Das Sabbatical, auch bekannt als Sabbat-Jahr, ist in aller Munde, heute noch mehr als früher, denn immer mehr Menschen wollen eine Auszeit und gerne um die Welt reisen. Ich habe schon mehrfach kürzere Sabbaticals genommen und wurde häufig gefragt, wie das funktioniert und wie ich das mit einem Vollzeit-Job gemacht habe.

Stell Dir auf der einen Seite Deine freie Zeit vor. Stell Dir dann vor, Du würdest das Geld, was Du in dieser Zeit verdienen kannst, in Deiner Hand halten. Zeit in der einen, Geld in der anderen Hand. Was ist Dir wichtiger?

Heute soll es in meinem Artikel darum gehen, dass ein Sabbatical nicht gleich heißen muss, vorher lange zu sparen, dann seinen Job hinzuschmeißen und 12 Monate um die Welt zu reisen. Es gibt ja auch so etwas wie ein „Kurz-Sabbatical“, also eine kürzere Auszeit. Nachdem ich das im Jahr 2012 das erste Mal gemacht habe, habe ich es immer wieder getan.

Nicht nur ist es einfacher zu organisieren, ich mag außerdem mein Zuhause und verarbeite meine Reisen kopfmäßig dort auch sehr gerne. Eine Weltreise wäre vermutlich gar nichts für mich.

Bonus: Ich muss weder lange sparen noch meinen Job kündigen.

Inhalt des Artikels

Was ist ein Kurz-Sabbatical?
Die Verhandlung mit Deinem Arbeitgeber
Wie lange sollte Dein Sabbatical sein und wieviel kostet sowas?
Was ist mit der Krankenversicherung?
Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung
Deine Entscheidung
Für Kurzfristige: Feiertage in 2018 ausnutzen
Was habe ich in meinen Sabbaticals gemacht?

Was ist ein Kurz-Sabbatical?

Die Definition eines Kurz-Sabbaticals ist jedem selber überlassen. Ich zähle alles von vier Wochen bis drei Monaten dazu – zusätzlich zu den ohnehin üblichen 6 Wochen Urlaub natürlich. Wenn ich im Jahr nur vier Wochen Urlaub hätte, würde ich persönlich eingehen. ;)
Das Sabbatical soll meist dazu dienen, den Kopf frei zu bekommen, eine Auszeit vom Job zu haben. Das Ziel ist daher, aus dem Alltag auszubrechen. Der eine möchte vielleicht einfach die Beine baumeln lassen und sich eine Hütte in Brandenburg mieten. Die andere möchte am anderen Ende der Welt Abenteuer erleben und spannende Länder besuchen.
Bei den meisten von uns bedeutet es vermutlich etwas dazwischen: Ruhe und Müßiggang einmal wieder zu erleben, aber auch Reisen in ferne Länder und die Entdeckung von Neuem und letztendlich: wieder ein bisschen mehr bei sich selbst zu sein.
Für all das braucht man meiner Ansicht nach keine Weltreise von 12 Monaten. Ich habe seit 2012 fast jedes Jahr 1-2 Monate „off“, also unbezahlten Urlaub genommen. Das ist für mich die absolut perfekte Balance zwischen meinem Job, den ich mag und behalten möchte, Zuhause bei der Familie sein und gleichzeitig Abenteuer und mich selbst wieder einmal erleben.

Hausboot in Brandenburg

Es muss ja nicht immer gleich weit weg sein – auch Deutschland hat tolle Ecken. Hier: Durch Brandenburg mit dem Hausfloß

Die Verhandlung mit Deinem Arbeitgeber

Dein Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet, Dir unbezahlten Urlaub zu gewähren. Du bist also ganz klar in der Bittsteller-Position.
Mach Dir außerdem klar, dass Du bei einer Auszeit Deinem Arbeitgeber zeigst, dass Du nicht unersetzlich bist. Im blöden Fall kann das natürlich nach hinten losgehen und er hält Dich für überflüssig, Du solltest also nicht gleich nach 4 Monaten Auszeit fragen. Solltest Du aber ein gutes Verhältnis zu Deinem Chef haben, spricht nichts dagegen, einfach mal nach unbezahltem Urlaub zu fragen.

Es gibt einige Argumente, die Du selbst vorher abwägen und Deinem Arbeitgeber präsentieren kannst:

  • In den meisten Bundesländern haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Weiterbildung. Du könntest z.B. sagen, dass das Deine Art von Weiterbildung ist. In Berlin gibt es einen Anspruch von 10 Tagen, das sind immerhin zwei Wochen. Die meisten Arbeitgeber gewähren das nicht gerne und ich würde dieses Argument nicht sofort auf den Tisch legen, als zweiten Step und „härtere“ Verhandlungsgrundlage eignet es sich aber ganz gut. ;) Oder Du lässt im ersten Gespräch bereits einen kleinen Hinweis auf Deinen Anspruch fallen… Um Deinen Anspruch auf Bildungsurlaub herauszufinden, schau auf die Seite des iwwb.
  • Je nachdem, was Du in Deinem Sabbatical vorhast, kannst Du argumentieren, dass Du z.B. besser Englisch / Spanisch etc. sprechen oder andere Skills erwerben wirst.
  • Du wirst entspannter und zufriedener sein. Achtung, natürlich sollst Du Deinem Chef nicht verdeutlichen, dass Du derzeit unzufrieden bist. Aber dass nach einiger Zeit im Job Abwechslung jedem Geist gut tut – schließlich wollen wir alle uns ja weiterentwickeln – ist sicherlich auch dem letzten Holzkopf klar.
  • Komm Deinem Chef entgegen und nimm das erste Sabbatical über Weihnachten. So kann er sich Deine Feiertage einsparen. In den meisten Jobs passiert zudem in der Weihnachtszeit nicht viel. Häufig sind sogar die Tage zwischen den Jahren Pflicht-Urlaubstage (pssst: So sparst Du sogar noch Urlaubstage!). So habe ich es bei meinen ersten drei Sabbaticals gemacht.
    Wenn in Deiner Firma im Sommer Flaute ist, leg Dein Sabbatical in den Sommer. Sei offen und signalisiere dem Chef, dass Du natürlich mit ihm zusammen die beste Zeit aussuchen wirst, in der Deine Abwesenheit die wenigsten Probleme bereitet.
  • Lass Dich runterhandeln: Schlag z.B. zwei Monate vor und lass Dich dann auf einen Monat ein. Stell Dir dann auf der anderen Seite das Geld vor, was Du im anderen Monat verdienen wirst und steck das schonmal in die Reisekasse für das nächste Jahr. Alles hat seine Vor- und Nachteile. ;)
Schwarzer Strand am Meer, Island

Der schwarze Strand bei Vik in Island.

Wie lange sollte Dein Sabbatical sein und wieviel kostet sowas?

Beim Chef in meiner alten Firma konnte ich nur monatsweise unbezahlten Urlaub nehmen. Zuerst fand ich das blöd, das Gute ist aber, dass die Rechnungen dann einfacher werden. Was Du beachten musst:

  • Du wirst pro Monat ein Gehalt weniger haben.
  • Du wirst jedoch bei Deiner Steuererklärung Geld wiedererhalten, denn als Arbeitnehmer zahlst Du ja pro Monat die Lohnsteuer, die auf 12 Monate arbeiten berechnet ist. Du zahlst somit zuviel. Wieviel Du genau wiederbekommst, ist schwierig zu sagen, da das von mehreren Faktoren abhängt: Dauer deiner Auszeit, Steuerklasse, und natürlich der Höhe deines Bruttogehalts.
    Schön ist daher, über das Jahr zu fahren, also z.B. Dezember und Januar. Für Dezember bekommst Du dann zügig schonmal etwas zurück, für den Januar bekommst Du es dann bei Deiner nächsten Steuererklärung. Bonus: Beide Monate haben 31 Tage, nicht 30… ;) Außerdem könnte sich das günstiger auf die Rückzahlungen auswirken.

Günstiger Reisen

Dieser Artikel ist nun nicht dazu geeignet, viele Tipps zum günstigen Verreisen zu geben. So pauschal kann man aber sagen:

  • Langsames Reisen ist günstiger, weil Du weniger Fahrtkosten hast und z.B. mit Ferienwohnungen meist günstiger fährst als mit Hotels. Hostels sind natürlich meist die günstigste Alternative. Bonus: Es ist entspannter, und das ist vermutlich eines Deiner Ziele, oder? Doppelbonus: Es ist nachhaltiger.
  • Ein längeres Sabbatical zahlt sich daher meist aus, wenn man reisen möchte. Zwei Monate sind in der Regel eben nicht doppelt so teuer wie ein Monat.
  • Bei einem längeren Sabbatical lohnt sich auch eher die Untervermietung Deiner Wohnung. Bei meinen Zwei-Monats-Auszeiten habe ich das gemacht, bei einem Monat war mir die Suche meist zu anstrengend. Dafür konnten in dieser Zeit Freunde kostenlos rein. Später freue ich mich vielleicht dafür mal über eine Gratisunterkunft.
  • Vergiss nicht, dass Du einige Kosten verhindern kannst, wenn Du weg bist. Bestell z.B. Deine Zeitung für diese Zeit ab (oder spende sie), verkaufe Dein Monatsticket für die Öffentlichen Verkehrsmittel. Auch möglich: Verleihe Dein Auto. Vielleicht gibt es ja einen Bekannten, der in dieser Zeit gerne ein Auto hätte und Dir einen Obolus dafür gibt? Versicherungen zu kündigen macht für diesen kurzen Zeitraum keinen Sinn. Meist wird man hinterher hochgestuft. Über so etwas brauchst Du erst ab einer Auszeit von 6 Monaten nachzudenken.
  • Wunderbar Reisen kann man auch in Deutschland. Hier sind zwar manche Unterkünfte teurer, dafür entfallen die Kosten für die Anfahrt.
  • Vielleicht musst Du gar nicht reisen. Manchmal ist es sogar sinnvoll, einfach mal alle liegengebliebenen Sachen zu erledigen, z.B. den Keller aufzuräumen, in allen Schränken auszumisten oder endlich das Wohnzimmer zu renovieren. Unerledigte Sachen liegen uns häufig belastend im Hinterkopf und belasten den Alltag. Und Aufräumen und reduzieren ordnet den Geist und macht erstaunlich frei.

Urlaubstage beachten

Wirklich Gedanken solltest Du Dir über die Länge und damit zusammenhängend über die Kürzung Deiner Urlaubstage und die Feiertage machen. Gehälter werden ja monatlich ausgezahlt. Nimmst Du also zwei Monate mit 31 Tagen frei, hast Du schon zwei Tage quasi geschenkt bekommen. Beachte außerdem, dass Dein Urlaubsanspruch anteilsmäßig gekürzt wird. Das sieht z.B. folgendermaßen aus:

Wenn Du z.B. 28 Tage Urlaubsanspruch hast, sind es pro Monat Sabbatical 2,3 Urlaubstage weniger. Das wird in der Regel nach Kommastelle entsprechend auf- oder abgerundet, also bei 2,3 Tagen sind es zwei Tage weniger. Wenn Du zwei Monate Sabbatical machst sind es 4,6 Tage, das sind dann schon 5 Tage weniger.
Es lohnt sich also zu rechnen:

  • 12 Monate arbeiten = 28 Urlaubstage + alle Feiertage + volles Gehalt
  • 1 Monat unbezahlt im Dezember = 31 Tage frei + 26 Urlaubstage, aber auch weniger Feiertage + 11 Gehälter
  • 2 Monate unbezahlt im Januar + Februar = 59 Tage frei + 23 Urlaubstage (28-4,6=gerundet 23) + 10 Gehälter
  • 2 Monate unbezahlt im Dezember + Januar = 62 Tage frei + 24 Urlaubstage (da hier pro Jahr gerechnet wird, sind es jeweils 2,3 Tage weniger im Jahr, also jeweils nur zwei Tage weniger, zusammen vier) + 10 Gehälter
  • 6 Wochen unbezahlt im Juli + August = 42 Tage frei + 25 Urlaubstage (3,45 Urlaubstage werden abgezogen, das sollte üblicherweise auf 3 Tage abgerundet werden) + 10,5 Gehälter

Für mich gewinnt klar die dritte Option, das kann bei Dir natürlich anders sein. Zudem ist meines Erachtens rechtlich nicht genau festgelegt, wie das mit den Monats- versus Wochenzeiten ist. Es kann sein, dass Dein Arbeitgeber statt monatsweise immer wochenweise abrechnet, dann sieht das im Dezember + Januar schon anders aus.

TIPP: Auch Dein Arbeitgeber hat keine Lust, sich groß mit Deinen Finanzen oder seinen Verlusten zu beschäftigen. Mach ihm daher ein möglichst einfaches Angebot. Auch hier schlägt das monatsweise genommene Sabbatical die Wochenabrechnung.

Was ist mit der Krankenversicherung?

Für die Absprache mit Deiner Krankenkasse habe ich aus Erfahrung zwei Gebote für Dich:

  1. Sprich mit Deiner Krankenkasse – nur googeln bringt nichts.
  2. Lass Dir alles schriftlich geben. Bei meiner Krankenkasse habe ich nach drei Telefonaten drei verschiedene Auskünfte gehabt.

Achtung, die folgenden Aussagen entsprechen meinem derzeitigen Kenntnisstand, können sich aber von Kasse zu Kasse unterscheiden sowie nach entsprechenden Gesetzen ändern. Daher gelten die oben genannten Gebote!

Wann brauche ich eine andere Krankenversicherung?

In der Regel hast Du bei unbezahltem Urlaub, der kürzer als einen Monat dauert, vollen Versicherungsschutz.
Dein Arbeitsverhältnis ruht in der Zeit des Sabbaticals, die Krankenkasse bleibt aber meist einen Monat lang weiter aktiv. Achtung: Bei manchen Krankenkassen ist das ein Monat, bei anderen exakte vier Wochen.

Wenn Du länger als einen Monat unbezahlten Urlaub hast, musst Du

a) Dich bei Deiner Krankenkasse melden und für diese Zeit den Leistungsanspruch ruhen lassen. WICHTIG: Triff mit Deiner Krankenkasse eine sogenannte Anwartschaft, die besagt, dass Du bei Deiner Rückkehr in die Krankenkasse den Anspruch zu gleichen Konditionen bekommst. Sonst kann die Krankenkasse natürlich mehr Geld verlangen.

b) Dir einen anderen Krankenversicherungsschutz für diese Zeit besorgen.

Inland versus Auslandskrankenversicherung

Bist Du im Inland, wird die Krankenversicherung in der Regel ganz schön teuer.
Bist du im Ausland, ist das beknackterweise ziemlich günstig, denn es gibt viele Auslandskrankenversicherungen, die für wenig Geld alles Wesentliche inklusive Rücktransport im Krankheitsfall abdecken. Ich habe jetzt seit 5 Jahren die Hanse-Merkur Jahres-Auslandsversicherung, bei der ich 56 Tage am Stück im Ausland sein kann, mehrfach im Jahr. Damit brauche ich mich um nichts mehr kümmern, sie kostet 17 Euro im Jahr. Und ja, ich finde das auch seltsam, dass die so günstig ist. Sie wurde aber damals wie heute am besten bewertet. Wer mir das Konzept mal erklären kann, wie so etwas so günstig geht, gerne her mit den Begründungen. 

Besprich mit Deiner Krankenkasse auch den Fall, wenn Du im Ausland krank wirst und zurücktransportiert wirst. Deine Krankenkasse wird Dich dann hoffentlich trotz ruhendem Arbeitsverhältnis aufnehmen. Das muss aber mit der Kasse besprochen werden. Ich hatte z.B. nach der Rückkehr von meiner 10-wöchigen Reise noch eine Woche bis zum Wiedereintritt in den Job. Für diese Woche war ich in Deutschland unversichert, da meine Krankenkasse mich nicht aufnehmen konnte (da ohne Job) und eine Privatversicherung mich nicht für lediglich eine Woche aufnahm. Wäre ich also krank geworden, hätte mich der Mann nach Polen bringen müssen, wo wiederum meine Auslandskrankenversicherung gegriffen hätte.
Ja, ziemlich bescheuert. Deshalb ist es umso wichtiger, das mit der Kasse zu besprechen.

Fazit:

Wer diese umständliche Organisiererei nicht will, nimmt am besten ein paar Wochen vom bezahlten Urlaub, in denen der inländische Krankenversicherungsschutz besteht, und hängt dann einen Monat unbezahlten Urlaub dran – voilá.

Nicht vergessen: Eine Auslandskrankenversicherung ist natürlich immer erforderlich, sobald Du im Ausland bist. Deine Krankenversicherung wird Dich in den seltensten Fällen im Ausland absichern, auch nicht bei Deinem Malle-Urlaub innerhalb Deiner bezahlten Urlaubstage!

Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung

Ich persönlich habe mich da wenig drum geschert. Natürlich zahlst Du in Deiner arbeitsfreien Zeit nichts in diese Kassen ein und hast daher auch weniger Anspruch. Das heißt, Du musst z.B. bis zur vollen Rente entsprechend länger arbeiten. Oder Du zahlst einfach freiwillig weiter in diese Kassen ein, das geht auch. Melde Dich dazu bei den Versicherungen. Ich habe darauf verzichtet, denn – ganz ehrlich: Wir wissen doch ohnehin nicht, ob oder wieviel Rente wir mal bekommen werden.

Negev Wüste in Israel

Deine Entscheidung

Der beste Rat, den mir mal ein Freund gegeben hat, um mich zu entscheiden, wie lange ich freinehmen soll war:

Stell Dir auf der einen Seite Deine freie Zeit vor. Stell Dir dann vor, Du würdest das Geld, was Du in dieser Zeit verdienen kannst, in Deiner Hand halten. Zeit in der einen, Geld in der anderen Hand. Was ist Dir wichtiger?

Auf diese Weise habe ich mich nicht nur entschieden, einmal im Jahr Kurz-Sabbaticals einzulegen, sondern auch, im Job downzushiften. Freie Zeit ist für mich einfach in Geld kaum aufzuwiegen.

Für Kurzfristige: Feiertage in 2018 ausnutzen

Jetzt habe ich Dir vermutlich den Mund wässrig gemacht. Keine Sorge, Du kannst ja im kommenden Jahr erstmal Dein erstes Sabbatical Ende des Jahres vorbereiten und bis dahin Deinen regulären Urlaub und Feiertage genießen. Hier in Berlin haben wir leider die wenigsten Feiertage in der ganzen Republik, aber der Lieblings-Reisemonat ist immer der Mai, dessen Feiertage in diesem Jahr günstig fallen:

  • Tag der Arbeit, 01. Mai, fällt auf einen Dienstag.
  • Himmelfahrt ist wie üblich ein Donnerstag und bereits am 10. Mai.

Wer also vom 30.04. bis 11. Mai freinimmt, hat insgesamt 16 Tage frei und braucht dazu gerade mal 8 Urlaubstage. (Achtung: nicht in Berlin!).

Pfingstmontag ist am 21.05. und wer Glück hat und im entsprechenden Bundesland wohnt, hat am 31. Mai gleich noch Fronleichnam. Da lohnt es sich, eine Woche zwischendurch das Liegengebliebene im Büro abzuarbeiten und dann gleich wieder freizunehmen:

Wer vom 21. Mai bis 1. Juni freinimmt, hat dann ebenfalls 16 Tage frei für gerade 8 Urlaubstage.

Sowohl Tag der Deutschen Einheit (03.10.) wie der Reformationstag (31.10.) fallen im Jahr 2018 günstigerweise jeweils auf einen Mittwoch. Da lohnen sich schöne verlängerte Herbstwochenenden.

Was habe ich in meinen Sabbaticals gemacht?

Im ersten Sabbatical bin ich durch ganz Chile von Norden bis Feuerland im Süden gereist, und habe anschließend noch einen Trip in die Antarktis gemacht.
Im zweiten Sabbatical hat es mich nach Südafrika verschlagen.
Das dritte Sabbatical habe ich für einen weiteren großartigen Trip in die Antarktis genutzt.
Das vierte Sabbatical bin ich durch West-Kanada gereist.

Und jetzt: Du!

Chile Reise Nord Süd