Kanada, Vancouver Island.

„Manu, die kommen direkt auf uns zu!“

Ich sehe die Rücken und Fluken vor uns, das Blas der Orcas ist zu sehen und mittlerweile laut zu hören, und während ich abschätze, ob das nächste Auftauchen noch vor oder schon wieder hinter unserem Kajak sein wird, versuche ich, mit dem Paddel das Kajak still zu halten und gleichzeitig mit der GoPro richtig zu zielen – ein ziemlich sinnloses Unterfangen; ich bin jetzt wirklich zu aufgeregt für so einen überflüssigen Ballast.

Kajak und Orcas auf Vancouver Island. Foto: Jordan Gatto

Kajak und Orcas auf Vancouver Island. Foto: Jordan Gatto

Unser Kajak ist von den anderen leicht abgetrieben. Während Manu vor mir ihre Kamera bedient, steuere ich vorsichtig wieder ein wenig zurück. Wirklich paddeln soll ich nicht mehr, denn auf keinen Fall darf ich mich in den Weg der Orcas stellen. Orcas haben hier Vorfahrt und wir sollen sie natürlich nicht bedrängen. Sie haben den Weg direkt auf unsere Kajaks zu gewählt.

Wo werden sie das nächste Mal auftauchen?

Fünfhundert Meter weiter rechts ziehen zwei weitere Orca-Familien vorbei, Jordan ruft von links, dass eine 100 Exemplare starke Delfingruppe direkt hinter uns herumspringt. Jeremy lacht mich aus, weil ich mich hektisch hin- und herdrehe, um alles mitzubekommen, und dabei versuche, das Kajak nicht umzuschmeißen. Ich hätte auch die Kamera nehmen sollen, die GoPro ist neu für mich, ich hatte Angst im Kajak mit meiner teuren Kamera herum zu fuchteln, zudem habe ich keinen freien Blick. Aber jetzt habe ich den Salat – totale Überforderung. Ich entscheide mich spontan gegen die Bilder und für die Erinnerung und lasse die GoPro sinken. Jetzt. Dieser Moment.

Über Ihre Funkgeräte haben unsere Guides Jeremy und Jordan schon vor Stunden erfahren, dass mehrere Orca-Familien auf dem Weg zu uns sind. Wir haben die Zwischenzeit für ausgiebiges Kajakpaddeln und Üben genutzt, ganz in Ruhe, um die Gegend zu erkunden, die schöne Küste anzusehen und Seelöwen zu bewundern.

Kajaking in Kanada. Foto: Jordan Gatto

Kajaken in Kanada – Träumchen, oder? Foto: Jordan Gatto

Seelöwen auf Felsen in Kanada, British Columbia, auf Vancouver Island

Die Seelöwen haben es sich auf den Felsen gemütlich gemacht.

Jeremy hat beim Kajaken einen Fisch geangelt – ich bin schwer beeindruckt.

Fishing im Kajak. Foto: Jordan Gatto

Fishing im Kajak.

Es ist kalt, aber aufregend und vor allem sehr schön, wir befinden uns hier mitten in der Natur Vancouver Islands und zwischen Urwald, der sich seit Hunderten von Jahren entfalten konnte.

Das Orca-Camp auf Vancouver Island

Das Orca-Camp von Ecosummer Expeditions besteht seit Jahrzehnten und liegt an der nordöstlichen Küste im Regenwald Vancouver Islands direkt neben dem Robson Bight (Michael Biggs) Ecological Reserve, einer Schutzzone für Orcas, in die keine Menschen eindringen dürfen – ein Grund, weshalb sich hier die verschiedenen Walarten und besonders die Orcas so wohl fühlen. In diesem Jahr gab es hier so viele Wale wie lange nicht mehr.

Es ist nicht erlaubt, mit Booten oder Kajaks in die Schutzzone hineinzufahren. Auch das direkt angrenzende Land ist Schutzzone, weshalb sich hier Orca und Bär gerne ungestört vom Menschen gute Nacht sagen. Der Wobbly Bear, wie der hier wohnende und gemütlich hin- und herwackelnde Schwarzbär von den Camp-Guides getauft wurde, lässt sich gerne ab und an im Camp sehen.

Orca Camp von Ecosummer Expeditions auf Vancoouver Island neben dem Robson Bight Reservat.

Unser Camp liegt direkt neben dem Robson Bight Reservat und ist unauffällig in die Natur eingepasst.

Die Küste im Nordosten Vancouver Islands mit Telegraph Cove und Port McNeill ist bekannt für ihre vielen Orcafamilien und Whale Watching Touren, was auch ein Grund war, weshalb Manu und ich genau hier eine Orca-Beobachtung machen wollten. Beide haben wir schon einigermaßen viele Wale gesehen, jedoch noch nie Orcas. Eine Kajaktour sollte es sein, ganz nah ran wollten wir, unser Kanada-Einstieg sollte eben „richtig outdoorig“ sein. Wie sehr wir unseren Traum realisieren sollten, hätten wir nie zu träumen gewagt.

Tags zuvor hatten wir eine mehrstündige Walbeobachtungs-Tour mit Boot unternommen, auf der ich das erste Mal Buckelwale springen sah; der sanfte Einstieg zum Orca-Camp.
Whale Watching auf Vancouver Island
Anschließend brachte das Wassertaxi von James unsere sechsköpfige Truppe zum Orca-Camp. Ich fühlte mich sofort wie ein Glückspilz: Die Truppe super nett, die Zelte nicht weit vom Strand entfernt im Urwald, geräumig und gemütlich, die Guides Jordan und Jeremy furchtbar sympathisch.

Camping im Urwald Vancouver Island

Die Zelte sind – wie alles andere im Öko-Camp – unauffällig in die Landschaft gebaut. Die riesigen alten Zedern geben Schutz, der Urwald selbst sieht aus wie ein Open Air Spa.

Ausblick über den Strand und Lagerfeuerplatz zum Wasser

Ausblick vom „Beach Café“: Hier ziehen regelmäßig die Orcas vorbei.

Das „Beach Café“ ist unser Wohnzimmer und Küche zugleich: Vollgestopft mit Paddel-Equipment und Vorräten.

Das Beach Café im ORca Camp von Ecosummer Expeditions

Unser Orca-Camp für die nächsten Tage: Gemütlich trotz des launischen Wetters.

Allein das Wetter scheint nicht mitzuspielen: Das angeblich gemäßigte Klima lässt mich hier Anfang September durchgehend frösteln, meine gerade überstandene Erkältung macht das nicht besser. Und ich soll am nächsten Tag in diesem eiskalten Wasser mit einem Kajak herumpaddeln? Das kann ich mir kaum vorstellen. Doch das ständige Draußen sein härtet ab und die Aufregung sowieso, das sollte ich bald erfahren.

Der Urwald, der direkt hinter dem Strand anfängt, ist Jahrhunderte alt und fast unberührt. Die mehrere hundert Jahre alte Zedern, die hier stehen, werden mich nicht nur hier sondern später auch im Westen Vancouver Islands verzaubern: Er sieht aus wie ein riesiges Open Air Spa. Dazu passend der einzige Luxus, den man sich im Camp gönnt: zwei warme (!) Duschen.

Duschen im Camp am Strand

Das „Wobbly Bear Spa“, benannt nach dem bärigen Bewohner in der Gegend, hat zwei warme Duschen – Gold wert nach einer kühlen Kajaktour.

Das Plumpsklo wird unterteilt in „Größeres“ und „Kleineres“ und ist durch das Grün drum herum einerseits geschützt, andererseits hat man freien Blick aufs Wasser – „Poo with a View“. Wer hier das Glück hat, während einer Orca-Sichtung direkt beim Geschäft zu sein, darf sich auf der Klowand verewigen.

Plumsklo im Orca-Camp

Plumsklo im Camp: „Poo with a View“ – wer beim Geschäft einen Orca sichtet, darf sich hier verewigen.

Nachts hört man das Prusten und den Blas der vorbei schwimmenden Orcas, jede Nacht geht das so.

Strand mit Holz und Sitzstühlen auf Vancouver Island

Am Abend wird der Himmel trotz der vielen Wolken rosa und wir machen uns bereit fürs Lagerfeuer.

Geschichten der First Nations

Am Abend sitzen wir ums Lagerfeuer und Jeremy erzählt uns von den First Nations, den Ureinwohnern Kanadas, deren Vorfahren Vancouver Island vermutlich bereits nach der Eiszeit bevölkerten. Heute leben im Norden der Insel die Kwakwaka’wakw. Auf dem West Coast Trail im Westen der Insel, den wir nach dem Orca-Camp laufen, werden wir später Schilder der Nuu-chah-nulth sehen, durch deren Gebiet wir ausdrücklich laufen dürfen, uns aber respektvoll verhalten sollen. Den Respekt einfordern zu müssen sind die Angehörigen der First Nations gewöhnt. Entwurzelung und Arbeitslosigkeit folgten den Unterbringungen in Reservaten und Landenteignungen – wenn das überhaupt der korrekte Ausdruck ist, denn die First Nations glauben nicht an den Besitz von Land.

Mit im Gepäck hat Jeremy ein Buch: The Raven Steals the Light* von Bill Reid. In den folgenden Abenden liest er uns abends am Lagerfeuer die Geschichten über den Raben vor, der laut Haida-Legende die ersten Menschen entdeckte.

Lagerfeuergeschichten

Am Lagerfeuer erfahren wir die alten Geschichten der Haida.

Wir lernen, dass die Haida, ein First Nation Volk der Inselgruppe Haida Gwaii nördlich Vancouver Islands, hochentwickelte Kanus bauten und aus den uralten Zedern nicht nur ihre berühmten Totempfähle und Kunstgegenstände schnitzten, sondern mit der Rinde Kochboxen bauten und sogar Windeln für die Babys entwickelten. Europäische Krankheiten haben – wie so häufig – auch dieses Volk heute fast ausgelöscht.

Exkurs: Die Haida-Kultur, Bill Reid und der Rabe

Bill Reid, in Viktoria auf Vancouver Island 1920 geboren, Sohn einer Haida und eines Deutsch-Schotten, führte das kulturelle Erbe der Haida fort, indem er Holz- und Bronzeskulpturen schuf, die die Geschichten der Haida erzählten. Berühmt wurde die Darstellung des Raben mit der Muschel, in der laut Legende die ersten Menschen gefunden wurden.

In akribischer Arbeit recherchierte er außerdem die alten Geschichten der Haida und schrieb sie im Werk The Raven Steals the Light* auf. Die Geschichten erzählen vom Raben, der eine ganz besondere Rolle in der Haida-Kultur einnimmt, wie er das Licht der Welt stahl, Frauen betörte und weise durch die Nacht rief. Wir kichern uns in die Nacht, denn die Geschichten sind nicht selten ziemlich doppeldeutig und in dieser Symbolik nicht gerade jugendfrei.

Auch Bill Reids Zeichnungen sind im traditionellen Stil gehalten, ich habe mir zum Abschied von Kanada eine Zeichnung vom Raben gekauft.

Zeichnung vom Haida Raven von Bill Reid

Zeichnung vom Haida Raven von Bill Reid

Ein weiteres tolles Buch, das in die Symbolik und Bedeutungen der First Nations Künste und Kulturen einführt, ist das Werk Understanding Northwest Coast Art – A Guide to Crests, Beings and Symbols*, was ich jedem empfehlen kann.
Tipp: In der Water Street in Gastown, dem coolen alten Bezirk in Vancouver City, gibt es einen wunderbaren Laden mit First Nations Kunst, vielen Büchern und Postern und Karten. Den Namen des Ladens habe ich leider vergessen, er ist aber nicht zu übersehen und ein Stück westlich der Steam Watch.

„Sie kommen!“

In dem Moment, in dem die Orcas ein letztes Mal vor unserem Kajak auftauchen, bleibt mir kurz das Herz stehen. Sie sind so nah, dass ich denke, sie berühren gleich das Kajak.

Orcas direkt vor unserem Kajak.

Orcas direkt vor unserem Kajak. Foto: Jordan Gatto

Jeremy wird hinterher sagen, dass der eine Orca uns so anschaute wie wir ihn: überrascht, wie nah wir uns sind. Anschließend tauchen die Orcas unter und erst weit hinter uns wieder auf.

Wir paddeln zurück, den Körper zugedröhnt mit Glückshormonen. An diesem Tag sitzen acht glücklich-grinsende Personen im Camp, stopfen leckeres Essen und Wein in sich hinein und tauschen stundenlang ihr Erlebtes aus.

Seeigel, Pancakes, Algen und Sonnenuntergänge

In den nächsten Tagen werden wir aufgrund des Wetters die Kajaks nicht mehr nutzen, denn der Wellengang ist einfach zu stark, besonders für uns weitgehend Ungeübte ist es nicht möglich, über die Brandung hinaus zu kommen. Dafür werden wir mit den Eigenschaften des Urwalds bekannt gemacht und mit großartigem Essen versorgt. Das erste (und sicher letzte) Mal in meinem Leben esse ich Seeigel, der mir einfach viel zu sehr leid tut und den ich noch vor seinem Tod zur allgemeinen Heiterkeit „Herman“ taufe.

Aufgeschnittener Seeigel und Inneres

Ein Seeigel gilt in vielen Teilen der Welt als Delikatesse. Ich fand den Geschmack jetzt nicht überragend und mir tat das hübsche Tier leid.

Jordan und Jeremy zaubern gefühlt im Stundentakt neue Köstlichkeiten auf den Tisch: Pancakes, diverse Käsesorten, gebeizten Lachs, Pasta mit Quinoa.

Essen im Orca-Camp

Lecker Essen im Camp mit einfachen Mitteln: Jeremy zaubert die tollsten Sachen am Grill.

Nebenbei erfahren wir, welche Algen wir essen können, welche die Haut schön machen, mit welchen man Trompeten kann (leider ohne Video) und welche ein Huhn umbringen können, weil sie beim Aufschneiden Schwefelwasserstoff von sich geben. Wir lernen verschiedene Walarten kennen, die Stammbäume der Orca-Familien und dass Jordan, der seit mehreren Jahren in den Gewässern hier unterwegs ist, die meisten Orcas mit Namen kennt und an ihrer Fluke unterscheiden kann.

Der Urwald, die Algen und ein Orca-Familienstammbaum

Der Urwald, die Algen und ein Orca-Familienstammbaum

Am Abend schauen wir den tollen Sonnenuntergängen zu, die gerade wegen des regnerischen Wetters besonders toll aussehen.

Sonnenuntergang auf Vancouver Island

Gerade die Wolken bescheren uns am Abend einen ziemlich spektakulären Sonnenuntergang.

Abschied

Wir müssen leider einen Tag früher als die anderen los, denn der West Coast Trail wartet nicht auf uns. Als uns das Wassertaxi abholt, ist es windig, wir müssen uns beeilen mit dem Einsteigen, denn James muss mit einer Stange das kleine Boot am Platz halten.

Wassertaxi Vancouver Island

Das Wassertaxi holt uns ab.

Wir fahren los, alle winken zum Abschied, das Camp verschwindet hinter dem großen Felsen, vor dem wir abends am Lagerfeuer gesessen haben.

Urwälder auf Vancouver Island mit wilder Küste

Dichter Urwald und in letztes Winkewinke.

Manu und ich verdrücken uns schnell ins Innere und ich merke, dass sie genauso sentimental ist wie ich. Vor mir wippt James Hintern beruhigend im Kapitänssessel auf und ab.

Im Wassertaxi

James ist in dieser Gegend aufgewachsen. Die Bootsleute begrüßen sich hier morgens über Funk.

Er ist genauso gerne wie ich in den kalten Gebieten dieser Erde unterwegs, erzählt James und zeigt mir ein paar Fotos mit dickem Schnee – Nordkanada. Wir tauschen uns ein bisschen über unsere Reisen aus, während er den anderen Bootsführer über Funk einen Guten Morgen wünscht.
Er findet es toll zu reisen, erzählt James, aber nach einer Weile möchte er immer gerne wieder nach Hause. Und ich kann das in diesem Moment sehr gut verstehen.

Aussicht vom Wassertaxi auf das verregnete Vancouver Island

TTT – TierischeTouriTipps

Das Orca-Camp

Das Kajaken mit Orcas ist eines der vielen Angebote von Ecosummer Expeditions. Wir hätten uns keinen besseren Einstieg ins wilde, echte, spannende und ursprüngliche Kanada wünschen können.
Der Preis für vier Tage und drei Nächte liegt bei etwa 1000 Euro. Das mag viel klingen, tatsächlich ist das für kanadische Verhältnisse sehr günstig, der jährlich erforderliche Wiederaufbau nach den Winterstürmen erklärt zusätzlich den Preis.

Das Erlebnis ist einfach nicht zu schlagen, man sollte sich aber nicht darauf verlassen, direkt neben Orcas zu kajaken. Wenn die Orcas nicht kommen mögen, dann ist das eben so. Die Tiere werden hier respektiert und es wird keine „Orca-Jagd“ veranstaltet. Aber auch mit weniger Orca-Sichtungen ist das Camp schwer zu empfehlen, ich war hier bereits wenige Stunden nach der Ankunft tiefenentspannt.
Wer einen Platz ergattern will, sollte jetzt buchen, nicht nur, weil gerade Angebotstage sind, sondern weil das Camp aufgrund der Wetterverhältnisse nur von Juli bis Anfang September geöffnet hat, also gerade einmal zwei Monate.
Die Gruppen umfassen meist um die 10 Leute, mal ein wenig mehr, mal weniger. Übernachten kann man im sehr geräumigen Zelt bequem zu zweit.

Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, man sollte sich aber möglichst nicht ganz blöd anstellen und vielleicht schonmal in einem Kajak gesessen haben.

Hinkommen

Von Vancouver City mit den BC Ferries recht bequem mit dem Auto, entweder nach Nanaimo oder gleich nach Port McNeill. Die Fährfahrten kosten für ein Auto und zwei Insassen um die 90 kanadische Dollar und sind mehrfach am Tag möglich.

Unterkommen auf dem Weg

Am Abend bevor es losgeht trifft sich die Gruppe für eine Einweisung. Das findet meist im Haida Way Motor Inn* statt, wo man sich auch gut ein Zimmer nehmen kann. Wir hatten Lust zu zelten und haben den Broughton Strait Zeltplatz genommen, der sehr empfehlenswert ist. Angenehme Atmosphäre, saubere Duschen, sehr günstig. Das Motel und den Campingplatz habe ich oben in der Karte markiert.

Essen

In Port McNeill ist nicht viel los, in der Regel muss man nehmen, was offen ist. Das war bei uns lediglich „Gus’s Pub“ direkt gegenüber vom Hafen. Dafür ist das Internet dort gratis.

 

Schlusswort

Sorry, dass dieser Artikel so lang geworden ist und nicht mit tldr; abgekürzt werden kann. Ich wollte unbedingt alles erzählen, was mir so wichtig war, und beim Reflektieren habe ich gemerkt, wie unglaublich viel in diesen wenigen Tagen passiert ist. Wie kann es sein, dass bereits nach 24 Stunden sich gefühlte „Gruppen-Traditionen“ etabliert haben? Der Grund ist wohl, dass dieses Orca-Camp in den vielen Jahren seiner Existenz ein eigenes Leben entwickelt hat, dessen Geschichten die großartigen Guides weitertragen, ein anderer ist sicher, dass die Gruppe selbst so toll war.

Ein ganz herzliches Dankeschön an unseren Guide Jordan Gatto, von ihm sind die Kajak-Fotos. Auf seinem Instagram-Kanal findet Ihr viele weitere tolle Eindrücke vom Ecosummer Camp und Vancouver Island.

Offenlegung: Ich wurde von Andy, dem sympathischen Chef von Ecosummer Expeditions, zu diesem Aufenthalt eingeladen. Ernsthaft: Ich werde ihm dafür ewig dankbar sein und streite überhaupt nicht ab, dass meine unendliche Begeisterung in diesen Artikel mit eingeflossen ist.

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