Kanada! Dass wir nach Kanada fahren, war bereits im Frühjahr klar, aber lange haben wir uns gefragt, wo wir bitte anfangen sollten, dieses große und spannende Land zu bereisen. Wir, das sind Manuela von Seiltanz, der Mann, der später zu uns stoßen wird und natürlich meine Wenigkeit.

Wir haben uns schnell für Westkanada mit den Rockies und Vancouver Island entschieden und uns dann lange Gedanken gemacht, recherchiert und andere Reiseblogger gefragt, bei denen ich gesehen hatte, dass sie eine ähnliche Route gefahren waren und unheimlich tolle Fotos gemacht haben.

Achtung: Der Artikel ist lang und beinhaltet sehr viele sehr konkrete Routenvorschläge und Tipps! Wenn ich zurück bin, verlinke ich nach und nach die weiteren Artikel.

Ich hoffe, Euch damit für dieses großartige Land zu begeistern und ein paar wertvolle Hinweise und Tipps für die Planung der eigenen Reise geben zu können.

Inhalt des Artikels

Die Route für drei(einhalb) Wochen Kanada

Teil 1: Wildnis auf Vancouver Island (British Columbia)
Teil 2: Roadtrip durch Banff & Jasper (Alberta)
Wie und wann sind die Reiseblogger gereist?
Konkrete Routentipps zwischen Vancouver und Banff bzw. Jasper

Kosten & Unterkünfte

Mietwagen
Vancouver Island & West Coast Trail
Kosten für Hostel, Motels & Chalets

Wo sind Hotspots für tolle Fotos?

Und die Kanadier? Wie sind die denn so?

 

Die Route für drei(einhalb) Wochen Kanada

Na klar, ich wäre am liebsten gleich in den Norden gedüst, Schnee und Eisbären und so. Aber das ist natürlich etwas schwieriger zu organisieren und auch teurer, und das kam mir für den Kanada-Start einfach komisch vor. Manuela und ich haben also das Internet einmal herumgewälzt und uns nach reiflicher Überlegung für die mega klassischen Spots entschieden: Vancouver Island und die Rocky Mountains mit den Nationalparks Banff & Jasper und dem Icefields Parkway, angeblich eine der schönsten Straßen der Welt. Warum wir uns so entschieden haben? Weil’s eben schön ist, sonst würden da ja auch nicht so viele Leute hinfahren, newahr.

Unsere Sorge, dass das alles überlaufen ist, haben uns Kanada-erfahrene Reisende etwas genommen: Ja, es ist voll an den Hotspots, aber wenn man sich etwas entfernt und ein bisschen wandern geht, ist das Ganze wohl schon nur noch halb so wild. Außerdem haben wir uns mit September für die Nachsaison und gleichzeitig für den hoffentlich goldenen Herbst entschieden.

Karte der Kanada-Reise

Karte unserer Kanada-Tour in drei Wochen

Teil 1: Wildnis auf Vancouver Island (British Columbia)

  • Wir landen in Vancouver City, machen hier nur einen kurzen Ein-Tages-Stop und füllen unser Outdoorequipment auf, insbesondere Essen & Gas, Bärenkanister und Bärenspray.
  • Am dritten Tag holen wir unseren Mietwagen von Alamo vom Flughafen ab und fahren gleich weiter. Das ist einfacher, als in der City einen Parkplatz zu finden. Es geht mit der Fähre von BC Ferries nach Vancouver Island, was superschön sein soll und wo man locker alleine einen ganzen Monat verbringen könnte, habe ich mir sagen lassen. Die Fähre haben wir sicherheitshalber vorher reserviert, denn sonst könnte es sein, dass kein Platz mehr auf der Fähre ist.
  • Auf Vancouver Island treffen wir uns mit unseren Guides von Ecosummer Expeditions, mit denen wir eine meeeegacoole Walbeobachtungs- und Kajaktour machen werden.
Über das großartige Ecosummer Orca Camp habe ich mittlerweile einen Artikel geschrieben. Es war tatsächlich das absolute Highlight der Reise. Lies hier meinen Artikel

⟹ Kajaking mit Orcas: Whalewatching auf Vancouver Island

Das Foto sagt irgendwie alles, oder?

Orcas auf Vancouver Island vor Kajak

Die Orcas waren drei Meter vor unserem Kajak!! Danke an Jordan Gatto von Ecosummer Expeditions für dieses megatolle Foto von uns.

  • Nach der Kajaktour geht es dann gleich weiter mit dem West Coast Trail, einer 7-tägigen nicht einfachen Wanderung an der Westküste mitten im Bären- und Wildnisgebiet Kanadas, yeah. Im Eifer der Planung haben wir uns in die Idee verliebt, diesen 75 km langen Trail zu gehen und sind schon irre gespannt. Für den WCT muss man sich tatsächlich anmelden, was mich erst schwer gruselte. Berichte im Internet besagen allerdings, dass man damit vor allem die Besucher regulieren will, damit dieses Erlebnis möglichst einsam bleibt. Der WCT soll also tatsächlich nicht überlaufen sein, was mir sehr wichtig ist. Einen zweiten Torres del Paine brauche ich nicht noch einmal.
Der Wild Coast Trail war großartig und tatsächlich sehr anstrengend. Ich habe immer noch nicht geschafft, darüber zu bloggen, das hat aber Manuela von Seiltanz schon getan. Wer überlegt, diesen Trail zu laufen, findet hier eine ausführliche Beschreibung mit vielen Informationen und Tipps:
⟹ Der West Coast Trail auf Vancouver Island
  • Nach sieben Tagen Kanadischer Wildnis nehmen wir Kurs zurück nach Vancouver City, sammeln den Mann ein und starten unseren Roadtrip, für den wir 10 Tage zur Verfügung haben.

Teil 2: Roadtrip durch Banff & Jasper (British Columbia & Alberta)

  • Nachdem wir wieder bei Alamo den Wagen gegen einen Größeren gewechselt haben, fahren wir Richtung Banff und machen einen Zwischenhalt in einem B&B, denn die Strecke ist sonst einfach zu lang. Das B&B sieht so zuckersüß aus und ich würde dort gerne länger bleiben, aber Urlaubstage sind ja leider endlich.
  • Weiter geht es zum Banff Nationalpark, wo wir zwei Nächte bleiben, genauer gesagt in Canmore, weil das günstiger ist als direkt in Banff.
  • Anschließend geht es über den Icefields Parkway in den Jasper Nationalpark, wo wir vier Nächte haben, um endlich auch mal auszuspannen. Auch hier fahren wir etwas aus dem Nationalpark hinaus und übernachten in Tete Jaune Cache.
  • Zurück geht es über Calgary (noch einmal Banff und die Chance auf Sonnenaufgänge am Lake Louise), von dort per Flugzeug nach Vancouver, wo wir an einem viel zu kurzen Tag etwas Sightseeing einlegen können und wieder nach Deutschland.
Ja, wer jetzt aufgepasst hat, hat gemerkt: Die Karte oben ist etwas falsch, wir sind von Tete Jaune Cache zwar mal etwas in den Süden gefahren, um Bären zu beobachten, die Strecke zwischen Tete Jaune Cache und Kamloops haben wir jedoch nicht gemacht und auch nicht die nördliche Route von Kamloops nach Vancouver. Dafür haben wir den Icefields Parkway zweimal befahren, was eine super Idee ist: Man sieht beide Richtungen und es sieht noch einmal völlig anders aus. Wir konnten uns nicht für eine schönere Variante (von Süd nach Nord oder umgekehrt) entscheiden.

Die 10 Tage für den Rocky-Roadtrip in Banff und Jasper waren definitiv zu kurz. Im Banff Nationalpark war es mir persönlich auch zu voll, um etwas jenseits der Hotspots wandern zu gehen hatten wir – zumindest in Banff und auf dem Weg dorthin – keine Zeit. Deshalb bin ich kein riesengroßer Fan von Banff geworden, auch auf dem Icefields Parkway war das Wetter leider etwas mittelmäßig. Grandios hingegen war unser Aufenthalt im Jasper Nationalpark und dem Mount Robson Provincial Park, was ganz sicher auch daran gelegen hat, dass wir dort mehr Zeit und nette Hosts hatten, zudem war das Wetter schöner, es passte einfach alles.

Über die Reise habe ich einen Überblick geschrieben:

⟹ Reisebericht Westkanada: Into the wild

Banff reisen-fotografie.de

Athabasca-Falls im Banff-Nationalpark. Foto: reisen-fotografie.de

Wie und wann sind die Reiseblogger gereist?

Takly on Tour: Wir waren das erste Mal im Herbst (September/Oktober) 2012 in Kanada und sind innerhalb von drei Wochen die typische Toure-Route gefahren. Vancouver – Revelstoke – Banff – Jasper – Sea-to-Sky Highway – Vancouver. 2015 waren wir wieder im September in Kanada unterwegs, sind allerdings über Seattle, Salt Lake City, Yellowstone National Park, Glacier National Park gefahren, um Kanada zu erkunden. So haben wir den Waterton-Lakes-Nationalpark und den Kootenay National Park besucht und sind über einen Teil der bereits bekannten Route Banff – Jasper – Banff – Revelstoke nach Osoyoos und weiter über Winthrop wieder zurück nach Seattle gefahren. Beide Male sind wir mit dem Wohnmobil unterwegs gewesen.

Anemina Travels: Ich war von Anfang Juni bis Anfang Juli 2016 gemeinsam mit meinem Freund für vier Wochen in Kanada und den USA. Wir sind von Montreal bis nach Vancouver gefahren, also einmal (fast) quer über den Kontinent. Große Teile der Strecke haben wir allerdings in den USA zurückgelegt. In Kanada haben wir in Montreal und Toronto, den Rocky Mountains und in Vancouver Halt gemacht. Aus 5000 Kilometern sind am Ende übrigens 8000 geworden, aber das war irgendwie vorher klar, denn die 5000 waren mehr oder weniger Luftlinie.

Woanderssein: Wir sind im Jahr 2015 Ende Juni von Alaska nach Whitehorse in Kanada eingereist, machten uns von dort dann aber mit dem Flieger auf nach Vancouver, wo wir unseren Roadtrip starteten. Unsere Route war ein klassischer Kanada Roundtrip: Vancouver, Whistler, 100 Mile House, Clearwater, Jasper, Banff, Revelstoke, Kelowna, Vancouver. Für diese Strecke nahmen wir uns 20 Tage Zeit.

Reisen-Fotografie.de: Wir waren 2016 Anfang bis Mitte Mai in Kanada. Eine wunderbare Zeit, vor dem eigentlichen Saisonstart. Das Wetter war zu der Zeit natürlich ein Glückspiel – es ist halt Kanada. Ich würde aber sagen, wir waren auf der Gewinnerseite des Spiels, von 17 Tagen nur drei Regentage. Die Vorsaison dort haben wir sehr genossen. Auch an den touristischen HotSpots waren niemals unangenehm viel andere Reisende unterwegs. Nachteil war aber, dass einige Straßen und Gegenden noch nicht geöffnet waren. So konnten wir leider nicht zum Moraine-Lake im Banff fahren.
Unsere Route ging von Vancouver aus, nördlich über Jasper zum Wells Grey Provincial Park. Dann über Jasper, dem Icefield Parkway nach Bannf. Von dort sind wir eine südliche Route durch den Yoho und dem Revelstroke National Park nach Vancouver zurückgefahren. Insgesamt haben wir für die Route 14 Tage gebraucht und sind dabei 3200 Kilometer gefahren. Die restlichen Tage haben wir im wunderbaren Vancouver verbracht.

Konkrete Routentipps zwischen Vancouver und Banff bzw. Jasper:

Der Weg von Vancouver nach Banff / Jasper  bzw. umgekehrt – welche Strecke ist am Schönsten, oder was hat Euch auf der Strecke am Besten gefallen? Oder könnte man auch eigentlich drauf verzichten und ein Flugzeug nehmen?

Takly on Tour: Um möglichst schnell von Vancouver nach Banff zu gelangen ist die Fahrt über den Trans Canada Highway 1, über Revelstoke wohl die beste Möglichkeit. Wenn ihr etwas Zeit habt, würde ich euch allerdings auf jeden Fall die landschaftlich schönere/abwechslungsreichere Route über Lillooet und Whistler empfehlen.

Anemina Travels: Wir sind von Jasper aus Richtung Südwesten gefahren, haben also die nördliche Route über die Highways 93, 16 und 5 genommen. In Kamloops haben wir den schnellen Highway 5 verlassen und sind auf den alten Trans Canada Highway abgebogen und darauf bis Vancouver gefahren. Die Strecke war fast durchgehend sehr schön – und auch überraschend. Ich wusste zum Beispiel vorher nicht, dass es zwischen den Rocky Mountains und den Coast Mountains noch eine wüstenähnliche Hochebene gibt, die teilweise an Arizona erinnert.
Ich würde euch deshalb unbedingt empfehlen, die Strecke zu fahren und eine Übernachtung mit einzuplanen, wenn nicht sogar zwei. Wir haben übrigens in Cache Creek übernachtet (in einem Motel. Wir mussten dringend mal ausgiebig duschen). Man muss es mögen, in so einer einsamen Wüstenlandschaft zu sein, aber ich fand es großartig. Es war super einsam und abgeschieden und genau richtig für einen kurzen Zwischenstopp.

Woanderssein: Auch wenn Banff & Jasper definitiv die Highlights auf unserer Route waren, verzichten würde ich auf die Fahrt dorthin nicht. Generell hat uns der Hinweg, also von Vancouver über Whistler, Clearwater am besten gefallen und das obwohl wir mit den Auswirkungen mehrerer heftiger Waldbrände oft zu kämpfen hatten.  Warum? Die Straßen dort oben sind viel gemütlicher als die dicken Highways rund um Revelstoke und Kelowna.

Murmeltier auf dem Cavell Meadows Trail. Foto: woanderssein.com

Auf dem Cavell Meadows Trail. Foto: woanderssein.com

Reisen-Fotografie.de: Wir fanden die nördliche Route, von Vancouver über Banff, Kamloops, Clearwater viel schöner als die südliche Route. Von Banff aus fährt man den Sea-to-the-Sky-Highway, der schon wunderschön ist. Und in Clearwater ist man dann direkt am Wells Grey Provincial Park, den man unbedingt mitnehmen sollte.
Die südliche Route über Kelowna, Hope fanden wir nicht so spannend. Wobei der Ort Hope als solches, und die Berge rundrum, schon richtig schön waren.

Kosten & Unterkünfte

Kanada habe ich immer für viel zu teuer gehalten und vor allem für mich alleine als Führerscheinlose unmöglich, so stand dieses Ziel gar nicht auf meiner nächstmöglichen Bucketlist – bis Manuela und ich mal gequatscht und festgestellt haben, dass wir beide Bock auf Kanada haben. Manuela mag wie ich Roadtrips, aber nicht zu langes im Auto sitzen. Sie liebt wandern und zelten – ja, perfekt.

Mietwagen

Das Auto mieten wir von Alamo (und werden netterweise zu einem kleinen Teil unterstützt), dort finde ich die Preise ok und in meiner Kanada-Facebook-Gruppe ist man ebenfalls der Meinung, dass Alamo eine gute Idee ist. Zudem teilen wir uns in der zweiten Hälfte die Kosten für das größere Auto zu dritt. Die Einwegmiete entfällt bei Alamo außerdem, wenn man von Vancouver nach Calgary fährt. Daher zahlen wir hier besonders wenig.

Vancouver Island & West Coast Trail

Auf Vancouver Island werden wir die meiste Zeit zelten, explizit natürlich auf dem West Coast Trail, was natürlich sehr günstig ist. Der Trail selbst kostet Anmeldegebühren von über 100 Dollar (dafür sind Evakuierungen gratis, sollten wir uns verletzen ;), der Bus zurück zum Auto ist mit 85 Dollar erstaunlich teuer. Insgesamt für eine Woche ist das natürlich aber kostenmäßig für Kanada ein Witz und die schönste, wildeste und günstigste Art, Kanada kennen zu lernen.

Dann kommt die Orca-Kajak-Tour von Ecosummer Expeditions. Tollerweise sind wir hier von Ecosummer eingeladen und müssen nur unsere Abreise aus dem Camp bezahlen, da werden wir nämlich extra mit einem Boot abgeholt, weil das sonst mit unserer Anmeldung für den WCT kollidiert. Das Camp kostet 1090 Dollar für 3 Tage (2 Nächte), 1400 Dollar für 4 Tage. Ich musste bei dem Preis schlucken, weiß aber inzwischen, warum das so viel kostet und habe vor allem gelernt, dass es für diese Art Whalewatching und für Kanada ziemlich günstig ist – andere Anbieter nehmen teils das Doppelte.
Die restlichen Nächte sind wir auf Campingplätzen unterwegs und gehen zwei Nächte (vor und nach dem Trail) ins Motel. Das Motel war eine winzige Hütte, die Duschen und Toiletten, nunja, nicht das allerdollste. Ich fand es ehrlich gesagt überteuert. Ein super Preisleistungsverhältnis hatte hingegen der Zeltplatz. Schön gelegen, Dusche ok, gerade mal 15 Dollar die Nacht, das Fahrzeug frei.

Kosten für Hostel, Motels & Chalets

Leider aber stimmte meine Vorstellung vom teuren Kanada doch ein wenig, was die Unterkünfte angeht: Die Preise sind teils unfassbar. Wenn man sich doof anstellt, kann man glatt 70 Euro im Mehrbettzimmer im Hostel ausgeben (What?!). Wir haben uns aber natürlich nicht ganz so doof angestellt, aber tatsächlich alles vorgebucht, weil wir eben keine Lust hatten, spontan ein sauteures Zimmer bezahlen zu müssen, und tatsächlich war auch schon im Juni sehr vieles ausgebucht. So generell habe ich beim Roadtrip zwischen 40 und 50 Euro pro Person & Nacht veranschlagt und bin damit auch gut hingekommen.
Das büßt nun zwar unsere Flexibilität etwas ein, dafür sparen wir vor Ort die Zeit der Organisiererei, was ja irgendwie auch schön ist.
Gesucht und gebucht haben wir übrigens sehr viel bei booking.com*, was sich bei mir persönlich immer mehr als die umfangreichste und beste Buchungsplattform erweist. Ich weiß, dass viele Hotels sehr schimpfen wegen der hohen Provisionen. Nun, dafür werden sie dort eben auch gut gefunden und müssten eigentlich gar keine eigene Webseite mehr haben, wobei ein eigener Webauftritt bei mir persönlich immer einen guten Eindruck macht und auch zur Direktbuchung führt. Meistens ist nur leider die Buchung über Webseiten nicht so komfortabel und die Stornierungsbedingungen überhaupt nicht einsehbar. AirBnB ist außerdem eine Möglichkeit.

Unterkunft Vancouver (Stadt)

Auf längeren Trips, wo die Übernachtung nur Mittel zum Zweck ist und ich außerdem gerade im Land ankomme, mag ich Hostels besonders. Es gibt eine Küche zum kochen und vor allem Kontakt zu anderen Reisenden. Zudem sind Hostels mittlerweile häufig hübscher als so manches Hotel. Wir übernachten also im Hostel im Vierbettzimmer für rund 32 CAD pro Person & Nacht.

Unterkünfte Banff & Jasper Nationalparks

Diese hübschen, einfachen Hütten im Nirgendwo, die wir zu gerne gehabt hätten, waren nicht aufzufinden, also vermutlich alle ausgebucht. Wir übernachten nun in Chalets, das sind Unterkünfte mit Rustikalcharme im Appartement-Stil. Achtung: Manche davon haben keine Küche, sondern nur Mikrowelle und Wasserkocher. Die meisten solcher Chalets bieten aber die Möglichkeit zu Grillen oder draußen Campingkocher zu verwenden.
Die Kosten belaufen sich bei uns umgerechnet auf 40 bzw. 50 Euro pro Nacht und Person (zwei Doppelzimmer teilen wir durch drei).
Beide Chalets befinden sich etwas außerhalb der Nationalparks, denn in den Parks sind die Kosten gleich sehr viel höher. Deshalb haben wir uns Canmore und Tete Jaune Cache zum Übernachten ausgesucht, denn beide Orte liegen sehr günstig zu den Rockies:

Die große Holzhütte mit zwei Ferienwohnungen in Tete Jaune Cache* westlich vom Jasper Nationalpark und nahe Mount Robson Povincial Park gelegen fand ich persönlich total großartig. Bei den Bewertungen störten sich einige Leute an den trinkenden und kiffenden Vermietern. Ja, das ist in der Tat, ähm, so, allerdings in Kanada auch recht üblich. Ich fand sie supermega nett und wir haben gemeinsam Ausflüge unternommen. Mit einem Schlafzimmer und einem riesigen Wohnzimmer mit Doppelbett kann man dort wunderbar auch zu viert unterkommen. Die Küche ist allerdings nur eine Mikrowelle und Wasserkocher, dafür gibt es aber einen Grill. Der Mount Robson ist von hier zu sehen.

Absolut empfehlenswert ist das günstige Inn of the Rockies* in Canmore, südlich von Banff. Grandioser Ausblick morgens auf die Berge, sehr sympathische Leute, Maisonette-Wohnung mit zwei Schlafzimmern und  Wohnzimmer mit komplett eingerichteter Küche – auch wenn uns die Geschirrspülmaschine auslief. Ich würde dort immer wieder hinfahren.

Meine Fragen zur Unterkunftssuche an die Reiseblogger:

Wann hast Du mit dem Organisieren der Unterkünfte angefangen? Und wie hast du übernachtet: Im Camper, im Zelt oder in einzelnen Unterkünften? Hast Du Tipps, über welches Portal man am Besten suchen sollte und wann?

Takly on Tour: Wir waren beide Male mit einem Camper unterwegs und haben ehrlich gesagt gar nichts vorgebucht. Aufgrund der Nebensaison war die Lage relativ entspannt und nur an den Wochenenden oder wenn Feiertage in die Reisezeit fallen würden wir vorab etwas buchen. Einzig den letzten Campingplatz vor Vancouver im Portoau Cove Provincial Park, den haben wir bei unserem letzten Besuch vorab reserviert. Da wir hier unbedingt zwei Nächte verbringen wollten und der Platz sehr beliebt ist. Für die Suche nach Campingplätzen ist die Karte vom Womo-Abenteuer Forum eine tolle Hilfe. Ansonsten viel Recherche im Internet und Reiseführer.

Lake Minnewanka im Banff Nationalpark. Foto: taklyontour.de

Lake Minnewanka im Banff Nationalpark. Foto: taklyontour.de

Anemina Travels: Wir hatten zum Campen in den Nationalparks ein Zelt dabei, weil wir auf früheren Reisen durch die USA die Erfahrung gemacht haben, dass die Zimmerpreise in den Parks teilweise schon unverschämt hoch sind. In Kanada war das jetzt nicht anders und so haben wir dank Zelt eine Menge Geld gespart. Weil uns das Campen so viel Spaß gemacht hat, haben wir uns auch außerhalb der Nationalparks oft Campingplätze zum Übernachten gesucht. In den Städten haben wir meist etwas außerhalb in Motels geschlafen.
Gebucht haben wir alles vor Ort, meist erst einen Tag vorher. Mit dem Zelt einen freien Platz auf einem Campingplatz zu kriegen, war nirgends ein Problem, auch ohne Reservierung. Die Zeltplätze in Banff (Lake Louise Campground) und Jasper (Whistlers) haben wir allerdings ein paar Tage im Voraus über das Reservierungssystem von Parks Canada gebucht, weil wir über den kanadischen Nationalfeiertag dort waren und gehört hatten, dass es dann sehr voll wird. Es hätte aber noch Plätze gegeben, wenn wir früh genug da gewesen wären.

Woanderssein: Da wir mit einem normalen Mietwagen unterwegs waren, suchten wir uns zentral gelegene Unterkünfte von denen aus wir Tagestouren unternehmen konnten. Neben den üblichen Verdächtigen wie Booking und Hostelworld, suchten wir auch bei den lokalen Tourismus Seiten nach Anzeigen.
Besonders in Jasper fanden wir über die Seite stayinjasper.com ein echt gemütliches Gästehaus gleich im Zentrum der Stadt. Ansonsten muss ich sagen, buchten wir alle Unterkünfte sehr kurzfristig, also erst als wir unterwegs waren.
Noch als Tipp. Besonders in Vancouver unbedingt die Reviews vorab in Bezug auf Bed Bugs lesen. Die Stadt ist echt verseucht mit den kleinen Blutsaugern. Dabei ebenfalls hilfreich: bedbugregistry.com.

Reisen-Fotografie.de: Unser Hotel hatten wir vorab, zusammen mit den Flügen, im Reisebüro gebucht. Das ist für uns ja einfach und praktisch, da wir selber unser Reisebüro Road-Reisen besitzen.
Unterwegs waren wir dann mit dem Wohnmobil. Freie Campgrounds zu finden war zu unserer Reisezeit gar kein Problem. Hinkommen, Platz auswählen, Übernachten. Selbst in den großen Parks gab es genug Stellplätze, obwohl noch viele Campgrounds geschlossen hatten.
Wenn wir mit dem PKW unterwegs gewesen wären, hätten wir die Hotels auf der Route einfach vor Ort gesucht. In den beiden großen Parks allerdings, wäre es wohl besser gewesen die Zimmer vorab reserviert zu haben. Es gibt zwar in den Orten Jasper und Banff sehr viele Hotels. Aber die waren selbst in der Nebensaison recht gut gebucht.

Travel Elk: Wenn Ihr mit einem WoMo fahren wollt, sind TruckCamper eine recht günstige Variante, erstens ist er recht kompakt und zweitens verbraucht er nicht so viel Sprit wie die großen Dinger. Wir sind damit immer im Schnitt mit 16-18 Litern auf 100 km hingekommen. WoMo hat halt den Vorteil, dass Du nicht unbedingt auf einen Campground fahren musst. Solange Du nicht zig Geräte gleichzeitig laden willst, während Du stehst, kannst Du nämlich auch mit Strom und Wasser ganz gut haushalten. Wir waren fast eine Woche auf einem Campground ohne Strom und Wasseranschluss und haben nur zwischendurch mal Frischwasser nachgefüllt und gedumpt, das kostet aber nichts!
Wenn Ihr mit dem Pkw unterwegs seid, würde ich bei AirBnB gucken. Wir haben das gerade ausprobiert bei 3 verschiedenen Gastgebern und waren bei allen dreien rundum zufrieden bis begeistert. Lasst Euch nicht irre machen von wegen „es gibt dann keine Stellplätze/Hotelzimmer mehr“ – das ist halt sehr deutsch gedacht. Wenn man etwas flexibel ist, findet sich immer ne Lösung, notfalls klopft man mal bei einem Farmer an!

Wo sind Hotspots für tolle Fotos?

Natürlich interessieren mich tolle Fotospots. Was sollte ich – auch aus fotografischen Gründen – im Banff/Jasper NP nicht verpassen? Es gibt ja unendlich viele Möglichkeiten mit Trekkings und Stops, wie es scheint?

Takly on Tour: Auf dem Icefields Parkway gibt es so unglaublich viele sehenswerte Fotospots, dass es hier den Rahmen sprengen würde. Ich würde euch raten, für diese Strecke zwei Tage Zeit zu nehmen. Es sind zwar „nur“ 232 Kilometer, aber ihr werdet immer wieder anhalten müssen.
Deshalb beschränke ich mich mal auf die Spots in Banff und Jasper. In Banff ist der Lake Minnewanka Scenic Drive mit seinen tollen Seen sehenswert. Banff an sich ist ein wunderschönes kleines Touristenörtchen, welches ihr allerdings wenn möglich am Wochenende meiden solltet. Auf der Fahrt Richtung Norden lasst den TCH1 links liegen und fahrt über den landschaftlich schöneren Bow Valley Parkway.
Jasper fanden wir dagegen etwas natürlicher und bei unseren Besuchen war der Ort weniger überlaufen, als Banff. Hier solltet ihr einen Abstecher zum Maligne Lake machen und auch der Pyramid Lake mit seiner kleinen Insel ist erlebenswert.

Anemina Travels: Lake Louise hat die schönste Farbe, die ich je bei einem See gesehen habe. Ja, es ist voll da und ja, es gibt tausend andere Seen. Aber keiner ist SO schön. Das Gute: Du musst nur wenige Meter laufen, um die Menschenmassen hinter dir zu lassen. Mein Lieblings-Wanderweg war der über Lake Agnes zum Plain of Six Glaciers, der am Chateau Lake Louise startet. Auf dem gesamten Weg hast du immer wieder traumhafte Aussichten auf den See.
Außerdem: Der Sternenhimmel. Wenn du es schaffst, so lange wach zu bleiben. Es wird im Hochsommer ziemlich spät dunkel und bis es dann richtig dunkel zum Sterne gucken ist, dauert es…

Moraine Lake, Kanada. Foto: aneminatravels.de

Moraine Lake, Kanada. Foto: aneminatravels.de

Woanderssein: Ganz besonders bei Banff & Jasper gibt es tatsächlich unzählige Möglichkeiten und ich glaube, so gut wie alle sind zu 100% empfehlenswert. Ich beschränke mich daher auf den Rat, auf keinen Fall das Morgengrauen und die Abenddämmerung zu verpassen! Nicht nur sind zu der Zeit die wenigsten Touristen unterwegs, die Parks sind ja nicht gerade ein Geheimtipp, wir hatten so auch immer die besten & fantastische Wildlife Sichtungen.
Selbst in Kanada hatte ich nicht wirklich erwartet, Bären und Elche direkt vom Auto aus beobachten zu können und genau dies, war eigentlich nur zu den frühen oder späten Tageszeiten wirklich entspannt möglich.
Ich hoffe die Gegend rund um Maligne Lake hat sich von dem grossen Feuer im letzten Jahr schon etwas erholt, dies soll ja wohl einer der schönsten & beliebtesten Fotospots dort sein.

Reisen-Fotografieren.de: Da gibt es so viele Dinge, die man gesehen haben sollte. Am meisten haben uns die zahlreichen Wasserfälle fasziniert. Seien es die Athabasca Falls oder die Sunwapta Falls, beide im Jasper NP oder die zahlreichen kleineren Wasserfälle, die man eigentlich überall in den beiden Parks findet.
Natürlich sind auch die schönen Seen sehr sehenswert, mit ihrer Bergkulisse im Hintergrund. Der Maligne Lake im Jasper und der Lake Louise im Banff NP sind ein Muss. Zum Lake Louise fahrt aber früh am Morgen oder spät am Abend. Das war der einzige Ort auf unserer Reise, wo es sogar in der Vorsaison unerträglich voll war.
Zum Wandern sind beide Parks ein Paradies. Es gibt so viele Trails, in allen Schwierigkeitsstufen, da bleiben keine Wünsche offen. Aber immer dran denken, ihr seid in Bärenland unterwegs. Deshalb niemals alleine los ziehen, mindestens zu zweit, und dabei immer ein wenig Lärm machen.

Inka: Ich fand ja den Medicine Lake in Jasper sehr hervorragend. Das war natürlich im Herbst mit den schönen Farben auch nochmal besonders hübsch.

Medicine Lake im Jasper Nationalpark

Der Medicine Lake im Jasper Nationalpark: Traumhaft und die Gegend fast menschenleer

Und die Kanadier? Wie sind die denn so?

Das wollte ich natürlich auch von den Reisebloggern wissen: Wie sind die Kanadier so drauf? Kann ich mir darunter US-Amerikaner ohne Trump und mit weniger Waffen vorstellen oder wie ist das so? Haben Kanadier Humor?

Takly on Tour: Wir haben die Kanadier als sehr gastfreundlich und offen erlebt. Ich persönlich finde, dass die Kanadier nicht mit den Amerikanern zu vergleichen sind. Es ist ein ganz anderes Volk. Obwohl sie landschaftlich viele vergleichbare Perlen haben, sind sie nicht so selbstverliebt.

Anemina Travels: Ich mache dann jetzt mal die Klischeekiste auf…  Ich weiß nicht, ob sie weniger Waffen haben, aber in der Wildnis Kanadas wäre ich froh, wenn ich für ein Treffen mit einem Eisbären für alle Fälle ein Gewehr hätte. Spaß beiseite. Über die politische Einstellung der Kanadier kann ich nicht viel sagen außer: Guck dir ihren Premierminister Justin Trudeau an und die Hoffnungen, die man in ihn setzt und du hast das Gefühl: Kanada ist irgendwie liberaler als die USA. Allerdings hat man ähnliche Hoffnungen auch in Obama gesetzt.
Das Land ist aber schon in ein paar Dingen fortschrittlicher, unter anderem in der Gleichstellung homosexueller Paare. Auch das Umweltbewusstsein ist (zumindest gefühlt) höher als in den USA. Die Einwohner sind zwar auch patriotisch, aber ohne den ganzen Pathos (diesen Schluss ziehe ich aus meiner Analyse über die Feierlichkeiten zu den jeweiligen Nationalfeiertagen und er ist sehr subjektiv).
Und die Kanadier sind wie ihre Nachbarn südlich der Grenze sehr offen und sehr freundlich, aber vielleicht etwas reservierter. Der Small-Talk-Wahnsinn treibt nicht ganz so hohe Blüten.

Woanderssein: So wirklich Kontakt hatten wir auf dem Roadtrip mit Kanadiern eigentlich gar nicht, daher ist die Frage nicht so einfach zu beantworten. Wir waren da wohl zu sehr mit uns selbst und der Natur beschäftigt. Generell waren aber alle sehr freundlich und die Inhaber der Gästehäuser / Motels etwas weniger „durchgeknallt“, als man es ja öfters in den USA erleben darf.

Reisen-Fotografie.de: Wenn Du Trump erwähnst, dann erkennst Du schnell den Humor der Kanadier. Es könnte allerdings auch Sarkasmus sein, der da zu hören ist. Die Kanadier sind genauso aufgeschlossen, humorvoll und nett wie die Amerikaner. Oft kam es uns sogar weniger gekünstelt vor, irgendwie authentischer.
Waffen haben die genauso wie die Amerikaner, da gibt es keinen Unterschied. Allerdings sind die Kanadier nicht so verbissen patriotisch. Die lieben bestimmt ihr Land, keine Frage, zeigen es aber nicht alle drei Sekunden. So sieht man viel weniger kanadische Flaggen als im Vergleich zu den USA und ihre Fahnenmeere.
Negativ, im Vergleich zu den USA, ist uns der Straßenverkehr aufgefallen. Schon die Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel in Vancouver war eine Erfahrung. 50 durfte man, der Mann am Steuer fuhr aber stur 80 – und floss im fließenden Verkehr mit. Auch mit unserem Wohnmobil fand ich das fahren in Kanada anstrengender. Man hatte immer wieder mal das Gefühl im Weg zu sein, mit dem riesigen Teil. Das war mir in den USA noch nie so aufgefallen.

Travel Elk: Der durchschnittliche Kanadier ist sehr, sehr hilfsbereit und nett, entschuldigt sich ständig, auch wenn er gar nix gemacht hat und hat definitiv einen schönen Humor! Das ist echt ein toller Menschenschlag, zumindest alle die, die wir bisher kennengelernt haben, sei es nur, weil man nach dem Weg fragt oder auch, wenn man Tage miteinander verbringt.

Was sollte ich unbedingt noch wissen, gibt es vielleicht ein echtes Fettnäpfchen oder etwas, worauf ich unbedingt achten sollte, um eine tolle Reise zu haben?

Woanderssein: Besonders für Banff & Jasper gilt, je einfacher ein Hike und später die Stunde, desto voller sind die Wege dort. Also immer schön hoch hinaus, dann kannst Du die Natur noch wirklich in Ruhe geniessen.
Fettnäpfchen? Da fällt mir eigentlich nur ein, dass bei einigen Wanderwegen Gruppen vorausgesetzt werden, da recht viele Bären in der Gegend unterwegs sind und sie so besser geschützt werden können. Entsprechend sollte man sich also eher Leuten anschliessen, die einigermassen auf dem selben Fitness Level sind. Wir durften es nämlich erleben, dass wir zwar ganz brav zu fünft los sind, sich dann aber einzelne verabschiedeten.

Travel Elk: Fettnäpfchen Nr. 1 ist das Thema First Nations, das würde ich vermeiden. Da gehen die Meinungen doch sehr auseinander, und ich habe dieses Thema und seine Behandlung für mich nach der jetzigen Reise komplett gestrichen. Ansonsten ist Victory-Zeichen eine Beleidigung, wenn Du dabei Deinem Gegenüber die Handinnenfläche zeigst (das hat dann was von Mittelfinger, kommt nicht gut).
Reisen-Fotografie.de: Das kanadische Volksgericht Poutine nicht kennen – das sorgt unter Umständen für Verwunderung. Eine Bedienung im Restaurant empfahl uns die Poutine und war regelrecht entsetzt, als wir fragten, was das denn sei. Jetzt kennen wir Poutine und freuen uns alleine deswegen auf eine weitere Kanada Reise.
Ansonsten, nehmt euch einfach Zeit, die vielen Eindrücke die das Land bietet zu entdecken. Wir waren selber sehr überrascht über die Vielfalt an Tieren und Natur dort. Schmetterlinge hätten wir genauso wenig erwartet wie richtige Regenwälder.

Ganz lieben Dank für Eure tollen und ausführlichen Antworten, Jungs & Mädels! Schaut für mehr Informationen auf die Blogs, dort findet Ihr tolle und viele weitere Informationen zu Kanada-Reisen, insbesondere zu Banff & Jasper.
Mit dabei waren:

Anna von Anemina Travels

Anna von Anemina Travels

Anemina Travels: Ich bin Anna. Ich liebe das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach und Gespräche am Lagerfeuer. Ich würde einen spontanen Roadtrip jederzeit einem Tag am Pool vorziehen. Auf Anemina Travels berichte ich über kleine und große Reiseabenteuer und erzähle Geschichten von den schönsten Orten weltweit – aber mit Schwerpunkt auf Nordamerika.

Melanie und Thomas von Reisen-Fotografieren.de

Melanie und Thomas von Reisen-Fotografieren.de

Reisen-Fotografie.de: Wir schreiben auf unserem Blog über unsere Reisen durch die Welt. Dazu versuchen wir viele Tipps für bessere Urlaubsbilder zu geben. Somit haben wir zwei unserer Leidenschaften dort perfekt kombiniert.

Tanja von Takly on Tour

Tanja von Takly on Tour

Takly on Tour: Mein Name ist Tanja und auf meinem Blog Takly on Tour stehen die Themen Reise, Camping und Fotografie im Fokus. Hier kann ich meine Liebe zum Reisen und zum Schreiben verwirklichen. Mir macht es großen Spaß ausführlich zu berichten und meine Erfahrungen weiterzugeben.

Travel Elk: Elke schreibt auf Travel Elk über ihre zahlreichen Reisen durch die Welt.

Oliver von Woanders Sein

Oliver von Woanders Sein

Woanders sein: Auf Woanderssein.com erzähle ich von unserer mehrjährigen Weltreise, welche ich zusammen mit meiner Frau Chizuru im September 2012 startete und jetzt im April 2016 (vorerst) beendete.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß in meinem Lieblingsland!

Eine Sache möchte ich noch ganz dringend loswerden: Schützt das Wildlife! Die Rockies sind eigentlich ein Träumchen für Bären, Damwild, Elche & co., leider werden vor allem immer mehr Bären geschossen, weil sie „den Menschen zu nahe kommen“, dabei ist es der Mensch, der den Tieren zu nahe kommt. Immer wieder lassen Menschen Nahrungsmittel bärenzugänglich liegen oder gehen sogar zu nah an Tiere heran. Ihr tut den Tieren wirklich nichts Gutes damit. Haltet bitte großen Abstand und seid ein Vorbild, auch wenn andere Touristen es anders machen. Erkundigt Euch vor Ort über das richtige Verhalten. Ihr schützt damit die Tiere und die Umwelt.

* Partnerlink: Wenn Du über diesen Link bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Der Preis ist für Dich der gleiche. Meine Empfehlungen für die Unterkünfte bleiben davon natürlich unberührt.
** Mehr aktuelle Fotos gibt es übrigens auf meiner Facebook-Seite.
***Ein besonderer Dank an Takly on Tour für das megatolle Titelbild! Tatsächlich sieht es hier derzeit auch so aus!