Auf blickgewinkelt schreibe ich Geschichten, die – wenn ich ehrlich bin – ohne meine Fotos vermutlich nur halb so spannend wären. Tatsächlich muss ich immer erst meine Fotos bearbeiten, bevor ich eine Geschichte schreibe, denn die entsteht dann beim Blick auf die Fotos fast von alleine. Da die Fotografie mittlerweile zu so einem ausgewachsenen Teil meines Lebens geworden ist, gebe ich auch (un)regelmäßig Tipps zur Fotografie und Fotoausrüstung.

Fotografie-Tipps

Ich freue mich immer über die tolle Resonanz zu meinen Fotografie-Tipps und nehme mir dann vor, mehr davon zu schreiben. Leider hat der Tag nur 24 Stunden und dann gibt’s ja noch so viele andere Geschichten…

Sehr beliebte Fotografie-Tipps sind z.B. meine Artikel

Sternentor

Foto-Ausrüstung

Ich bin außerdem dabei, meine komplette Fotoausrüstung zu besprechen. Dabei zeige ich Vor- und Nachteile der Ausrüstung auf, gebe konkrete Empfehlungen und allgemeine Tipps und sage auch, wovon ich nicht überzeugt bin. Falls Du also gerade dabei bist zu überlegen, Dir etwas für die Fotografie anzuschaffen, zum Beispiel ein neues Objektiv oder auch eine neue Kamera, könnte der ein oder andere Artikel hilfreich sein.
Drei Artikel sind bisher erschienen:

Stative im Vergleich

Foto-Locations & Fotostories

Rund um die Fotografie gibt es natürlich auch viel zu berichten, zum Beispiel von meinem letzten Fotoworkshop Fotoschnack, einem Sternenworkshop auf dem Aletschgletscher, von der Photokina, dem Oberstdorfer Fotogipfel, tollen Lost Places oder schönen Fotobüchern.
Manche Artikel habe ich als „Fotostory“ auserkoren, weil ich die Locations so unfassbar toll fand und dort gerne fotografiert habe. Oder manchmal gilt einfach auch: Mehr zeigen als reden.

Meine aller-aller-allerliebste Foto-Location kennst Du vermutlich, wenn Du meine Seite Über mich gelesen hast: die Antarktis. Sie ist so anders, so wunderschön, und ich liebe die kontrastarme Landschaft.

Eisberg in der Antarktis

Analog – Erinnerungsgeschichten in retro

Manchmal erzähle ich übrigens auch Geschichten von früher mit alten, analogen Fotos. So nach und nach möchte ich mehr der alten Fotos einscannen, denn der Look ist einfach schön, oder? Ob anno 1916 (ich habe noch viele sehr alte Fotos meiner Familie) oder 1976. Kurz habe ich es mal mit der Lomo-Fotografie versucht, aber schnell wieder aufgegeben, nachdem mir der zweite Film bei Rossmann geklaut wurde und der dritte sich in der Kamera verklemmt hat.

Meine Lieblingsstory ist übrigens meine Geschichte, wie ich auf einer Bühne vor den Pyramiden für 1001 Ägyptern tanzte.

Pyramiden von Gizeh in Kairo, Ägypten

Wie ich zur Fotografie kam

Ich habe erst sehr spät mit der Fotografie so richtig angefangen. Zuerst mit einer billigen Digitalkamera, weil ich mir nichts anderes leisten konnte. Doch dann gewann ich im Jahr 2012 einen Fotowettbewerb vom Globetrotter Magazin und durfte mit dem großartigen Fotografen Gunther Wegner – der übrigens einen sehr lesenswerten Fotografie-Blog hat – auf Fotoreise nach Bolivien und Chile gehen, wow.

Fußballtor mit Eisberg-Bucht

Grönland, Quequertarsuaq. Mein Gewinnerbild im Fotowettbewerb. Jahaa, damals noch auf anderem Webservice…

Ich blieb noch etwas länger in Südamerika, leider damals nur mit einem „Suppenzoom“. Ist irgendwie klar, dass ich nochmal nach Südamerika muss, oder? Einen Überblick findest Du vor allem in diesen beiden Artikeln:

Natürlich kaufte ich mir für die Fotoreise eine „richtige“ Spiegelreflexkamera in Form der damals gerade erschienenen Canon EOS 600D. Das gute Stück versenkte ich dann gleich in der Antarktis, die ich an die Reise drangehängt hatte, so dass mir von dieser großartigen Reise nur Fotos von einer kleinen Kompaktkamera bleiben, die mir ein Passagier netterweise verkaufte, nachdem er meine Verzweiflung sah.
Den Artikel, live von der Fram aus der Antarktis mit ungefähr 32 Tüten voll Selbstmitleid, gibt es hier:

Und obwohl diese Erfahrung prägend war und ich merkte, dass ich mich auf meinen Reisen ein bisschen zu sehr auf den Sucher fokussierte und vor dem Bullauge der Fram lernte, wieder „nur“ mit den Augen und für die Erinnerung zu sehen, nahm ich mir fest vor, noch ein zweites Mal in die Antarktis zu reisen, was dann 2015 der Fall war. Dieses Mal mit zwei 600Ds, die mir dann prompt vor der zweitgrößten Kolonie von Königspinguinen ausfielen. Beide.

Königspinguinkolonie vor Gletscher

Daraufhin beschloss ich, dass es Zeit für eine bessere Kamera war, aber weil ich finde, dass man immer mit seinen Möglichkeiten wachsen soll, statt Spatzen mit Tauben zu füttern (#spruechelover), kaufte ich mir eine Canon 80D – auch, weil der Autofokus so gut ist und mir meine ersten Wale unter der 600D weggeschwommen waren. Na und jetzt könnt Ihr raten, wohin ich mit der 80D gerne mal reisen würde…
Nunja, tatsächlich würde ich inzwischen unheimlich gerne mit Vollformat fotografieren. Gar nicht, weil ich denke, damit werden alle Fotos besser. Aber ich mag den intensiven Look, der mit Vollformatkameras möglich ist, das Spiel mit der Unschärfe. Am allertollsten wäre sowas im kompakteren Systemkameraformat. Aber ja nun, das ist teuer, dazu muss ich erst noch ein paar Fotos oder Bücher verkaufen…
Vielleicht warte ich mit der Antarktis also noch ein bisschen.

Mit der Canon 80D kaufte ich mir außerdem eine Olympus OMD EM-10, um auf der Straße oder in vielen Ländern Fotos zu machen, wo man nicht so arg auffallen möchte. Die Olympus ist ein großartiges Schätzchen, meine Immer-Dabei-Kamera, mit der ich letztendlich auch 90% meines Buches 52 Eskapaden in und um Berlin im Dumont Verlag geschossen habe.

Auch die Olympus bespreche ich in meinem ersten Artikel über meine Fotoausrüstung: Kameras und Objektive.

Mittlerweile arbeite ich nicht nur schreibenderweise für Print, sondern verkaufe meine Fotos auch regelmäßig. Bisher habe ich das Geld immer wieder in Workshops, Equipment und Bücher investiert. Ich werde nie eine wirklich gute Fotografin sein, aber ich versuche ständig, besser sehen zu lernen.

Fotografie ist wie ein Flirt: Meist bleibt nur der fade Beigeschmack. Aber einige seltene Male, da ist der Anblick auch am nächsten Morgen noch unschlagbar.

Buchempfehlungen über die Fotografie

Werbung – Hier habe ich einen Partnerlink hinterlegt. Bestellst Du über diesen Link, bekomme ich ein bisschen Provision, der Preis ist für Dich der gleiche. Du unterstützt damit blickgewinkelt und natürlich meine Fotoausrüstung. :)

Minimalismus ist angesagt, ich gebe zu, ich lese viel zu wenige schöne Bücher über die Fotografie. Gefallen haben mir einige, aber wenn es um Grundlagen und auch weitergehende Überlegungen und Erklärungen zur Fotografie geht, gibt es eigentlich nur dieses eine:

Diana lernt fotografieren, von Gunther und Diana Wegner, überarbeitete Ausgabe vom September 2017.

Ja, genau, das ist der oben erwähnte Gunther Wegner. Bevor ich hier Werbung mache: Lies Dir einfach mal die Bewertungen auf Amazon durch. Dann weißt Du: Mehr Buch braucht’s wirklich nicht, um das Fotografieren zu lernen.