Hallo und willkommen auf meinem Reiseblog blickgewinkelt mit dem heimlichen Unterthema Reisen und Leben im Hippie-Chaos der Neuzeit.
Und das bin ich, Inka:

Mindmap über mich

Mindmap über mich

Auf diesem Reiseblog geht es um die Neugierde auf die Welt, um das Entdecken ferner Welten aber auch um das Reisen direkt vor der eigenen Haustür, um den eigenen Horizont zu erweitern.

Hausboot fahren in Brandenburg

Kaum eine Reise ist schöner als mit dem Hausboot durch Brandenburg. Könnt Ihr Euch nicht vorstellen? Probiert es aus!

Es geht um Blickwinkel, Toleranz, Glück und manchmal Besorgnis darüber, wie wir miteinander und mit unserer Umwelt umgehen. Und natürlich geht es um meine Fotografie, mit der ich versuche, Erinnerungen und Entdeckungen festzuhalten. Mein Portemonnaie sagt mir, dass ich mittlerweile schwer ambitionierte Amateurfotografin bin.

Manchmal erzähle ich Reisegeschichten, manchmal gebe ich Reisetipps und manchmal denke ich einfach nur laut nach. Mein Menü allerdings ist eine Katastrophe, genau so chaotisch wie der Inhalt meines Kopfes und mein Alltag (wenn es denn so etwas gibt). Vielleicht möchtest Du meinem Blog per Feed folgen und dann zweiwöchentlich entscheiden, ob Du meinen neuen Artikel lesen möchtest, statt Dich hier durchzuwühlen.

Inka, wie viel Zeit steckst du da eigentlich rein und wie bezahlst Du Deinen Blog?

Die Frage nach Bezahlung ist vermutlich die Häufigste, die ich so zu hören bekomme. In Kürze werde ich dafür wohl einen eigenen Artikel schreiben (Thema Transparenz), bis dahin hier die groben Fakten:

Reduzierter Angestellten-Job

Meinen Angestellten-Job als technische Redakteurin habe ich mittlerweile auf einen 3-Tages-Job (25 Stunden) reduziert. Die restlichen 15 Stunden schaffe ich nicht mit dem Blog zu refinanzieren, sondern habe schon vor Jahren angefangen, mein Leben recht kostengünstig einzurichten, so dass ich super finanziell auskomme. Ich habe kein Auto, kaufe mir praktisch keine Klamotten, repariere meinen Kram und habe nur zwei teure Hobbies, das Fotografieren und das Reisen. Beides finanziere ich quer durch meinen Blog.

Werbung auf blickgewinkelt

Im Blog selbst ist unregelmäßig Werbung zu finden. Diese suche ich sehr sorgfältig aus, denn sie soll nicht nur mir beim Erstellen Spaß machen, sondern auch Euch beim Lesen, sonst hat das ja keinen Sinn, und rein für’s Geldverdienen mache ich keine Werbung. (Psssst: Doch, wenn sie dazu geeignet ist, mich tierisch schlapp zu lachen …).
Natürlich wird Werbung als solche deutlich gekennzeichnet. Genau wie für die meisten anderen Blogger ist mir meine Vertrauenswürdigkeit heilig und ich verzichte auf die täglich eintrudelnden Angebote, die nicht zu mir passen.

Für andere Medien schreiben

Viel wichtiger ist allerdings: Ich verkaufe regelmäßig Fotos und schreibe für Corporate Blogs und besonders gerne für Print-Magazine, zum Beispiel für VisitBerlin, die Dünenzeit, das Roadtrip-Magazin, CampZ, LandKind und viele weitere. Das ist für mich eine großartige Sache, denn ich liebe Print und mag es, für verschiedene Zielgruppen zu schreiben und so meine Schreiberei auszubilden. Man wird davon nicht reich, aber ich kann damit finanziell einiges ausgleichen.

Meine Bücher: Reiseführer für Berlin und Brandenburg

In den letzten zwei Jahren habe ich mehrere Reiseführer geschrieben, auf die ich natürlich einigermaßen stolz bin. Auch dafür habe ich natürlich Geld erhalten, aber nunja, wie das so ist, der Stundenlohn ist umgerechnet unterirdisch. Nichts desto trotz habe ich noch weitere Buchideen auf Lager.

Ausfluege Berlin - 52 Eskapaden Dumont Verlag

Mein Berlin-Reiseführer:

In meinem Buch zeige ich Dir 52 Eskapaden in und um Berlin, Mikroabenteuer für jeden:

Ob Käsekuchen im Friedhofscafé, Segelfliegen für wenig Geld oder ab nach Brandenburg, zum Beispiel in die Verbotene Stadt: So viele Möglichkeiten für die kleine Auszeit.

Für 16,95 Euro bei Amazon kaufen.
amazon-link

Ausfluege Berlin - 52 Eskapaden Dumont Verlag

Mein Brandenburg-Reiseführer:

In den 52 Eskapaden Spreewald, Fläming, Niederlausitz geht es in Brandenburgs Süden:

Ein verlassenes Kraftwerk erkunden, Standup-Paddeln im Spreewald, Burgenpicknick oder eine Fahrradtour ins Seenland: Brandenburg kann mehr.

Für 16,95 Euro bei Amazon kaufen.
amazon-link

Reiseführer Spreewald

Mein Spreewald-Reiseführer:

In meinem Buch führe ich Dich zu meinen Lieblingsplätzen im spannenden Biosphärenreservat südlich von Berlin: Zu alten Bauernhäusern, in schöne Cafés, auf Kahnfahrt oder zur Whisky-Verkostung. Perfekt für Spreewald-Urlauber und diejenigen, die es werden wollen, natürlich gespickt mit vielen Fotos.

Jetzt für 17 Euro bei Amazon kaufen.
amazon-link

Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn Du eines meiner Bücher kaufst. Über den obigen Link bekomme ich eine kleine Provision. Auch gut und schöner als über Amazon ist es, wenn Du Bücher in der Buchhandlung Deines Vertrauens kaufst. Das kommt den Buchhandlungen zugute und dafür verzichte ich gerne auf die Provision. Und a propos Provision:

Partner-Links

Bei den Artikeln, die ich geschrieben habe, schaue ich gerne hinterher, welche Produkt- oder Unterkunftsempfehlungen ich durch Partnerlinks verlinken kann. Diese so genannten Affiliate-Links bescheren mir dann eine kleine Provision. Ich finde das für mich die beste Art, das Blog zu finanzieren, weil ich hinter allen Empfehlungen stehe und Du hoffentlich ein paar tolle Tipps einheimsen kannst. Falls Du Dich jetzt fragst, in welcher Größenordnung mir das jetzt Reichtum beschert: Es sind ca. 300 Euro im Monat. Jep, durch Putzen gehen verdient man mehr, denn ich muss die Artikel natürlich auch pflegen. Da ich das aber ohnehin mache, ist das für mich gefühlt kein so großer Zeitaufwand.

Alle Partnerlinks sind mit einem * (Stern) gekennzeichnet, unter dem Artikel gibt es eine Offenlegung. Manchmal habe ich diese auch direkt oben in den Artikel eingefügt.

Gesponserte Reisen & die Sache mit der Käuflichkeit

Bei gesponserten Reisen oder Reiseunterstützung wird mir z.B. ein Flug bezahlt oder eine Unterkunft, oder ich gehe auch ab und zu mal auf Pressereisen. Natürlich wird dafür erwartet, dass ich im Gegenzug darüber berichte. Absolut wichtig ist mir die Unabhängigkeit, ich verspreche daher keine Artikel oder schon gar nicht bestimmte Inhalte. So mach Einladender ist darüber nicht sehr erbaut, dann lasse ich das eben lieber sein. Es ist sehr wohl schon vorgekommen, dass mir etwas nicht gefallen hat und ich daher dann nichts berichtet habe. Oder ich habe es schlicht nicht geschafft, manchmal erblickt ein Artikel erst zwei Jahre später das Licht der Welt, ich bin auch nur ein Mensch, der sich hier um alles kümmern muss, und es gibt ja noch das Leben 1.0, was manchmal dazwischenkommt.

Über den Teil, der mir gesponsert wurde, lege ich jeweils unter dem Artikel genaue Rechenschaft ab. Mir reicht da in der Regel kein einzelnen Wort, sondern ich finde es wichtig, genau zu beschreiben, ob mir nun der Bus / der Flug / eine einzelne Unterkunft oder die gesamte Reise zur Verfügung gestellt wurde. Du kannst Dir dann Deinen eigenen Teil denken, wie groß meine Dankbarkeit war, die mich vielleicht beim Schreiben beeinflusst hat.
Wird mir Geld bezahlt, ist es Werbung (dann besteht natürlicherweise eine Erwartungshaltung über die Berichterstattung), dann gilt der Abschnitt oben und der Artikel wird natürlich auch als Werbung gekennzeichnet.

Meine Reisen & der ökologische Fußabdruck

Weltkarte-Reiseberichte

Derzeit gibt es eine unvollständige Weltkarte, in der einige Artikel und Reiseziele verlinkt sind.

Wenn Du nach bestimmten Gebieten suchst, klick Dich einfach oben durch das Menü: Unter „Die Welt“ findest Du Kontinente und Länder. Für bestimmte Orte kannst Du natürlich auch einfach die Suche benutzen.

Meine große Liebe gilt der polaren Gebiete und ich war mittlerweile mehrfach in der Antarktis, in Grönland und Island unterwegs – ja, ich weiß, ein Overkill, was den Co2-Fußabdruck angeht. Svalbard, die Lofoten und der Norden Kanadas stehen sehr weit oben auf der Wunschliste, schon der Wilde Westen hat mich dort sehr fasziniert. Was und wann ich mir und der Welt Flugreisen noch leiste, das diskutiere ich immer noch mit mir aus.

„Deutschland“ hat einen eigenen Menüpunkt, denn ich versuche, möglichst viel lokal und mit der Bahn unterwegs zu sein, um meinen ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Ich bin ein großer Brandenburg-Fan und vermehrt in und um Berlin unterwegs. Außerdem verschlägt es mich gerne an die Ostsee.

Ich versuche jetzt seit drei Jahren, weniger Fernreisen zu unternehmen. Im Jahr 2018 habe ich es bis auf einen Flug von Venedig nach Berlin geschafft, weder in Deutschland noch im näheren Europa das Flugzeug zu nehmen und habe mir und der Umwelt nur noch einen Hin- und Rückflug nach Island geleistet – nunja, nicht schwer, wenn man vorher sein CO2-Kontingent für einen Japan-Flug komplett rausgehauen hat.
Im Jahr 2019 bin ich ein Mal hin und zurück in den Flieger nach Helsinki gestiegen. In 2020 bin ich bisher nach Lappland und und zurück von Stockholm geflogen. Tatsächlich hatte bzw. habe ich noch Flugreisen geplant, gehe aber davon aus, dass sie aufgrund des Corona-Virus nicht stattfinden werden. Wenn das blöde Virus, das nicht nur viele Leben, sondern leider auch viele Existenzen finanziell zerstören wird, ein Gutes hat, dann der positive Impact auf das Klima durch weniger Reisen.

Nein halt, es gibt noch eine Ausnahme: Ich habe meinen Vater nach North Carolina begleitet, damit der seine Schwester dort besuchen kann, und musste dazu noch eine doofe Zwischenlandung in London machen. Mit dem Zug nach London – oder über andere Wege – hätte die Reise für uns nicht nur viel länger gedauert, sie wäre auch noch sehr viel teurer gewesen. Das ist ein Umstand, der mich regelmäßig zum Verzweifeln bringt, warum die Regierung nicht endlich einmal durchsetzen kann, dass „Rail & Fly“ wenigstens so günstig sein muss wie „Fly & Fly“, und natürlich müssen Flugreisen mindestens soviel kosten wie Bahnfahrten. Diese Zubringerflüge sind schlicht völlig bescheuert.

Wie viele Reiseblogger:innen mache ich mir Gedanken, was ich noch promoten sollte und was nicht. Ich werde nicht aufhören, leidenschaftlich von meinen Reisen zu erzählen, überlege mir aber das, was ich hier fabriziere, noch genauer. Im Alltag, der einen Großteil meines Lebens ausmacht, fahre ich kein Auto und bin ausschließlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Ich versuche wie alle anderen, Müll zu vermeiden, minimalistischer zu leben und ernähre mich hauptsächlich vegan. Ich versuche also, insgesamt kein egomanes Arschloch zu sein.

Reisenderweise trage ich gerne einen Rucksack, weil ich es hasse, durch Gepäck verhindert zu werden. Mir reicht für die Unterkunft mein geliebtes Zelt oder ein Dorm im Hostel, gerne darf es aber – besonders mit dem Mann – auch mal etwas feudaler zugehen. Das Übernachten in Luxuszelten im südafrikanischen Krügerpark war für mich ein absolutes Träumchen (und ich hoffe, der Umwelt-Impact hält sich hier dennoch in Grenzen).

Fotografie

Meine heißgeliebte Kamera Emma, eine Canon EOS 600D, wurde mittlerweile durch eine Canon EOS 80D sowie durch eine kleine, spiegellose Olympus ersetzt. Emma heißt so, weil sie ab und an ihren eigenen Kopf hat, wie Emma in Jane Austens gleichnamigen Roman. Emma heuchelte z.B. ausgerechnet in der Antarktis einen dramatischen Tod vor, um dann nach der Reise putzmunter wieder aufzuwachen, als wäre nichts gewesen. Damit hat sie mal eben einen Nervenzusammenbruch bei mir verursacht, aber das soll ja wohl so, unter wirklich guten Freunden. Nachdem Emma mich an der größten Königspinguinkolonie der Welt auf Südgeorgien wohl zwingen wollte, lieber den Ausblick zu genießen als Bilder zu machen, habe ich mir dann die 80D gekauft. Ein paar der Fotos sind glücklicherweise dennoch etwas geworden, nachzulesen im ersten Südgeorgien-Bericht.

Meine gesamte Fotoausrüstung findest Du übrigens auch in diesem Blog.

Inka Cee blickgewinkelt

Feuilleton

Genauso gerne wie unterwegs bin ich zu Hause. Ich werkle gerne in der Küche, besonders wenn es um selbst Eingemachtes geht, bin gerne in Berlin unterwegs – und blogge viel zu wenig darüber. Ab und an gibt es Alltägliches oder Hausinternes über das Bloggen, manchmal auch vom Mann.

Euphorie empfinde ich, wenn ich viel Zeug wegschmeißen, Boot fahren, wandern gehen und altes Eis sehen kann.

Manchmal mache ich mir Gedanken über nudelschwingende Krähen. Ich wollte eigentlich mal die kleine Kulturgeschichte des Kamels schreiben, doch die Zeit rennt mir immer davon. Und außerdem gibt es ja noch Wale und Pinguine, Nordhunde, Elefanten und Kraniche

Meine größte Stärke ist die Entscheidungsfreudigkeit, leider so ziemlich für alles. Ob Synchronschwimmen, Breakdance, Stepptanz, Geige, Gitarre, Schlagzeug, Ukulele, Langstreckenwandern, Städtekulturtrips, Klettern, Garten, Balkon, Meer, Berge, Steppe, Arbeiten, Faulsein, Fotografieren, Schreiben, künstlerische Freiheit bei der Fotonachbearbeitung janein – ich bin für alles und auf alles neugierig und daher oft unter Zeitdruck. Das traute Patchworkheim tut sein Übriges im Geliebtwerden und Zeitfressen.
Auf meine Google-Top-Platzierungen lila Männchen schiebt Boxen und Knackarsch vor Gletscher bin ich natürlich sehr stolz – leider findet man unter letzterem nicht meine Glanzleistung, in der Antarktis schwimmen zu gehen, sondern lediglich mich eingemummelt in Patagonien, aber besser als nix.
Ich liebe 60er und 70er Stilchaos, bin aber ikonisch nicht zu gebrauchen und bewundere Stilsicherheit bei anderen Menschen, die mir aber schnell grauselt, wenn’s mir zu sehr um Mode und Shoppen und Kaufen und Dinge besitzen geht.
Ich mache stets meinen Mund zu weit auf und vergraule damit viele Leute. Wenn ich meinen Mund nicht aufbekomme ist entweder etwas mit mir nicht in Ordnung oder ich mag den Menschen mir gegenüber nicht.

blickgewinkelt woanders

Weitere Antworten zu mir, meiner Reise- und Eisliebe findest Du zum Beispiel

Referenzen und Mediakit

Weitere Referenzen und mein Mediakit gibt es unter Unterstützung und Zusammenarbeit.