ablösen wird: Meine 10-wöchige Reise durch Südamerika, die mich eher zufällig nach Bolivien und Nord-Chile führte, denn vor allem wollte ich das sagenhafte Patagonien und Feuerland sehen, große Berge, blaugrüne Seen, wildes Land, Gletscher, und natürlich das Eis.

Als ich so dieser Tage durch meine alten Bilder geschaut habe, bin ich vor allem an den schönen Gletscher-Fotos hängen geblieben und da fiel mir auf, dass ich Euch diese hier noch gar nicht gezeigt habe: Die Fotos vom Perito Moreno Gletscher in Argentinien.

Hörempfehlung für diesen Artikel: Crepusculum – For Hannah

Perito Moreno: Der berühmteste Gletscher Südamerikas

Zwischen dem ebenfalls berühmten Fitz Roi nahe des argentinischen Örtchens El Chalten und meiner 8-Tages-Trekkingtour im Torres del Paine Nationalpark in Chile legte ich einen kurzen Stopp in El Calafate ein, denn den Perito Moreno Gletscher im Nationalpark Los Glaciares, nur 80 km von dort entfernt (in der patagonischen Weite ein Katzensprung), muss man unbedingt gesehen haben. So jedenfalls steht es in meiner Trekkingbibel Patagonien und Feuerland von Ralf Gantzhorn*, der mir das Buch sogar signiert hat und ganz offensichtlich noch viel verknallter in diese Gegend ist als ich.

Mittlerweile habe ich nun schon einige Gletscher gesehen, in Island, der Schweiz, Grönland, in der Antarktis. Vergesse ich einmal die Antarktis, denn die brennt sich mit ihrer Gesamtheit des Unfassbaren ins Gehirn, war tatsächlich der Schönste bisher der Perito Moreno Gletscher im patagonischen Argentinien.

Der Perito Moreno, benannt nach einem argentinischen Geographen und bis zum ersten Weltkrieg als „Bismarck-Gletscher“ bekannt, wächst noch, im Gegensatz zu den meisten Gletschern dieser Welt. Die Ursachen sind nicht genau geklärt, man vermutet bestimmte Winde, die für den Gletscher klimatisch günstig sind.
Alle paar Jahre stößt er an die gegenüberliegende Magellan-Halbinsel und staut einen Teil des Sees auf, bis dann das Eis durch den Wasserdruck spektakulär zusammenbricht. Als ich Ende 2012 den Gletscher besuche, ist der letzte Eis-Bruch ein halbes Jahr her.

Karte Perito Moreno mit Wanderwegen

Die Karte zeigt, wo der Gletscher an die Magellan-Halbinsel stößt. Der Seitenarm „Brazo Rico“ wird dabei alle paar Jahre aufgestaut, bis der Druck auf das Eis zu groß ist und dieses bricht.

Der Perito Moreno ist eine der größten Attraktionen Argentiniens, las ich, und war daher schon auf die Massen an Touristen eingestellt, mit denen ich mir die Aussichtsplattformen teilen muss. Der Tipp im Hostel hieß allerdings: Buche die Kombi-Boot-und-Bus-Tour am Nachmittag, nicht am Vormittag, denn alle fahren am Vormittag hin.

Annäherung an den Perito Moreno per Boot

Die Wolken verziehen sich, oben blauer Himmel, unten das Blau aus dem Eis, die riesige Wand vor uns, während ich doch gerade noch im Hostel saß und mit Blick auf den Lago Argentino mein Bier genoss – die Szenerie ist völlig surreal.

Es stimmt. Im Bus nur gerade einmal acht Leute, ein deutsches Pärchen darunter. Es geht erst durch die Argentinische Pampa mit Blick auf den Lago Argentino, am Wegesrand ein paar Gauchos.

El Calafate in Argentinien: Gletscherfarbener Lago Argentino, die Pampa, ein paar Gauchos.

El Calafate in Argentinien: Gletscherfarbener Lago Argentino, die Pampa, ein paar Gauchos.

Vor Ort sind nur einige wenige Autos, das Boot ist nur halb besetzt, großartig, jeder findet seinen Platz an der Reling. Wir fahren eine Weile, bis ich das lange, helle Band weit voraus als Gletscherkante identifizieren kann.

Bootsfahrt zum Perito Moreno Gletscher

Mit dem Boot zur 5 Kilometer langen Gletscherkante vom Perito Moreno.

Bis zu 60 Meter sei diese hoch, ertönt es aus dem Lautsprecher. Ich kann das kaum glauben und die Dimensionen überhaupt nicht einordnen.

Abbruchkante des Perito Moreno-Gletschers vom Wasser aus

Der Perito Moreno Gletscher vom Boot aus: Keine Relation für die Dimensionen

Himmel und Eis: beides leuchtet blau und weiß

Himmel und Eis.

Die Wolken verziehen sich, oben blauer Himmel mit weißen Wolken, unten das Blau aus dem Eis, die riesige Wand vor uns, während ich doch gerade noch im Hostel saß und mit Blick auf den Lago Argentino mein Bier genoss – die Szenerie ist völlig surreal.

Dass so ein Boot nicht sehr nah heran darf wegen der ständig herunterfallenden Eisbrocken, die große Wellen verursachen – völlig egal, Größenordnungen sind hier ohnehin relativ. Es knackt und knirscht, wie ich das bereits aus Grönland kenne, am meisten verzaubert aber bin ich durch diese wahnsinnig hübsche Farbe: Der Perito Moreno Gletscher ist strahlend weiß, so irre sauber, wie ich das bisher nirgendwo gesehen habe.

Hier lasse ich von einem anderen Touristen eines der wenigen Fotos von mir auf dieser Reise machen. Ich sehe zwar selten blöde aus, dennoch macht mich dieses Foto heute ein klein wenig glücklich.

Selfie vor dem Perito Moreno Gletscher in Argentinien

Dass ich Selfies nicht so mag, erklärt sich ja jetzt. Das Bild macht mich dennoch glücklich.

Annäherung zu Fuß

So hatte ich mir das vorgestellt auf dieser Reise. Nicht das Eis, oder Patagonien. Nicht diese Weite oder die Sonne und den kalten Wind, nicht das Blau oder Weiß. So hatte ich mir mich selbst vorgestellt – geschüttelt vor Glück, Staunen, Dankbarkeit.

Das Boot kreist hin und her, nach etwa einer halben Stunde fahren wir zurück, legen an und werden mit dem Bus auf die Vorderseite der Magellan-Halbinsel gebracht. Hier kommt einem die Gletscherkante direkt entgegen.
Über Treppen und Laufgitter geht es zur Spitze der Halbinsel, die Eiskante ist zwischen den Bäumen immer wieder erkennbar, bis der Blick komplett frei wird.

Perito Moreno Gletscher in Argentinien

Zwischen südamerikanischen Sträuchern: Der Perito Moreno Gletscher

Laufstege führen zum Gletscher

Um die Natur zu schützen aber auch, damit Menschen nicht zu nah an die Abbruchkante gehen, wurden Treppen und Laufstege gebaut.

Ich bin tatsächlich fast alleine und bleibe alle paar Meter stehen. Langsames Annähern, Staunen, Horchen, da knallt es wieder, schon wieder ein Stück abgebrochen. Weitergehen. Schauen.
Endlich kann ich langsam begreifen, wo ich hier stehe. So hatte ich mir das vorgestellt auf dieser Reise. Nicht das Eis, oder Patagonien. Nicht diese Weite oder die Sonne und den kalten Wind, nicht das Blau oder Weiß. So hatte ich mir mich selbst vorgestellt – geschüttelt vor Glück, Staunen, Dankbarkeit.

Blick auf den Gletscher von oben.

Die Größe ist kaum zu erfassen.

Abbruchkante des Gletschers mit türkisen Gletschersee

Gletscher-Eis und Gletschersee: meine Lieblingsfarben.

Abbruch eines großen Stückes vom Gletscher

Wieder bricht ein großes Stück mit lautem Donnern ab.

Blau leuchtendes Eis.

Eis oder Himmel? Warum das Eis so blau leuchtet, habe ich hier schonmal beschrieben.

 

TTT – TierischeTouriTipps

Anfahrt:

Von El Calafate gibt es Kombi-Touren mit Bus, Boot und zu Fuß: Der Bus bringt einen zum Schiff, das sich dem Perito Moreno annähert. Anschließend geht es zu Fuß weiter zu den Aussichtsplattformen. Eine wunderschöne und gut organisierte Tour. Meine Tour habe ich 2012 im Hostel gebucht, damals haben sich die Preise der verschiedenen Anbieter nicht groß unterscheiden. Das hat sich anscheinend geändert, wie ich auf anderen Seiten lese, Preisvergleich lohnt! Generell dürfte die Buchung im Hostel allerdings immer eine ganz gute Idee sein, da meist günstiger.

Tipp: Die Nachmittags-Tour buchen! Die Vormittagstour ist sehr viel belebter.

Gut zu wissen: Der Eintrittspreis in den Nationalpark Los Glaciares ist nicht im Preis inbegriffen und wird direkt am Eingang beim Besucherzentrum bezahlt. Der Hafen mit dem Boot ist nahe beim Besucherzentrum.

Unternehmen:

  • El Calafate selbst ist ein wahnsinnig langweiliges Örtchen, was ausschließlich vom Tourismus lebt. Entsprechend öde ist die Hauptstraße, die wie eine langweilige Mall für Jack Wolfskin-Liebhaber anmutet. Der Lago Argentino aber ist schon aufgrund seiner Farbe spektakulär und es gibt verschiedene weitere Ausflugsmöglichkeiten. Ich selbst hatte ein Date mit dem Torres del Paine und bin nicht länger geblieben.
  • Es gibt Gletscherwanderungen auf dem Perito Moreno, die spektakulär sein sollen. Leider waren sie damals bereits so teuer, dass ich mir das verkniffen habe.
  • Wer die grandiose Idee hat, den Sternenhimmel über dem Gletscher zu fotografieren, wird enttäuscht: Der Park schließt um 22 Uhr. Eine Genehmigung kostet mehrere hundert Dollar, wurde mir von einem Fotografen erzählt, der es mehrfach versucht und dann aufgegeben hat. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es einen anderen Weg gibt: Auf der Magellan-Halbinsel gibt es eine Unterkunft, von der man aus zu Fuß zum Gletscher laufen kann. Die Aussicht soll fantastisch sein und ich vermute, dass es hier niemanden geben würde, der einen zurückhält. Hinweise bitte an mich, das wäre nochmal eine Reise nach meinem Geschmack.
  • Busse gehen von hier täglich nach El Chalten (Trekking zum Fuß des Fitz Roi) und Puerto Natales (Nationalpark Torres del Paine).

Unterkommen:

Anscheinend gibt es viele schlechte Hostels in der Gegend, so das Hörensagen. Ich hatte offensichtlich mit meinem grandioses Glück: Das America del Sur Hostel in der Calle Puerto Deseado 153 ist wunderschön, man blickt aus dem gemütlichen Aufenthaltsraum direkt auf den Lago Argentino und die Hostel-Leute bemühen sich, ein angenehmes Klima unter den Gästen zu schaffen, so gibt es z.B. jeden Tag die Möglichkeit, an einem gemeinsamen Essen teilzunehmen.

Weiterlesen:

 

21 Kommentare

  • Reply Hartmut 23. September 2015 at 21:24

    Oh, da werde ich ganz nostalgisch… 2003 waren meine Frau und ich auf Hochzeitsreise in Patagonien, und der Presto Moreno stand natürlich auch auf unserem Programm damals… El Calafate war damals WIRKLICH ein verpenntes Kaff, in dem es nicht viel gab. Die Fahrt dorthin auf Schotterpisten die Hölle… irgendwie schön, dass es immer noch recht langweilig zu sein scheint. Hatte eher erwartet, dass der Tourismus dort überhand genommen hat. Man hatte damals zumindest das Gefühl, dass der Tourismus sich gerade so richtig entwickelte… was ja nicht immer zum Vorteil ist. Jedenfalls superschön, über Patagonien hier zu lesen… und die Antarktis hätten wir uns auch gerne angesehen…, aber dafür reichte weder das Geld noch die Zeit – leider…
    LG aus dem hohen Norden!

    • Reply Hartmut 23. September 2015 at 21:26

      …immer diese verdammte Autokorrektur… Perito Moreno sollte es natürlich heißen!!!

    • inka cee
      Reply inka cee 29. September 2015 at 10:50

      Wie schööön! Ich hab gerade bei Euch herumgewühlt, mensch, so schöne Reisen und überhaupt Schweden!
      Und naja, doch, der Tourismus ist schon sehr stark da, aber „sehr stark“ heißt dort eben, dass zwar jeder vom Tourismus lebt, aber überlaufen ist die Stadt dennoch nicht. Angeblich soll es auch am Porito Moreno regelmäßig voll sein, aber naja, ich war in der Hauptsaison da und SO wenige Besucher, also fast keiner… voll ist es also definitiv nicht.
      Liebe Grüße aus dem Süden (hihi) und dankeschön,
      Inka

  • Reply Jürgen Lorenz 17. September 2015 at 17:49

    Hallo, super interessant Dine Reiseeindrücke vom „Ende der Welt“! Wir wollen im Dezember nach El Calafate und den Perito Moreno besuchen, kommen aber erst morgens am 19.12. 2015 sicher total übermüdet in El Calafate an, und hatten den 20. 12. für den Perito Moreno geplant. Wir sind in der Hosteria Austral untergebracht. Wie und wo kann man die Kombi- Tour buchen, was hast Du bezahlt?? Am 21.12. geht es dann weiter per Bus nach Puerto Natales in Chile. Wir sind absolut unbedarft, können kaum englisch und schon gar nicht spanisch, habe aber ein Tablett mit einem guten Übersetzer…(?) Wir sind für jeden Tipp dankbar! Vielleicht hast Du noch den Einen oder Anderen für uns… Danke!
    Die besten Grüße, Jürgen aus Schwerin

    • inka cee
      Reply inka cee 18. September 2015 at 8:39

      Hallo Jürgen,
      puuuh, da würde ich aber auf jeden Fall noch etwas Englisch und/oder Spanisch üben. Engisch ist evtl sogar die bessere Wahl, weil Ihr vermutlich mit anderen Backpackern eher in Kontakt kommt. Macht doch noch einen kleinen Kurs oder sucht Euch einen native Speaker in Eurer Nähe?
      Die Tour zum Perito Moreno, ich habe ehrlich keine Ahnung und vermute um die 20 Euro, habe aber neulich irgendwas um die 50 Euro gelesen, das ist anscheinend teurer geworden. Die Touren könnt Ihr in jedem Hostel oder Reisebüro buchen oder auch in Hosterias. Ich würde an Eurer Stelle immer erst ein Hostel / Hosteria probieren vor dem Reisebüro, denn letzteres ist evtl. teurer. Generell sind die aber dort alle auf Backpacker eingestellt, die touristische Infrastruktur ist gut aber noch nicht so überlaufen, dass alle genervt wären – eine sehr gute Mischung. Damals hat sich der PReisvergleich übrigens nicht gelohnt, auch das scheint sich mittlerweile geändert zu haben.

      Puerto Natales habe ich sehr geliebt zum Durchschnaufen, was auch an meinem Hostel gelegen hat: Supernette Leute, der damalige Haupt-Mitarbeiter hat jeden Abend Gitarre gespielt und so schön gesungen. :) Es ist das Patagonia Adventure Hostel in der Calle Tomas Rogers 179. Die Jungs machen geniale Touren und bieten die auch an, von Klettern über wandern einfach alles.
      Es gab damals im Hostel keine Schließfächer, sollte man vielleicht noch wissen. Ich hab das teure Zeug eh immer bei mir gehabt und würde es dort alleine wegen der Atmosphäre sehr empfehlen.

      Achso: Es gibt in Puerto Natales einen Torres del Paine Treff. Ich hab leider vergessen, wo das war, eine Kneipe, die zu einer Unterkunft gehört. Kennt sicherlich jeder. Geht dort unbedingt hin! Ihr werden Leute kennenlernen und es ist eine Offizielle da, die einen Vortrag hält und Fragen beantwortet. Also mein Rat: Nehmt Euch dort ein bisschen Zeit und schließt Euch mit Backpackern kurz, das macht so ein Spaß da. Und macht Ihr dann das W oder O? Evtl. findet Ihr in der Kneipe noch Entscheidungshilfe bezüglich Eurer Fitness. Tatsächlich würde ich Euch zum O nur raten, wenn Ihr schon Fernwanderungen gemacht habt und wisst, wie Ihr da drauf seid. Es ist anstrengend und geht enorm auf die Knie, ich habe mir dort leider eins überlastet, womit ich heute noch Probleme habe, obwohl ich ganz gut trainiert war.
      Wenn Ihr noch konkrete Fragen habt: Immer her damit. :)
      Ich wnsche Euch ganz viel Spaß bei der Vorbereitung, Vorfreude und natürlich auf dieser tollen Reise. Wohin geht es denn nach Puerto Natales?
      LG
      /inka

  • Reply Sabine 12. September 2015 at 18:11

    Das sind wirklich Mega-Fotos! So ein Gletscher ist einfach unvergleichlich. Ich hatte auch schon das Glück, mit einem seligen Lächeln auf den Lippen, Gletscher in Island bewundern zu dürfen. Patagonien sollte ich unbedingt auf meine Bucket-List setzen!

    • inka cee
      Reply inka cee 15. September 2015 at 11:15

      Auf jeden Fall, Sabine! Patagonien war mein Traum und obwohl ich ja immer denke, es gibt so viele tolle Plätze der Welt, die ich noch anschauen will, hoffe ich, eines Tages noch einmal dorthin zurückzukehren, weil es einfach fantastisch, interessant, wunderschön ist.
      VG
      /inka

  • Reply Amerika Rückblick ins Netz August 2015 | Rapunzel will raus 6. September 2015 at 8:32

    […] sie in den tiefen Süden gereist ist und uns jetzt mit herrlichen Bildern vom Himmel aus Eis, dem Gletscher Perito Moreno, […]

  • Reply Look Back - August 2015 - Reiseblog Gecko Footsteps 1. September 2015 at 10:16

    […] Inka hat den Petito Moreno Gletscher in Patagonien besucht und beschreibt dieses Erlebnis sehr eindrucksvoll in ihrem Artikel inklusive […]

  • Reply SarahMorena 15. August 2015 at 22:44

    Hach… das wäre ja auch schon lange mal ein großer Traum von mir!

    Sehr gerne gelesen und toll geschrieben! =)

    Liebe Grüße,
    Sarah =)

  • Reply Aqually 6. August 2015 at 9:03

    Oha, Argentinien und Gletscher habe ich bisher nicht in Zusammenhang gebracht (norddeutsches Landei wieder). Danke für die neue Erkenntnis.

    Als Kind bin ich mit meinen Eltern um den Alteschgletscher in den Schweizer Alpen herumgewandert und auch durch irgendwelche Schluchten in Gletscherhöhlen herumgeklettert. Diese Größe und die Vorstellung das das alles immer in Bewegung ist fand ich damals schon unheimlich (von dem Krach des herabstürzenden Wassers will ich gar nicht reden) aber diese blauweißtürkisgrün Töne der Farben haben mich damals schon fasziniert. Wie viele Farben Eis haben kann ist schon toll … aber ich halte mir Berge lieber auf Abstand (Flachlandindianderschisser halt) ;-)

    Aber so einen großen Eiswürfel könnte ich heute gut gebrauchen. Man hat wieder über 30°C angesagt *schwitz*

    Liebe Grüße Aqually

  • Reply N. Berger 6. August 2015 at 8:46

    Südamerika ist mein absolutes Lieblingsreiseziel! In Perito Moreno war ich zwar selber noch nicht, doch habe ich mir mit meiner besten Freundin vorgenommen, einen kleinen Abstecher dorthin zu machen. Nach unserem Bachelor wollten wir das ja auf jeden Fall machen und noch ein bisschen in Südamerika und Mittelamerika rumreisen. Bin schon recht hibbelig vor Aufregung! :)

  • Reply Clara 3. August 2015 at 22:55

    Hey!
    Das sind super schöne Bilder! Ich wollte eigentlich nie wirklich in diese Richtung, es gibt ja genug Gründe, die man sich immer wieder einredet, damit man die Anreise nicht „auf sich nehmen“ muss… Aber je mehr ich darüber bei dir und auf anderen Seiten lese und Fotos sehe, desto mehr möchte ich die Landschaft dort erkunden! Vielen Dank für diese Posts! :)

    Viele liebe Grüße, Clara :)

    • inka cee
      Reply inka cee 4. August 2015 at 7:33

      Dankeschön liebe Clara!
      Ich habe bisher auch noch niemanden getroffen, der nicht von Patagonien begeistert war. Aber nuja, Patagonien ist eben riesig und wenn man das Gefühl hat, etwas „auf sich zu nehmen“, fühlt es sich vermutlich nach einer sehr langen Reise an. ;) Aber ich fand es großartig und habe so viele Ecken nicht gesehen, dass ich Patagonien gerne nochmal zwei Monate bereisen würde.
      Liebe Grüße
      /inka

  • Reply Jana 3. August 2015 at 21:26

    Hach ja, darüber muss ich auch noch irgendwann mal schreiben. Wir haben aber keine Bootstour gemacht, weil man zu Fuß ja fast genauso nah ran kam, waren ebenfalls nachmittags dort und es war ebenfalls ziemlich leer ;-) Und: Ich bin ja sooo gespannt auf deine Antarktis-Reise, ich weine immer noch still und leise, dass wir uns das nicht leisten konnten…

    • inka cee
      Reply inka cee 4. August 2015 at 7:28

      Hey Jana,
      das stimmt, man muss die natürlich nicht machen, aber ich lasse ja keine Gelegenheit aus, wenn ich Boot fahren kann. :) Allerdings fand ich auch schön, die Wan vor einem zu sehen, wie sie hoch in den Himmel ragt. Zu Fuß bestaunt man den Gletscher ja von oben. Ich kann also auch beides empfehlen.
      Und das mit der Antarktis-Reise ist echt mega schade. Wenn man ein bisschen flexibel ist bekommt man spontan eine kurze Tour da unten für 1500 Dollar, jedenfalls noch 2013, das mag jetzt etwas mehr sein. Auf einigen Schiffen soll man angeblich sogar anheuern können.
      Eines Tages schaffst Du das bestimmt nochmal! Und ich selbst, ich hab das Gefühl, ich bin jetzt schon aufgeregt… :)
      LG /inka

  • Reply signe 3. August 2015 at 20:59

    These photos are amazing! What a wonderful adventure! I haven’t been to a glacier since my trip to Alaska about 10 years ago! I’ve followed you with Blog Lovin, Facebook, and Instagram and I hope you’ll connect with me!
    : signe :

    • inka cee
      Reply inka cee 3. August 2015 at 21:50

      Hey Signe,
      Thanks very much for your lovely comment. I hope you dont bother that I edited a little, since I take usually money for ads. ;)
      I guess Alaska is a blast, hope I will be able to get there one day.
      Inka

  • Reply Kathrin 3. August 2015 at 15:08

    Ach wie schön!!! <3 Da würde ich jetzt gern ein bisschen zwischen den Eisschollen plantschen :-)

    • inka cee
      Reply inka cee 4. August 2015 at 7:29

      Haha, ich nicht! :D In der Antarktis bin ich nur im Wasser gewesen, um so ein Zertifikat zu bekommen, sonst bekommt mich im Leben niemand in so kaltes Wasser. ;))

    Kritik? Schmeicheleinheit? Einfach Senf? Her damit!