Hallo und willkommen auf meinem Reiseblog blickgewinkelt mit dem heimlichen Unterthema Reisen und Leben im Hippie-Chaos der Neuzeit.
Und das bin ich, Inka Cee:

Mindmap über mich

Mindmap über mich

Auf diesem Reiseblog geht es um die Neugierde auf die Welt, um das Entdecken ferner Welten aber auch um das Reisen direkt vor der eigenen Haustür, um den eigenen Horizont zu erweitern; um Blickwinkel, Toleranz, Glück und manchmal Besorgnis darüber, wie wir miteinander und mit unserer Umwelt umgehen. Und natürlich geht es um meine Fotografie, mit der ich versuche, Erinnerungen und Entdeckungen festzuhalten. Mein Portemonnaie sagt mir, dass ich mittlerweile schwer ambitionierte Amateurfotografin bin.

Manchmal erzähle ich Reisegeschichten, manchmal gebe ich Reisetipps und manchmal denke ich einfach nur laut nach. Mein Menü allerdings ist eine Katastrophe, genau so chaotisch wie der Inhalt meines Kopfes und mein Alltag (wenn es denn so etwas gibt). Vielleicht möchtest Du meinem Blog per Feed folgen und dann zweiwöchentlich entscheiden, ob Du meinen neuen Artikel lesen möchtest, statt Dich hier durchzuwühlen.

Inka, wie viel Zeit steckst du da eigentlich rein und wie bezahlst Du Deinen Blog?

Die Frage nach Bezahlung ist vermutlich die Häufigste, die ich so zu hören bekomme. In Kürze werde ich dafür wohl einen eigenen Artikel schreiben (Thema Transparenz), bis dahin hier die groben Fakten:

Reduzierter Angestellten-Job

Meinen Angestellten-Job als technische Redakteurin habe ich mittlerweile auf einen 3-Tages-Job (25 Stunden) reduziert. Die restlichen 15 Stunden schaffe ich nicht mit dem Blog zu refinanzieren, sondern habe schon vor Jahren angefangen, mein Leben recht kostengünstig einzurichten, so dass ich super finanziell auskomme. Ich habe kein Auto, kaufe mir praktisch keine Klamotten, repariere meinen Kram und habe nur zwei teure Hobbies, das Fotografieren und das Reisen. Beides finanziere ich quer durch meinen Blog.

Werbung auf blickgewinkelt

Im Blog selbst ist unregelmäßig Werbung zu finden. Diese suche ich sehr sorgfältig aus, denn sie soll nicht nur mir beim Erstellen Spaß machen, sondern auch Euch beim Lesen, sonst hat das ja keinen Sinn, und rein für’s Geldverdienen mache ich keine Werbung. (Psssst: Doch, wenn sie dazu geeignet ist, mich tierisch schlapp zu lachen …).
Natürlich wird Werbung als solche deutlich gekennzeichnet. Genau wie für die meisten anderen Blogger ist mir meine Vertrauenswürdigkeit heilig und ich verzichte auf die täglich eintrudelnden Angebote, die nicht zu mir passen.

Für andere Medien schreiben

Viel wichtiger ist allerdings: Ich verkaufe regelmäßig Fotos und schreibe für viele Magazine und andere Corporate Blogs, zum Beispiel Erlebe Brandenburg. Das ist für mich eine großartige Sache, denn ich liebe Print und mag es, für verschiedene Zielgruppen zu schreiben und so meine Schreiberei auszubilden. Man wird davon nicht reich, aber ich kann damit finanziell einiges ausgleichen.

Mein Buch: Eskapaden in und um Berlin

Nicht zu vergessen: Ich habe ein Buch geschrieben, wohooo! 52 Eskapaden in und um Berlin*, das im Mai im DuMont Reiseverlag erscheint.

Eskapaden-Berlin-Dumont-VerlagAuch dafür habe ich natürlich Geld erhalten, aber nunja, wie das so ist, der Stundenlohn ist umgerechnet unterirdisch. Nichts desto trotz habe ich noch zwei weitere Buchideen auf Lager und bin gerade an meinem nächsten Exposé dran.

Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn Du das Buch kaufstvorbestellst. Über den obigen Link bekomme ich dann auch eine kleine Provision. Noch schöner wäre es aber, wenn Du das in der Buchhandlung Deines Vertrauens machen würdest. Das kommt nicht nur der Buchhandlung zugute, den Buchhändlern machst Du mein Buch dann bekannt. Dafür verzichte ich gerne auf die Provision. Und a propos Provision:

Partner-Links

Was ich absolut gerne mache ist, bei den Artikeln, die ich geschrieben habe, hinterher zu schauen, welche Produkt- oder Unterkunftsempfehlungen ich durch Partnerlinks verlinken kann. Diese so genannten Affiliate-Links bescheren mir dann eine kleine Provision, der Preis für Dich ist der gleiche. Ich finde das für mich die beste Art, das Blog zu finanzieren, weil ich hinter allen Empfehlungen stehe und Du hoffentlich ein paar tolle Tipps einheimsen kannst. Falls Du Dich jetzt fragst, in welcher Größenordnung mir das jetzt Reichtum beschert: Es sind ca. 200 Euro im Monat. Jep, durch Putzen gehen verdient man mehr, denn ich muss die Artikel natürlich auch pflegen. Da ich das aber ohnehin mache, ist das für mich gefühlt kein so großer Zeitaufwand.

Alle Partnerlinks sind mit einem * (Stern) gekennzeichnet, unter dem Artikel gibt es dann eine Offenlegung.

Sponsorings

Absichtlich trenne ich hier gesponserten Inhalt von Werbung, auch wenn ich weder das Denglische dabei toll finde und vielen diese Unterscheidung nicht klar ist. Daher erwähne ich sie hier extra.

Unter gesponsertem Inhalt verstehe ich Reiseunterstützung, mir wird also z.B. ein Flug bezahlt oder eine Unterkunft, oder ich gehe auch ab und zu mal auf Pressereisen. Natürlich wird dafür erwartet, dass ich im Gegenzug darüber berichte. Absolut wichtig ist mir die Unabhängigkeit, ich verspreche daher keine Artikel oder schon gar nicht bestimmte Inhalte. So mach Einladender ist darüber nicht sehr erbaut, dann lasse ich das eben lieber sein. Es ist sehr wohl schon vorgekommen, dass mir etwas nicht gefallen hat und ich daher dann nichts berichtet habe. Oder ich habe es schlicht nicht geschafft, manchmal erblickt ein Artikel erst zwei Jahre später das Licht der Welt, ich bin auch nur ein Mensch, der sich hier um alles kümmern muss, und es gibt ja noch das Leben 1.0, was manchmal dazwischenkommt.

Über den Teil, der mir gesponsert wurde, lege ich jeweils unter dem Artikel genaue Rechenschaft ab. Mir reicht da in der Regel kein einzelnen Wort, sondern ich finde es wichtig, genau zu beschreiben, ob mir nun der Bus / der Flug / eine einzelne Unterkunft oder die gesamte Reise zur Verfügung gestellt wurde. Du kannst Dir dann Deinen eigenen Teil denken, wie groß meine Dankbarkeit war, die mich vielleicht beim Schreiben beeinflusst hat.
Wird mir Geld bezahlt, ist es Werbung (dann besteht natürlicherweise eine Erwartungshaltung über die Berichterstattung), dann gilt der Abschnitt oben und der Artikel wird natürlich auch als Werbung gekennzeichnet.

Meine Reisen

Weltkarte-Reiseberichte

Derzeit gibt es eine unvollständige Weltkarte, in der einige Artikel und Reiseziele verlinkt sind.

Wenn Du nach bestimmten Gebieten suchst, klick Dich einfach oben durch das Menü: „Die Welt“, „Arktis & Antarktis“ und „Deutschland“ zeigen Dir viele Kontinente und Länder. Du kannst natürlich auch einfach die Suche benutzen.

Ich bin ein großer Brandenburg-Fan und vermehrt in und um Berlin unterwegs. Außerdem verschlägt es mich gerne an die Ostsee. Die vielen Entdeckungen in der Heimat sind ebenfalls gut für meinen ökologischen Fußabdruck. Ich versuche jetzt seit drei Jahren, weniger Fernreisen zu unternehmen. Im Jahr 2018 werde ich es hoffentlich schaffen, weder in Deutschland noch im näheren Europa das Flugzeug zu nehmen.

Meine zweite große Liebe gilt der polaren Gebiete und ich war mittlerweile mehrfach in der Antarktis, in Grönland und Island unterwegs. Svalbard, die Lofoten und der Norden Kanadas stehen sehr weit oben auf der Wunschliste, schon der Wilde Westen hat mich dort sehr fasziniert.

Reisenderweise trage ich gerne einen Rucksack, weil ich es hasse, durch Gepäck verhindert zu werden. Mir reicht für die Unterkunft mein geliebtes Zelt oder ein Dorm im Hostel, gerne darf es aber – besonders mit dem Mann – auch mal etwas feudaler zugehen. Das Übernachten in Luxuszelten im südafrikanischen Krügerpark war für mich ein absolutes Träumchen, und mittlerweile kann ich auch 5 Sterne.

Fotografie

Meine heißgeliebte Kamera Emma, eine Canon EOS 600D, wurde mittlerweile durch eine Canon EOS 80D sowie durch eine kleine, spiegellose Olympus ersetzt. Emma heißt so, weil sie ab und an ihren eigenen Kopf hat, wie Emma in Jane Austens gleichnamigen Roman. Emma heuchelte z.B. ausgerechnet in der Antarktis einen dramatischen Tod vor, um dann nach der Reise putzmunter wieder aufzuwachen, als wäre nichts gewesen. Damit hat sie mal eben einen Nervenzusammenbruch bei mir verursacht, aber das soll ja wohl so, unter wirklich guten Freunden. Nachdem Emma mich an der größten Königspinguinkolonie der Welt auf Südgeorgien wohl zwingen wollte, lieber den Ausblick zu genießen als Bilder zu machen, habe ich mir dann die 80D gekauft. Ein paar der Fotos sind glücklicherweise dennoch etwas geworden, nachzulesen im ersten Südgeorgien-Bericht.

Meine gesamte Fotoausrüstung findest Du übrigens auch in diesem Blog.

Feuilleton

Genauso gerne wie unterwegs bin ich zu Hause. Ich werkle gerne in der Küche, besonders wenn es um selbst Eingemachtes geht, bin gerne in Berlin unterwegs – und blogge viel zu wenig darüber. Ab und an gibt es Alltägliches oder Hausinternes über das Bloggen.

Euphorie empfinde ich, wenn ich viel Zeug wegschmeißen, Boot fahren, wandern gehen und altes Eis sehen kann.

Manchmal mache ich mir Gedanken über nudelschwingende Krähen. Ich wollte eigentlich mal die kleine Kulturgeschichte des Kamels schreiben, doch die Zeit rennt mir immer davon. Und außerdem gibt es ja noch Wale und Pinguine, Nordhunde, Elefanten und Kraniche

Meine größte Stärke ist die Entscheidungsfreudigkeit, leider so ziemlich für alles. Ob Synchronschwimmen, Breakdance, Stepptanz, Geige, Gitarre, Schlagzeug, Ukulele, Langstreckenwandern, Städtekulturtrips, Klettern, Garten, Balkon, Meer, Berge, Steppe, Arbeiten, Faulsein, Fotografieren, Schreiben, künstlerische Freiheit bei der Fotonachbearbeitung janein – ich bin für alles und auf alles neugierig und daher oft unter Zeitdruck. Das traute Patchworkheim tut sein Übriges im Geliebtwerden und Zeitfressen.
Auf meine Google-Top-Platzierungen lila Männchen schiebt Boxen und Knackarsch vor Gletscher bin ich natürlich sehr stolz – leider findet man unter letzterem nicht meine Glanzleistung, in der Antarktis schwimmen zu gehen, sondern lediglich mich eingemummelt in Patagonien, aber besser als nix.
Ich liebe 60er und 70er Stilchaos, bin aber ikonisch nicht zu gebrauchen und bewundere Stilsicherheit bei anderen Menschen, die mir aber schnell grauselt, wenn’s mir zu sehr um Mode und Shoppen und Kaufen und Dinge besitzen geht.
Ich mache stets meinen Mund zu weit auf und vergraule damit viele Leute. Wenn ich meinen Mund nicht aufbekomme ist entweder etwas mit mir nicht in Ordnung oder ich mag den Menschen mir gegenüber nicht.

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