Hausmitteilungen, wortgefetzt

Professionell & kooperationsgeil: Wie ich meine 1001 Sponsoren an Land ziehe

24. November 2015
Briefkasten in Island

Ich glaube, ich muss da mal was richtigstellen…

 

Hört ma.
Das mag ja alles super sein mit Weltreise und professionellem Bloggen und so, also Bloggen als Berufskrankheit. Mein Ding ist das nicht.

WTF ist professionell?

So manche Frage in den letzten Monaten ließ mich ganz schön verwirrt zurück:
Wie, Du bloggst gar nicht professionell?!? Wie bekommst Du denn diese ganzen Kooperationen? Wieviel hast Du denn so mit Deinem Blog verdient?

Passend zur allgemeinen Blogmüdigkeit und den Selbstzweifeln vieler, ob das denn alles auch voller „Mehrwert“ für die LeserInnen sei, kommt ja auch gerne mal der unterschwellige Vorwurf, man würde das alles nur für Reichweite oder/und Geld machen.

Deshalb hier mal ganz kurz mein Statement dazu:

  1. Ich verdiene mit Bloggen kaum Geld, im Gegenteil, ich stecke so viel Geld in dieses Hobby hinein, dass der Zwang, sich bei der Steuer anzumelden wegen ein paar verkaufter Bilder sich eventuell mal rächt: Wenn ich ständig in den Miesen bin, ist das ja eigentlich kein Unternehmertum, newahr. Also konkret habe ich ein paar Affiliate-Links, die etwa die monatlichen Serverkosten decken, außerdem habe ich zwei Artikel für andere Corporate Blogs geschrieben, einen für Print und ein paar Mal Fotos verkauft und äh… ich glaube, das war auch schon alles, was an Kohle geflossen ist. Toll, wa?
    Ja, ich verdiene mein Geld woanders, ich gehe vier Tage die Woche arbeiten, habe dafür studiert und es fällt zwar kein Geldregen auf mich, aber da ich nicht viel brauche, komme ich damit mehr als gut zurecht. Ich würde es nicht ablehnen, mehr Geld mit dem Bloggen zu verdienen, derzeit erschließt sich mir aber meist keine Gelegenheit, außer auf meinem Blog billig-blöde Werbung zu machen, was für mich schlicht nicht in Frage kommt.
  2. Das bedeutet dann wohl, dass ich gar nicht „professionell“ blogge, obwohl das immer wie eine kleine Beleidigung klingt. ;) Ich habe immer schon einen hohen Anspruch an alles, was ich tue, und versuche in diesem Blog auch mal Fünfe gerade sein zu lassen, was mir aber in der Regel nicht so gut gelingt. Ich möchte besser werden, um des Besser-Werden-Willens, schöner schreiben, um des schöner-Schreiben-Willens und tollere Fotos machen, um die Welt und mich selbst zu erfreuen. Das hat wenig mit der vielbeschworenen „Professionalisierung“ zu tun, die in meinen Ohren eher klingt wie „Monetarisierung“ oder „Werbemagazin betreiben“, sondern eher mit meinem Anspruch. Bloggenderweise finde ich mich also eigentlich ziemlich professionell, auch wenn ich damit nicht meinen Lebensunterhalt verdiene.
  3. Ich habe auch jenseits vom Geld mit dem Bloggen verdienen sehr wenige Kooperationen und zahle die meisten Reisen selbst. Schon letztes Jahr habe ich sehr bewusst beschlossen, weniger zu reisen, denn ich möchte gar nicht ständig unterwegs sein, und nur wenige, sehr ausgewählte Kooperationen zu machen. Ich habe absolut keine Lust darauf, über Dinge zu bloggen, über die ich keine Lust habe zu bloggen oder mich deshalb gestresst zu fühlen. Konkret habe/hatte ich in diesem Jahr folgende Kooperationen:

Das wars. Venedig, Rom, Island, Ostsee… alles mein eigenes finanzielles Ding. Die Antarktis, das ist natürlich das ganz große Ding und mein Lebenstraum, logisch. Dafür gebe ich übrigens insgesamt nicht weniger als 4000 Euro aus. Nur mal so für diejenigen, die denken, ich bekomme sowas komplett geschenkt (Anreise, Übernachtungen bis Ushuaia, Kosten für den Mann, der mich begleiten darf, nötiges Equipment).

Gewinnspiel & Marke-Ding – Dingelingeldong – nix für mich

Auch beim Gewinnspiel auf blickgewinkelt.aq habe ich zwar einige Gewinne gesponsert bekommen, aber über 80 Euro für die Produktion der Postkarten und 27 Euro für die Stempel darauf ausgegeben. Dass ich die Gewinne von meinem eigenen Geld verschicke, versteht sich ebenfalls von selbst. Warum ich das tue, hat mich neulich jemand stirnrunzelnd gefragt, und warum ich doofe Nuss das dann nicht wenigstens an die Bedingung kopple, dass man meine Facebook-Seite geliked haben muss.

Ganz einfach: Ich mache das, weil ich mich seit drei Jahren an vielen, tollen Lesern erfreue, an schönen neuen Kontakten, so vielen wunderbaren Kommentaren und weil ich da einfach Bock drauf habe. Ich hasse Bedingungen und Regeln, also kommt auch kein Must-Like da mit rein, auch wenn ich weiß, dass so eine Masche funktioniert. Steh ich halt nicht drauf. Genauso wie ich nicht auf aufdringliche Werbung stehe oder auf Like4Like-Anfragen, auf dieses schreckliche Instagram-gelike und Entfolge, auf nervige Facebook-Follow-Anfragen nach einem Twitter-Follow. Lieber mache ich ein schönes Gewinnspiel, wo dann eventuell der ein oder andere auf das neue Blog findet. Ich mache zu wenig Marketing, wurde mir gesagt. Ja, das stimmt, das weiß ich. Da bin ich eben so, deshalb könnte ich wohl auch nicht vom Bloggen leben, nobody is perfect.

Zumal, meine Facebook-Seite ist ja eher nur etwas für Leute, die mich kennen, denn: Sie hat einfach kein Thema. Kunterbunt rede ich da durcheinander, genau wie hier auf meinem Blog. Interessiert sich jemand für die Antarktis und liked er meine Seite, wird er sich in ein paar Wochen wundern, wenn es um Eingemachtes aus der Küche geht oder um einen Grunewald-Spaziergang. Ich habe überlegt, ob ich mich da spezifiziere und die Facebook-Seite nur noch für bestimmte Reisen verwende. Aber ehrlich, das ist mir zu viel Gedöns und Gedenke, das mache ich nicht. Ich habe kein Werbemagazin für Fernreisen und will das auch beileibe nicht. Und ich will auch einfach mal auf Facebook locker rumplaudern, wenn ich gerade keine Zeit fürs Bloggen habe. Das finde ich nämlich sehr lässig.

Weltreisedrang von Reisebloggern

Ich habe überhaupt keine Lust, eine Weltreise zu machen. Ist einfach nicht mein Ding. Ich mag es, zu reisen, auch länger, aber ich liebe mein Zuhause. Ich bin glücklich da, wo ich bin. Ich bin nicht auf der Suche. Und ich habe keinen Nerv auf mitte zwanzig-jährige Blogger, die mir in ihren Überschriften vermitteln wollen, dass ich mein Leben ändern soll. Leute, sorry, das ist peinlich. Wenn Du Deins verändern willst, ist das meinetwegen schön oder auch nicht, mir egal. Vielleicht hast Du eine interessante Story darüber zu erzählen, dann lese ich die auch gerne, oder Du hast Tipps für Leute, die das gleiche machen möchten, alles gut. Aber ich bin anscheinend da, wo ich bin glückerlicher als Du in Deiner Situation. Bääm.

Glücklicherweise gibt es eigentlich viel mehr Reiseblogger, die etwas anderes erzählen. Die einfach erzählen, was sie so auf ihren Reisen für Geschichten finden oder welches die spannendsten Spots in Barcelona sind. Das Problem ist nur, dass die „Warum Du eine Weltreise machen solltest, um ein total geiles Leben zu führen“-Schreier so laut sind.

Und ja, ich muss nichtmal jeden Monat auf Reise gehen um glücklich zu leben. Krass, wa? Ich habe auch nicht ständig Fernweh oder bin mit einem Reisevirus infiziert. Ich bin Inka. Ich fotografiere und entdecke gerne, und weil ich das nicht immer vor meiner Haustür machen möchte reise ich gerne, und weil ich nicht ständig reise, werde ich auch nicht müde vom Reisen, und weil ich nicht ständig über Außergewöhnliches blogge(n muss), werde ich auch nicht blogmüde. Alltagsbloggen macht nämlich wach, und ich würde behaupten, dass all die vielen Lifestyle- und Familien- und DIY- und whatever-BloggerInnen, die sehr gut gelesen werden, mir Recht geben. Das Glück liegt im Detail.

Statistikhurerei

Natürlich gucke ich aber sehr regelmäßig auf meine Zugriffe und Statistiken. Welcher Post kam gut an, gehen die Zahlen nach oben oder nach unten, funktionieren meine Keywords?
Warum? Weil ich natürlich gelesen werden möchte – selbstverständlich! Und auch, weil diese Zahlen natürlich für Kooperationspartner wichtig sind – nicht für alle, aber für die meisten, und natürlich freue ich mich ja über Kooperationen, wenn sie denn passen – so wie diese fantastische Antarktis-Reise.

Leider haben die meisten Partner aber keine Ahnung, wie sie mit den Zugriffszahlen jonglieren können, was ich sehr schade finde. Wenn Ihr, ja, Ihr Touristiker meine ich jetzt, mir eine Reise anbietet und ich Euch sage, dass ich 10.000 Unique Visitors und 16-20.000 Seitenaufrufe im Monat habe: Was glaubt Ihr, wie häufig mein Artikel über Eure Destination gelesen wird? Hm? Die ehrlichste Antwort wäre: Keine Ahnung.
Es ist nämlich ein wesentlicher Unterschied, ob ich über Südamerika schreibe oder Center Parcs. Oder Brandenburg. Brandenburg ist, müsst Ihr wissen, ein absoluter Dauerbrenner und das sind die Artikel, die von Stammlesern am meisten geliebt werden, ob Ihr’s glaubt oder nicht. Weimar – der Hammer. Das ist Regionalliebe pur.
Es ist auch ein Unterschied, ob ich ein bisschen von SEO verstehe oder nicht und vor allem: Wie ich es handhabe. Ich habe super laufende Keywords, z.B. im Bereich Island. Das bringt aber einem Artikel über Bregenz wenig, denn es ist unwahrscheinlich, dass jemand, der über google mit dem Stichwort „Island“ und auf mein Blog gekommen ist, sich bis nach Bregenz durchklicken wird – es sei denn, ich verlinke Bregenz im Islandartikel als passende tristgraue Stadt, denn in Island ist ja irgendwie auch alles grau. Nein, braucht Ihr nicht zu gucken, das habe ich natürlich nicht getan. ;)
Meine Stammleser, die Brandenburg lieben bzw. die Leser, die durch das Teilen auf Facebook vom Nationalpark Unteres Odertal begeistert sind, sind natürlich toll, und wenn ich Glück habe, teilen die auch meinen Artikel. Nach einer Weile hat sich das dann aber erledigt und der Artikel ist Geschichte. Da ist dann die Frage, ob ich diesen Artikel regelmäßig weiter in den Social Medias verbreite, oder ob ich z.B. auf Keywords optimieren kann und dafür sorge, dass der Beitrag auf google gefunden wird. Oder ich schreibe für die Brandenburg-Seite, die ich übrigens sehr mag, denn da sind die Leser die entsprechend interessierte Zielgruppe. So viele Möglichkeiten.

Die Überschrift dieses Artikels ist aber volle Kanne SEO-optimiert, höre ich den ein oder anderen denken? Da muss ich enttäuschen. Regel Nr. 1 ist beim SEO: Enttäusche nicht Deine Leser, indem Du in der Überschrift etwas suggerierst, was Du nicht einhälst. Dindong, Bruchlandung. Nicht enttäuscht habe ich mit dieser Überschrift höchstens die, die die triefende Ironie schon von weitem gerochen haben.
Nichts desto trotz achte ich bei einigen Artikeln natürlich auch auf SEO, aber das mache ich nur bei Artikeln, bei denen ich denke, dass sie dem geneigten google-Suchenden etwas bringen. Meine Tipp-Sammlung zu Südafrikanischen Parks & Lodges zum Beispiel, da recherchiere ich dann auch Keywords. Zwei von drei Artikeln erfüllen dieses Kriterium aber nicht, da lasse ich mich dann aus, wie ich Lust habe.

Oder ich mache gar nichts und der Artikel versauert nach 200 Lesern vor sich hin. Passiert auch. Das passiert gar nicht mal, weil der Artikel so schlecht ist, sondern weil ich vielleicht einfach nicht die Zeit oder die Ideen habe, ihn zu verteilen und Werbung zu machen und am Besten noch die entsprechenden Destinationen auf Facebook auf ihn aufmerksam zu machen, damit die ihn auch teilen. Das passiert, weil diejenigen, die mich eingeladen haben, den Artikel einfach ignorieren und nicht in den eigenen Kanälen teilen (ein Umstand, der sämtliche Reiseblogger regelmäßig verzweifeln lässt ob dieses verschenkten Potentials). Oder vielleicht ist der Artikel auch einfach zu persönlich und interessiert vermutlich nur meine Stammleser, die mich kennen – es gibt ja tausend Möglichkeiten.

Was ich damit sagen will: Blökt mal ordentlich auf die (angeblichen) Zahlen und guckt Euch genauer an: Was macht denn der Blogger so bei anderen Kooperationen? Verteilt der seine Artikel in den SoMes? Hat der eine gute Interaktionsrate auf seiner Facebook-Seite? In welchen Keywords rankt der denn? Oder macht der tolle Fotos, die man im Corporate-Blog nutzen könnte? Oder schreibt der nett, hat aber kaum Zielgruppe? Könnte er dann nicht ein paar nette Sachen für die Corporate-Facebook-Seite oder das Corporate Blog schreiben? Oder kann das Corporate-Blog an geeigneter Stelle auf einen Artikel des Bloggers verlinken?
Und boah, ist das aufwendig? Naja. Ich finde, das geht so. Wenn ich kleine Bloggerin, die das so als Hobby betreibt, mir dieses Wissen nebenbei aneignen kann, dann kann das alles nu echt keine Raketenwissenschaft sein. Und: Redet miteinander! Was stellt Ihr Euch vor?

Professionett verhandeln ist hier das von Mel so schön erfundene Stichwort, und zwar auf beiden Seiten, dann kann daraus eine wunderbare kreative und fruchtbare Zusammenarbeit entstehen. Und es ist auch verdammt nochmal kein Beinbruch, wenn eine Kooperation nicht zustande kommt. Das gehört dazu, ich lade doch auch nicht jeden in mein Wohnzimmer zu Hause ein, nur weil der ein ordentliches Hemd anhat.

Meins meins meins!

Auch das blickgewinkelt.aq-Blog über die Antarktisreise ist vollständig auf meinen Mist gewachsen, das ist mir wichtig! Hapag Lloyd Kreuzfahrten, mit denen ich diese Kooperation eingehe, hat eine viel höhere Reichweite und eine definiertere, also qualitativ hochwertigere Zielgruppe. Außerdem haben die Leute dort schönerweise Ahnung vom Bloggerbusiness. Sie sind insofern nicht an meinem Blog (oder meinen Blogs) interessiert, sondern an meiner Schreibe und meinen Fotos. Ein Glücksfall, oder wie ich immer sage: Timing ist alles. Sie hätten auch jemand anderes nehmen können. Allerdings ist bei mir natürlich ein Vorteil, dass ich mich vermutlich ein wenig besser auskenne, weil ich bereits zwei Expeditionskreuzfahrten gemacht, mich mit der Antarktis schon länger beschäftigt und hoffentlich ein paar Leser der Nische „Reisen ins ewige Eis“ habe.

Das ist also mein Ding. Mein Ding ist, mein Ding zu machen und zu schreiben, worauf ich Lust habe, und hinterher zu gucken, was ich da so SEO-mäßig rausholen kann. Für mich. Und anschließend gegebenenfalls für einen Kunden. Das ist, was ich professionell biete. Nicht ankommen soll mir übrigens jemand mit irgendwelchen Werbegeschenken, über die ich dann am Besten noch im vorhinein bloggen soll. Der VW-Betriebsrat mag so einen Prostituierten-Bestechungs-Scheiß vielleicht mitmachen, der ein oder andere Journalist von gestern vielleicht auch. Und der ein oder andere Bloggerbeginner, der ein Blog mit einer Marketingmaschine verwechselt hat vielleicht auch. Natürlich können nettgemeinte Angebote gemacht werden, wie ich so etwas aber verwurschtel soll doch bitte mir überlassen werden. Oder wie Johannes es neulich auch schön sagte: Ein Blog ist in erster Linie ein journalistisches Produkt (ob nun mit oder ohne journalistische Standards) und kein Marketinginstrument. Viele Kooperationspartner und Blogger messen meiner Ansicht nach an den falschen Stellen und verwechseln das Marketing für das Blog mit Marketingsprech IM Blog. Meiner Ansicht nach funktioniert in bestimmten Bereichen Marketing mit guten Produkten übrigens besser als mit Werbesprech, aber mei, das ist ja nur die Meinung einer kleinen Bloggerin, die gerne gut geschriebene Artikel liest.

Ergo und was ich eigentlich sagen wollte

Ich blogge, weil ich dieses Hobby liebe. Ich habe wenig Kooperationen und überlege mir das sehr genau. Ich habe mitnichten tausend Sponsoren und mache fast alles selber, seit Januar hilft mir der Mann, das Blog selbst zu hosten und das Theme zu optimieren. Die ganze Reiserei kostet mich irre viel Geld und ich verdiene fast nichts dabei. Die Fotos, das Geschreibsel, das SEO, die Themen, das Kleingeld für die Reisen: Alles meins.

Mein Stil hat sich sicher verändert und na klar denke ich auch über sowas wie „Mehrwert“ und Zahlen nach. Aber ich habe vor allem weiter Lust, meine Schreibe zu verbessern und bin neugierig, was Menschen gerne Lesen und vor allem, welche meiner Fotos sie mögen. Ich verändere mich ganz sicher nicht, weil ich irgendwessens Darling sein will (und wer mich kennt wird jetzt ohnehin über so eine Aussage lachen).

Ich habe mir Grundkenntnisse über SEO (und wirklich nicht mehr als das) angeeignet und gucke mir gerne Blogdaten an, das liegt in meiner ein kleines bisschen technisch ausgerichteten Natur. Ich versuche zu optimieren, weil ich mich über neue Leser freue. Ich vergleiche meine Zahlen mit denen anderer Blogs und finde das völlig normal, aber ich spiele kein Klickhurenspiel mit oder plane meine Artikel nach irgendwelchen populären Themen- oder Keywordlisten. Und ich richte auch nicht meine Reisepläne nach Sponsorenmöglichkeiten aus.

Selbstverständlich kennzeichne ich alles transparent, ob nun Affiliate-Link, Werbeartikel (gab’s bei mir nicht) oder gesponserte Reise. Das ist für mich so selbstverständlich, dafür brauche ich kein Label.

Wer jetzt denkt, er oder sie habe mich mit irgendwelchen Fragen angegriffen: Nein, das ist natürlich nicht der Fall. Ich stelle aber immer wieder fest, dass das Bild von mir als Reisebloggerin sehr hinkt, dass manche Blogger denken, mein Blog wäre irgendeine hauptberufliche Geld-Reisemaschine und ich mit tausend Wässerchen gewaschen. Dem wollte ich entgegenwirken und hiermit auch zeigen: Hey, auch wenn ich ab und an die richtig großen Dinger abgreife, kann ich mir selbst treu bleiben. Ich brauche meinen Blog nicht ausverkaufen oder die ultimativen Tipps beschreiben, derer doch ohnehin fast jeder überdrüssig ist. Das Rezept fürs nicht blogmüde werden ist, bei mir zu bleiben. Und das bin ich, bei mir geblieben, volles Pusteblumenrohr.

{tl;dr}

Mein Blog, meine Spielwiese. Professionell. Mit Leidenschaft. Nicht für den Lebensunterhalt. Kaum Geld. Mit unregelmäßiger Reise-Unterstützung. Wie genial ist das denn.

70 Kommentare

  • Reply Blogger Relations und Kooperationen 🎯 Die Lese- und Ressourcenliste — @conterestblog 22. Mai 2016 at 19:47

    […] Professionell & kooperationsgeil: Wie ich meine 1001 Sponsoren an Land ziehe […]

  • Reply Falkowski Ralf 4. April 2016 at 17:30

    Hallo Inka… Ich bin erst seit kurzem dabei, älteres Semester, Blogger aus Leidenschaft und reist und fotografiert gerne , diese Ehrlichkeit in diesem Artikel gefällt mir. Ich mag Personen die zu dem stehen, was sie tun und sich nicht verbiegen lassen. Genau gesagt, der Artikel ist… Genial!

    Vg
    Ralf

  • Reply Rumpelkammer 16. März 2016 at 13:23

    bin durch Zufall auf deinen Artikel hier gestoßen und finde ihn sehr interssant ;)
    für mich ist das alles Neuland
    ich blogge erst seit kurzem
    da ich aber auch schöne Bilder und ferne Länder liebe (auch wenn ich sie nie sehen werde)
    werd ich mich mal hier bei dur umschauen ;)
    liebe Grüße
    Rosi

    • inka cee
      Reply inka cee 17. März 2016 at 8:34

      Hey Rosi,
      freut mich, dass es Dir hier gefällt! Und ich wünsche Dir, dass Du vielleicht doch einmal selbst in ein fernes Land reisen kannst. Man kann nie wissen… :)
      Liebe Grüße
      /inka

  • Reply Götz A. Primke 7. Januar 2016 at 0:17

    Moin Inka,
    Dein Artikel war schon eine gefühlte Ewigkeit in meinen offenen Tabs im Safari-Browser, die ich endlich mal lesen wollte. Jetzt in den Feiertagen komme ich endlich dazu. Und ja, ich habe ihn gelesen. Und ja, er ist toll, er ist gut, er ist so wahr! Wunderschön! Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Drum: Weiter so! Ich wünsche Dir ein erfolgreiches neues Jahr 2016!
    Servus,
    Götz

  • Reply Ines 25. Dezember 2015 at 15:19

    Nach all den vielen Kommentaren ist Tatsache noch Platz für einen weiteren. Obwohl, es ist schon alles gesagt, genial geschrieben und mitten ins Bloggerherz getroffen. Ich freue mich auf Deine Antarktisberichte genauso wie auf die nächsten Entdeckungen in Brandenburg. Liebe Grüße und einen guten Start ins neue Jahr. Ines

    • inka cee
      Reply inka cee 29. Dezember 2015 at 18:12

      Danke Dir meine Liebe, das freut mich sehr.
      Da fällt mir gerade ein, dass ich fix noch was bei Dir kommentieren muss… das war so ein seltsamer Zufall… :)
      Liebe Grüße und Dir auch einen guten Start ins neue Jahr
      /inka

  • Reply Nord-Peru Reisen 14. Dezember 2015 at 16:48

    Wow, da warst Du ja richtig gut drauf ! Du hast aber ganz recht ! Ich denke auch, man muss machen, was einem Spass macht, und es so machen, wie es einem Spass macht. Ich bin relativ neu in der Blogger-Welt und war relativ überrascht, wie aggressiv es da manchmal zugeht. Deine offene Art und Ehrlichkeit gefallen mir sehr gut. Ändere bloss nichts.
    Liebe Grüsse,
    Martina

  • Reply Look Back November 2015 - Reiseblog Gecko Footsteps 6. Dezember 2015 at 13:55

    […] Geld verdienen mit dem Blog: Einen schönen und aufrichtig ehrlichen Artikel zum Thema Blog-Kooperationen und Geld verdienen mit dem Blog, gab es bei Blickgewinkelt. Bloggen ist eine Leidenschaft, Professionalität hin oder her. Schön, wenn dabei Reise-Kooperationen zustande kommen und Geld verdient werden kann, aber die Regel ist das nicht, denn oftmals, meist sogar, kommt man mit den anfragenden Unternehmen gar nicht auf einen Nenner. Den Artikel findest Du hier: Professionell & Kooperationsgeil – Wie ich meine 1001 Sponsoren an Land ziehe. […]

  • Reply Britta 1. Dezember 2015 at 11:14

    Hallo Inka, und genau dafür mag ich deinen Blog. Ehrlich, kritisch, lustig, hintergründig. Ich möchte lieber originelle Geschichten lesen, gerne auch aus der näheren Umgebung (Brandenburg) anststatt oberflächliche, superlative Must-do-sonst-bist-du-nicht-cool-Artikel. Ist doch irgendwie pubertär : )
    Liebe Grüße Britta

  • Reply Patrick 30. November 2015 at 23:54

    Verdammt, muss man bei dem Beitrag zum Kommentarfeld weit nach unten scrollen ;)
    Ich mag deine Berliner-Schnauzte-Schreibweise, Inka. Und klar auch deine Fotos und bin sehr auf deine neuen Antarktis Bilder gespannt. Mir fehlt nur aktuell leider die Zeit, öfter vorbei zu schauen. Schande über mein Haupt…
    Es ist schön, so was von „älteren“ und erfolgreichen Bloggern zu lesen. Nicht so schön, dass einigen anderen Bloggern der Erfolg zu Kopfe steigt und man naiven Kiddies einen Seifenblasen-Traum mit Blog-How-To Seminaren für teuer Geld verkauft.
    Ich finds auch cool, dass du so offen mit deinen Zahlen umgehst – z.B. die Kosten deiner Antarktis-Reise. Ist ja keine Selbstverständlichkeit.
    Wünsch dir weiterhin viel Spass beim Bloggen und Reisen :)

    • inka cee
      Reply inka cee 1. Dezember 2015 at 9:39

      Hey Patrick!
      Ja, krass oder – so viele Kommentare! :D Und Schande über _mein_ Haupt, dass ich die nicht alle beantwortet habe, aber so kurz vor der Reise meines Lebens mit all der Orga ist mir leider die Zeit weggerannt. :(
      Und das ist irgendwie seltsam, dass Du mich „erfolgreich“ nennst, das ist irgendwie ein Stempel, den ich mir selber nicht so zuschreiben würde, auch wenn natürlich die jetzige Koop alles für mich in den Schatten stellt, was ich mir hätte erträumen können. ;)
      Dass ich die Kosten veröffentliche ist dem Umstand geschuldet, dass ich extrem häufig gefragt wurde und keine Lust mehr hatte, PNs zu schreiben, das hat mich ehrlich gesagt jedes Mal angestrengt. Also dachte ich, ich mache das jetzt an dieser Stelle öffentlich und kann dann immer auf den Artikel verweisen. Das wird allerdings auch – denke ich – das letzte Mal sein, denn meine Finanzen finde ich tatsächlich privat (und bin sicher, dass der ein oder andere die Augenbrauen hochgehoben hat, dass ich so viel dafür ausgebe). Ich wollte damit vor allem verdeutlichen, dass diese Sache hier für mich eben Leidenschaft ist, ein Traumziel, für das ich bereit war, mehr zu geben als für alles andere (und dafür ohnehin schon seit zwei Jahren gespart habe, geplant war das nämlich für übernächstes Jahr).
      Wegen Deiner Anmerkungen zum Seifenblasen-Traum grinse ich mal ein bisschen vor mich hin und lasse das gerne so stehen. ;)

      Danke sehr für die Blumen, Deinen Kommentar und die Wünsche
      /inka

  • Reply todayis Magazin 29. November 2015 at 18:42

    Sehr ehrlicher Post! Hauptsache du bleibst dir treu, das ist das Wichtigste!!!

  • Reply Immer wieder TZonntags: Nele, #AmazonienLive, Erfolgreiches Influencer Marketing, Instant Articles » Tourismuszukunft 29. November 2015 at 11:43

    […] Inka von Blickgewinkelt hat ihre Sicht auf Kooperationen in einem Blogbeitrag dargestellt. Ein ganz wesentlicher Punkt hierbei: Es geht bei Blogger Relations nicht um reine […]

  • Reply Florian 29. November 2015 at 1:30

    Sauber! ;)

    Ich habe immer mal wieder so Phasen, wo ich denke mein Blog zum Beruf machen zu müssen. Zum Glück überwiegen die „Mein Blog ist mein Baby“-Phasen und so kann ich weiterhin mein Hobby genießen.

    Eine Weltreise empfehle ich trotzdem. Bin aber auch net beleidigt, wenn Du davon nichts hören willst.

    • inka cee
      Reply inka cee 1. Dezember 2015 at 9:52

      Hihihi Florian,
      ich mag Deine Geschichten sehr, auch von einer Weltreise! :) Nein, wirklich, ich meinte: Es kommt darauf an, ob mir die Schreibe gefällt. Nur dieses „Warum Du jetzt unbedingt eine Weltreise machen musst“-Mission einiger Leute geht mir auf den Senkel, da weiß ich schon, dass da nicht viel Weisheit im Artikel steht, die ich auf meine Person oder mein Leben anwenden kann. Oder der Artikel ist gut und nur die Überschrift so scheiße – dann tut es mir leid, mich hat der Artikel verloren. ;)
      Übrigens habe ich auch gar nix dagegen, wenn jemand sein Blog zum Beruf macht. Es gibt meines Erachtens sogar Wege, das hinzubekommen, ohne dass das Blog zum sterilen Werbemagazin verkommt (wenn dann auch ein Teil der Einkünfte sicherlich nur sekundär zum Blog zählt). Ich selbst kann aber Werbung nicht kreativ genug verkaufen, glaube ich, dass das in irgendeiner Weise für LeserInnen interessant wäre. Deshalb fällt dieses Modell für mich einfach flach. Oder sagen wir mal: Ich habe in dem Artikel hauptsächlich nur mich selbst gemeint – bis auf die ein oder andere kleine Stelle. Dass für andere der Weg ganz anders ist, ist doch wunderbar und macht die Vielfalt der Blogosphäre ja auch aus.
      Danke
      /inka

  • Reply Hier wird es keine Werbebeiträge mehr geben! - Reisen-Fotografie.de 28. November 2015 at 8:15

    […] Stopp der Kooperationen eigentlich im stillen Kämmerlein machen. Nachdem uns aber der Beitrag von Inka über ihre 1001 Sponsoren so gut gefallen hat, haben wir beschlossen, öffentlich rum zu jammern. […]

  • Reply Wolfgang 28. November 2015 at 7:23

    Bääm. Mit das Beste, was zu „professionellem“ Bloggen und Hurerei vielerlei Art ins Netz gemeißelt wurde.

    Klasse geschrieben und man nimmt dir jedes Wort ab.

    Gäbe es doch nur mehr solcher Blogs, die den Stempel „Herzensangelegenheit“ zu recht tragen.

    Beste Grüße, Wolfgang

  • Reply Ein Schweizer Garten 27. November 2015 at 8:24

    Frei nach Schnauze, was für ein toller Artikel! Genauso sehe ich das auch, ich bin zwar nicht aus der Reiseblogger- sondern der Gartenblogger-Szene. Sobald das Bloggen mit Verpflichtungen verbunden ist, hört bei mir der Spass auf. Ich mag mich einfach nicht für billige Werbung verkaufen.
    Lg Carmen

  • Reply Christina 26. November 2015 at 19:33

    Liebste Inka,
    das Glück liegt im Detail und in diesem Post. :D
    Du sprichst mir so aus der Seele und ich bin einfach nur glücklich, dass es jemand so schön beschreiben kann. Was ich schon alles in meinem Blogger-Leben durchgemacht habe (Zweifel, Spaß, Genervt sein, Freude, Ärger, Glück) und schlussendlich habe ich JETZT endlich festgestellt: „Aber ich bin anscheinend da, wo ich bin glückerlicher als Du in Deiner Situation.“ :D
    Ist doch schön, wenn man Glücklich sein darf… einfach so. Und in meinem Fall noch irgendwie an einem Blog rum“wurstelt“. ;-)
    Liebe Inka, ich hoffe wir sehen uns bald wieder.
    Liebe Grüße
    Christina

  • Reply Mel (worldwhisperer) 26. November 2015 at 16:15

    Auf den Punkt gebracht. Super!

    LG Mel

  • Reply Ilona 26. November 2015 at 15:51

    Ach, so wahr, so wahr. seufz.
    Mein Blog ist wahrlich nicht professionell aufgezogen – so viel weniger als deiner übrigens ;) :D – aber was solls? Solange es Spaß macht, bin ich zufrieden!

    Da musste ich schon etwas lachen, weil ich mir genau das auch schon oft dachte :D

    „Und ich habe keinen Nerv auf mitte zwanzig-jährige Blogger, die mir in ihren Überschriften vermitteln wollen, dass ich mein Leben ändern soll. Leute, sorry, das ist peinlich.“

  • Reply Nicole 25. November 2015 at 23:46

    Einfach prima!!!!

  • inka cee
    Reply inka cee 25. November 2015 at 21:58

    Achdumeinegüte, da hab ich ja was losgetreten! O.O
    Ich bin gerade so gaaanz leicht überfordert mit all den vielen (und äußerst schmeichelhaften und netten) Kommentaren, as hatte ich so nicht erwartet – ja im Gegenteil, ich dachte, da bekomme ich erstmal ne Menge Augenrollen.
    Nix ist, ich bin – wie eigentlich aber immer – nicht alleine, zig Blogger denken genauso wie ich, WIE SCHÖN! :D
    Danke mal an dieser Stelle gesammelt für Eure Kommentarfreudigkeit und die vielen Anmerkungen, ich werde versuchen, die Tage noch den ein oder anderen zu beantworten, aber bittebitte seid nicht böse, wenn ich das nicht bei allen schaffe, denn das Antarktis-Blog will noch gepflegt werden, die Gewinne müssen verlost und die Koffer gepackt werden und in einer Woche bin ich auch erstmal schon weg.

    Liebe Pusteblümchengrüße
    Eure Inka

  • Reply Hans-Joachim Schneider 25. November 2015 at 20:31

    Punkt! Genauso, hätte ich jetzt besser nicht schreiben können. Qualität vor Quantität. Sonst geht die Liebe verloren. Chapeau!

    Mach weiter so.

    Joachim

  • Reply Corinna 25. November 2015 at 19:10

    Hallöle! :)

    Ich habe dazu eigentlich nur eines zu sagen: AMEN!

    Ich habe ne Zeitlang versucht mit meinem Blog wirklich Geld zu verdienen und dann habe ich gemerkt: Bäh. mir geht der Spaß flöten! Hauptsächlich habe ich das gemacht, weil ich ortsunabhängig sein wollte. Das realisiere ich gerade auf andere Art und Weise! :) Von daher… ich bin da in vielerlei Hinsicht ganz bei Dir!

    Liebe Grüße,
    Corinna

  • Reply Michael 25. November 2015 at 17:22

    Einer der besten, schönsten, ehrlichsten und sympathischsten Artikel, die ich je gelesen habe! Mit vielem sprichst du mir sehr aus der Seele. Bloggen ist für mich vor allem eines – Spaß an der Sache. Klar, schau ich auf Zahlen, SEO-optimiere und versuche Kooperationen an Land zu ziehen. Aber ich bin auch Welten davon entfernt, davon leben zu können. Will ich auch gar nicht. Ich hab einen tollen Job, liebe meine Heimat, meine Familie und mein Zuhause – so gern ich auch reise.
    Mit deinem Artikel wanderst du jedenfalls direkt mal in meine Blogroll, wo ich dich schändlicher Weise bisher noch nicht geführt habe!

    Vielen Dank für diesen Artikel!

    Lg Michael

  • Reply Hanna 25. November 2015 at 16:59

    Hey Inka
    Bin nur durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen und finde ihn einfach richtig gut. Witziger weise bin ich selbst gerade 2 Jahre auf Weltreise, möchte einfach mal bisschen Aussteigen aus meinem alten Leben, aus Deutschland und mich ein wenig neu orientieren … ich weiss, passt jetzt im ersten Moment vll nicht so zu deinem Artikel, aber was du beschreibst, zum Thema mit den Reisebloggern, ich gebe dir einfach so Recht! Ich kann es z.T. auch schon gar nicht mehr lesen, dieses: oh ja, ich erlebe meine geilste Zeit, alles im Einklang, im Ying & Yang & Zen und weiss Gott noch alles andere … mittlerweile finde ich es schwer, Reiseblogger zu finden, die auf dem Teppich geblieben sind und nicht so mega abdriften …. danke für den Artikel auf jeden Fall!

  • Reply Ellen & Udo 25. November 2015 at 16:59

    Ich habe den Artikel per Zufall heute zu sehen bekommen (Thomas von Reisen Fotografie ist schuld und facebook natürlich). Wir, Ellen und ich, sind ja noch blutige Anfänger im BloggingArea. Momentan ist unser Blog ja auch noch ein „Billig-Blog“ – sprich kostet nix und daher noch optisch und inhaltlich ausbaufähig. Aber das ist erstmal gar nicht so wichtig. Ellen fotografiert und ich schreibe, okay, ein paar Bilder steuere ich auch bei :-) und es macht Spaß. Wir haben ja auch ein sehr spezielles Thema und das soll auch vorläufug so bleiben. Wir haben uns überhaupt noch nicht bemüht, damit Geld zu machen (SEO, Kooperationen und all so was). Deshalb ist es interessant Deine Meinung zu diesem Thema zu lesen. Wir lassen das mal auf uns zukommen, wobei da nicht viel kommen wird und soll. Trotzdem freuen wir uns natürlich über jeden Leser, der sich für unser Thema interessiert. Ist halt stark Amerika-lastig und dann auch noch Route 66. Ist halt alles auch eine Zeit-und Geld Frage, wie Du ja auch oben richtig schreibst. Mir hat das gefallen. Die Arktis ist uns eher noch nicht so nah… aber wer weiß schon auf was man so alles noch kommt. Viel Spaß im Eis und tolle Fotos natürlich. DAFÜR haben wir ja was übrig :-).
    Herzliche Grüße
    Udo (Ellen arbeitet … :-) )

  • Reply Sabrina 25. November 2015 at 16:58

    Hallo Inka,

    sehr sympathischer Schreibstil und ich verstehe was du meinst – OBWOHL ich einer der Reiseblogger bin. Allerdings bin ich eher auf der Schiene „leben und leben lassen“. Also nur weil ich das Reisen unglaublich toll finde und täglich den Drang verspüre raus zu müssen, muss das nicht jeder Andere genau so empfinden und das ist auch gut so. Daher halte ich auch nichts vom „einzig wahren“ Leben (dem Dauerreisen)… Dennoch ist es eine Leidenschaft die man so weit wie möglich verbreiten will… :) Ich kann es daher also schon teilweise verstehen, aber denke auch, dass man es niemandem versuchen sollte aufzuzwingen.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  • Reply Markus 25. November 2015 at 16:46

    Hi Inka,
    Ich finde Deinen Artikel echt zutreffend. Diese „Geh auf Reisen und alles wird gut“ Geschichten haben sich mittlerweile zu „Kündige morgen und lebe den Traum“ gesteigert. Ich finde es ist ziemlicher Quatsch. Bei meinem Blog kommt auch alles von mit selber und es ist Zeit und Geld aufwändig. Sehr sogar.

    Finde es gut wie du das alles mal auf den Punkt gebracht hast!

    Gruß Markus

  • Reply Julia 25. November 2015 at 15:52

    Hi Inka,
    danke für diesen tollen, ehrlichen Artikel!
    Ich denke, dass sich sehr viele Blogger in deinen Worten wiederfinden!
    Super geschrieben.
    Alles Liebe,
    Julia

  • Reply Wolfgang 25. November 2015 at 15:24

    „.. ich habe keinen Nerv auf mitte zwanzig-jährige Blogger, die mir in ihren Überschriften vermitteln wollen, dass ich mein Leben ändern soll.“ <- Da solltest Du aber nochmal drüber nachdenken! Hahaha … ;)

    Ok, aber im Ernst, in diesem schönen Text stecken viele Gedanken drin, den man sich als Reiseblogger wohl früher oder später macht (oder machen sollte). Um sich zu entscheiden, wo geht die (Blog)Reise hin. Mache ich das, was von vielen Seiten gepredigt wird, spicke ich meine Texte mit Keywords, verpasse ich ihnen Affiliate Links, verarsche ich meine Leser mit den unsäglichen must-dos, must-sees etc. pp. und schwafele ich bereits im Titel vom ultimativen Blödsinn o d e r bin ich authentisch, erzähle Geschichten, lege Wert auf interessante und spannende Inhalte und schöne Fotos? Zu Variante 1 kommt dann noch der ganze pseudopersönliche Scheiss hinzu, tausendmal in die Social Media Kanäle geblasen (das ist mein schönster Pickel, welches ist Deiner?) uvm. …

    Ich finde, Du hast das nicht selbst nur gut gelöst, sondern auch sehr treffend beschrieben. Passt! ;)

    Liebe Grüße von einem, der keine Lust auf Weltreise hat, aber darauf, die Welt zu bereisen …
    Wolfgang

  • Reply Tanja 25. November 2015 at 15:15

    Liebe Inka.

    wie Du anhand der zahlreichen Kommentare schon siehst, schreibst du hier vielen Bloggern aus der Seele. Es ist tatsächlich zur Zeit wohl Mode „Änder dein Leben und zwar jetzt“. Aber wieviele Leser wollen wohl ihr Leben ändern?! Schön, dass du so erfrischend ehrlich schreibst, es macht immer wieder Spaß deine Beiträge zu lesen. Mach weiter so, auch ohne Dein Leben zu ändern ;)

    Viele Grüße,
    Tanja

  • Reply Synke 25. November 2015 at 14:32

    Liebe Inka,

    etwas Anderes habe ich bei diesem Titel von dir auch nicht erwartet ;) Herrlich gerader heraus wie immer!

    LG Synke

  • Reply Nicole 25. November 2015 at 14:05

    Inka, geil!!! Ums kurz zu sagen :-)
    Ich mag deine ehrliche und freche Art, deine Artikel sind einfach herrlich zu lesen. Und ständig denke ich: „Wie recht sie doch hat!“
    Ich meine, soll ja jeder so machen, wie er mag, aber mich persönlich nerven momentan auch die ständigen Beiträge mit Überschriften wie „Die 10 besten blablabla, die du gesehen haben musst“. Muss ich? Eine Studienkollegin von mir sagte dazu immer den treffenden Satz: „Das ist vielleicht deine Meinung.“ Und überhaupt wird dieses Ikea-Du ein wenig inflationär gebraucht heutzutage.
    Professionell? Dein Blog ist es definitiv! Weil du ehrlich und mehr als unterhaltsam schreibst. Weil das Design spitzenklasse ist. Weil deine Fotos der Hammer sind. Und weil deine Leser deinen Blog lieben. Punkt. Und mach bloß weiter so! :-)

  • Reply Stefanie 25. November 2015 at 14:04

    Danke, liebe Inka! Gerade sitze ich hier und zweifle vor mich hin, weil mir jemand meine noch kleine Reichweite um die Ohren gehauen hat – da lese ich deinen Post. Jetzt geht es mir schon besser! Bloggen ist in erster Linie ein riesiges Vergnügen, ganz lieben Dank dafür, dass mir das wieder klar vor Augen steht. LG Stefanie

  • Reply Corinna Outdoormädchen 25. November 2015 at 13:52

    MUHAHAAA! Ich feier hier gerade echt ab! :D

    Kriegst Du wirklich so oft Feedback, dass Du Deinen Blog so professionalisierst bzw monetarisierst? Da kann ich Deinen Brass sehr gut verstehen – Du bist einfach toll und musst keine Weltreise machen, um es irgendwem zu beweisen!

    Liebe Inka, bleib und schreib einfach weiter so, wie wir Dich kennen :)

    Lieben Gruß,
    Corinna

  • Reply Eva 25. November 2015 at 13:50

    Howgh, ich habe gesprochen … und mir aus der Seele. Vielleicht braucht man aber auch eine gewisse Reife und ein paar Järchen mehr auf dem Buckel, um zu sich zu stehen und seine Prioritäten zu erkennen. Ich gebe zu, dass ich mich immer noch manchmal irriteren lassen und fremdschiele. Aber Inka baut das Selbstbewusstsein mit solchen Artikeln dann wieder auf.

  • Reply Naninka 25. November 2015 at 13:48

    Du sprichst mir so sehr aus der Seele!
    Ich bin eben grad am Überlegen, ob ich ein Gewerbe anmelde, für ein paar Affiliate-Links… Und ob das nicht eher zu viel Aufwand ist… Vierteljährlich ne Steuererklärung zu machen, für die paar Cent?
    Auch was den eigenen Anspruch angeht schließe ich mich voll und ganz dir an.
    Und noch mehr was diese ganzen „ich bin so geil – wie du auch ein vielleicht ein bisschen so cool wie ich werden kannst“-Beiträge.
    Danke!!!

  • Reply Jeanette 25. November 2015 at 13:13

    Hach, ein großartiger Post, liebe Inka! So herzerfrischend und geradeaus, wie du es bist! „Authentisch“ sagt man da wohl! ;) Und ich schließe mich vollkommen an: Man muss nicht ständig weltreisen, um ein „geiles Leben“ haben zu können. Man kann reisen so viel man will, aber es ist schön und wichtig, ein Zuhause zu haben, in das man zurückkehren kann. Ich möchte jedenfalls nicht auf drei Schachteln in der WG sitzen und es „kaum erwarten können, dass ich endlich wieder weg kann“. Und es nervt auch nichts mehr als die Messages, Mails und Twitter-Nachrichten von Leuten, die sich nicht für das, was du tust interessieren, dich aber ständig fragen: „Wie finanzierst du deine ganzen Reisen?“ oder „Kannst du vom Bloggen leben?“ Und ich liebe es, zu antworten: Nein, kann ich nicht. Muss ich aber auch nicht! Ich bin frei, der Blog ist lediglich mein „professionelles“ Ventil. Und auch damit hast du vollkommen recht: „Professionell“ hat nichts damit zu tun, wie viel Kohle das Ding abwirft. Im Gegenteil, dadurch wird des eigentlich das Gegenteil – nämlich unprofessionell und unpersönlich. Ich hoffe, das einige Unternehmen, die ach so gerne mit „erfolgreichen“ Bloggern kooperieren, deine Worte zu Herzen nehmen. Denn auch mit allem, was du dazu sagst, triffst du es auf den Punkt. Dein Brandenburg ist übrigens meine Algarve! ;) Lieben Gruß & freu‘ mich auf ein Wiedersehen im realen Leben mit dir! Vorerst: Viele inspirierende Erlebnisse in der Antarktis!

  • Reply vielweib 25. November 2015 at 13:08

    Danke für Deinen Post! Perfekt auf den Punkt gebracht und fast in jedem Absatz finde ich mich wieder!

  • Reply Ulrike 25. November 2015 at 12:39

    Hallo Inka,
    das ist mir alles komplett aus der Seele geschrieben. Herzlichen Dank dafür! Mir geht es genau wie Dir…
    Eines möchte ich aber noch anmerken: Bei vielen Reisebloggern habe ich das Gefühl, dass die wichtigste Zielgruppe die anderen Reiseblogger sind. Da bin ich nicht mit dabei. Ich freue mich, wenn auch andere meine Reiseberichte lesen, und meine Blogartikel nicht „nur“ in der Blogossphäre kursieren. Dafür ist es wichtig, an SEO usw. zu denken, damit auch derjenige, der sich (in meinem Fall) für China interessiert, auf meinem Blog landet. Deshalb sin dmir immer die wichtigsten Zahlen auch die, wie viele über eine Suchmaschine auf meinen Blog gekommen sind. Leider sind die Menschen, die Nicht-Blogger, nicht daran gewöhnt, Kommentare zu schreiben oder einzelne Artikel zu liken. Das finde ich manchmal schade. Mir fehlt das Feedback. Aber damit kann ich leben.
    Ich schreibe aus Leidenschaft und wiel ich einen Blog für das tollste Medium halte, meine Geschichten zu erzählen. Und ein wenig positives Licht auf dies faszinierende China zu werfen.
    Liebe Grüße
    Ulrike

  • Reply Nina 25. November 2015 at 12:37

    Ok, auch wenn Du nicht so der Knudel-Typ sein magst, knuddel ich Dich jetzt trotzdem mal ;-)
    Das hast Du sehr schön und aus dem Herzen geschrieben, das kann ich fühlen. Nicht, dass mich irgendein Wort oder Satz überraschen würde. Ich habe auch schon überlegt, ob ich mal irgendeine Klarstellung schreiben sollte. Denn auch bei mir kommen immer mal die Stimmen: ach, wirste jetzt schon eingeladen blabla. Als wären die 3 mickrigen Einladungen, die ich in fast 2 Jahren hatte, irgendwie relevant! Auch bei mir denken sie, dass ich (teilweise) von meinem Blog leben würde, dabei liegen meine Einnahmen bei 0,00 Euro…auf 2 Jahre betrachtet.

    Es ist mir nicht klar, warum manchen Menschen der Zugang dazu fehlt, dass man Geld für andere investiert (siehe Porto, Verlosung), einfach weil es einem Freude macht. Ich meine, wie irre ist es denn sich dafür (gefühlt) rechtfertigen zu müssen, dass man NICHTS gesponsort bekommen hat?!

    Ich überlege ja auch immer rum, ob ich professioneller im Sinne des Geld verdienens werden sollte. Aber der Stress drumherum, da hab ich keine Lust drauf. Ich will schreiben und Themen auswählen wie ich mag. Daher bin ich sowas von bei Dir…aber da weißt Du ja :-)
    LG Nina

  • Reply Andreas 25. November 2015 at 12:20

    Inka, du sprichst mir aus der Seele. Zuerst sollte es um gute Ideen und guten originären Inhalt gehen. Gut gemacht und mit Liebe. Das ganze Werbegetrommel mit vielen Affiliatebuttons und Popupfenstern geht mir schon lange auf die Nerven. Auch die permanente Aufforderung zur Weltreise mancher Blogger – denkt doch mal ans Klima!

    Ich war einmal auf der ITB um zu sehen, ob ich suchmal eine „Kooperation“ eingehen kann. Das erste was jeder Touristiker von mir wissen wollte: „Was hat dein Blog für eine Reichweite?“. Sie haben sich wirklich für nix anderes interessiert. Weder noch wer ich bin, weder noch was ich im Blog zeige… Dabei will ich nix abstauben. Ich möchte nur Fotografieren und da wäre einwenig Unterstützung für eine warme Bude vor Ort ganz gut.

    Dann kommt noch was dazu was mich stört. Es gibt viele Bloggs mit kleiner Reichweite, die aber fein, mit viel Liebe und Engagement gemacht sind. Ich beobachte dass Themenideen abgekupfert und auf reichweitenstarken Seiten verbreitet werden. Danke Inka für Deine offenen Worte. Es tut gut, wenn man Gleichgesinnte findet. Gruß Andreas

  • Reply Jenny 25. November 2015 at 12:03

    Ich sehe schon, mit meinem „Ach, du bloggst gar nicht professionell?“ bin ich in ein Wespennest gestoßen :-( Deshalb nochmal meine Beteuerung dafür, dass das mitnichten irgendwie negativ gemeint war, sondern als Kompliment – und inzwischen ist mir auch eingefallen, dass ich stattdessen besser „hauptberuflich“ geschrieben hätte. Das hab ich nämlich gemeint – ich bin immer wieder mordsbeeindruckt, wie Leute ihre Blogs quasi abends nach dem Tisch abräumen so hochprofessionell (!) aussehen lassen können.

    Ich gönne dir alle deine Reisen jedenfalls von Herzen und bin als Leser sehr froh, wenn die nicht gesponsert oder auf Pressetrips entstanden sind – denn ganz ehrlich, die Ergebnisse solcher Einladungen sind in 99% der Fälle flaches, story-loses Marketingblabla. Das retten dann auch die tollsten Fotos nicht, wenn es keinen selbst erlebten Hintergrund dazu gibt – meine Meinung. Und „Ich muss doch auch Geld verdienen, sonst könnte ich den Blog nicht führen“ zählt für mich nicht als Argument, dass man seine Leser mit gekauften Inhalten langweilt.

    My 2 cents – sind eher 2 Euro geworden…

    Liebe Grüße jedenfalls von mir!

  • Reply Julika | 45 lebensfrohe Quadratmeter 25. November 2015 at 11:49

    Ich find Dich dufte! :)

  • Reply Thomas 25. November 2015 at 11:47

    Moin!

    Jetzt muss ich schleimen: Welch ein genialer Post. Wirklich.

    Ich erkenne mich, meine Frau und unseren Reiseblog zu hundert Prozent in Deinen Worten wieder. Sei es der Umgang mit SEO, der Blick auf die Zahlen, der Umgang mit Kooperationen und auch die Anzahl der selbigen.

    Dabei waren wir sogar offen für mehr „Sponsoring“. Aber nach knapp zwei Jahren Bloggen, unzähligen grottenschlechten Anfragen, unverschämte Forderungen, knappen Angeboten haben wir nun entschlossen, bis auf weiteres das Thema Kooperationen auf Eis zu legen. Die paar Werbebeiträge, die aufgrund der Abmachung noch auf dem Blog sind, bleiben da bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit und dann ist es ganz werbefrei. Ein paar Affi-Links zu Amazon werden die Ausnahme bleiben, mit denen sind dann aber alle Unkosten gedeckt.

    Auch wir zahlen alle unsere Reisen selber, geniessen damit aber auch die Freiheit selber zu entscheiden, wann wir wie wohin reisen. Und, ich kann dann schreiben was ich will, sei es Lob oder auch gnadenlose Kritik, wenn es angebracht ist ohne Angst zu haben, irgendeinem Kooperationspartner zu verschrecken.

    Und nun noch das Weltreisenthema: Danke für die Worte! Nix gegen Weltreisende, nix gegen Berichte aus tollen Gegenden der Welt. Ich bekomme aber Pickel, wenn mir ständig erzählt wird, wie beschissen mein Leben sein muss. Da wird vom Hamsterrad geschrieben – vom bösen 9 to 5 Job. Und wenn man dann sagt, dass man sich da trotzdem wohl fühlt – denn es gibt durchaus Hamsterräder die sehr viel Flexibilität, Spannung und Abwechslung bringen – dann bekommt man um die Augen gehauen, dass man sich ja in seiner Komfortzone verstecken. Ich selber verstecke mich in keiner Komfortzone – ich geniesse diese und fühle mich da sauwohl drinnen, ich kuschel mich da gerne rein. Denn diese Komfortzone haben wir uns, über viele Jahre, hart erarbeitet und aufgebaut.

    Und oft kommen diese Tipps, wie Du schon richtig geschrieben hast, von jungen Menschen. Denen sei ihr Leben auch gegönnt wenn sie sich dabei wohl fühlen, keine Frage. Sich aber hinzustellen und das Leben mit 600 EUR im Monat in irgendeinem „preiswerten“ Land auf der Welt, im Hostelschlafraum als einzig wahre Art des Lebens hin zu stellen, als Lösung für Hamsterrad und Komfortzone, das ist wirklich Peinlich – Du hast genau das richtige Wort getroffen.

    LG Thomas

  • Reply Kathrin 25. November 2015 at 11:26

    Bei mir ist’s ja eh schon länger so: Wenn dieses ganze Hamsterrad-Gerede und Deutschlandsuchtdensuperbloggertum mal wieder wie eine Tsunamiwelle über mich schwappt und kurz davor ist, mich irgendwo hin zu spülen, wo ich nicht hin will, dann geh ich kurz auf Blickgewinkelt, atme tief durch und mache weiter wie bisher. :-)

    Danke!!

  • Reply Thomas 25. November 2015 at 11:25

    Hallo Inka,
    ein ganz toller Artikel. Es ist ganz selten, dassich die Zeit habe jedes Wort zu lesen. Dein Artikel war es mir wert.
    Ich habe manchmal Zweifel an meinem Blog. Frage mich wieso andere derartigen Anstieg bei Besuchern haben und nicht. Frage mich dann ob es Sinn macht, die Abend und Wochenenden damit zu verbringen, Bilder zu sortieren, zu bearbeiten und Texte zu schreiben.
    Aber dann besinne ich mich und sage ich mache es für mich. Ich mag meine Bilder und habe Lust diese mit meinen Reiseerlebnissen zu teilen. Mit SEO muss ich zugeben, kenn ich mich gar nicht aus.
    Ich betreibe meinen Blog wie du. Für mich. Und da ich meine Reisen selbst finanziere, kann ich aussuchen wohin und wie ich Reise. Das ist mein riesiger Vorteil.
    Erfreuen tut es mich, wenn hin und wieder eine Kooperation klappt. Wenn weltbekannte Hotelketten meinen Blog ansehen und mir zurückschreiben, dass sie fasziniert sind von meinen Bildern, gibt mir dann natürlich einen extra Motivationsschub.
    Oder so ein Artikel wie jetzt von dir. Sowas sagt mir, dass ich so weiter machen möchte, wie beisher und es aus Spass und Hobby mache.
    Wünsche dir dann ganz viel Spass in der Antarktis und bin gespannt, was du darüber in deinem Blog schreibst (ich weiss wie sehr du dem entgegenfieberst).
    Ganz liebe Grüße
    Thomas

  • Reply Hartmut 25. November 2015 at 11:22

    Du sprichst mir aus der Seele – danke!

    LG
    Hartmut

  • Reply Geertje 25. November 2015 at 11:20

    Ja das musste mal geschrieben werden :) Danke für die ehrlichen Worte. Mir ist es wichtig, Verbündete in Sachen Eis und Schnee zu haben – deshalb lese ich deinen Blog und liebe die Liebe zum Weiß!
    von Herzen Geertje von der nordicfamily

  • Reply Mela │ individualicious 25. November 2015 at 11:18

    <3

  • Reply Nicole 25. November 2015 at 11:16

    Hi Inka,

    wie recht du hast mit so ziemlich allem! Thank you für diesen tollen Post! ich mag bei dir deine Ehrlichkeit, das ist das was ich lesen will. Und deine Berliner Schnauze, wenn ich das mal so sagen darf. Das hat einfach Charakter und Persönlichkeit. Ja, das bist du. Und das ist einzigartig und deswegen toll! Ich mag deinen Blog, bitte verändere nix daran! Ich lese auch gern Artikel über die Antarktis und über Brandenburg, denn ich mags halt gern bunt und vielfältig und ich mags halt wie du gern daheim zu sein, um dann wieder unterwegs zu sein, loszuziehen, auf Entdeckertour zu gehen.

    Ich hasse Artikel, die alle die gleich SEO-geile Überschrift haben mit 5-Dinge, die du unbedingt tun musst, bäh, gähn, liest man auf jedem Blog, wo ist da noch Authenzität??? Kleine Blogs mit weniger Reichweite haben einen Vorteil: Leser folgen der Person hinter dem Blog und kommen wieder, so anders als SEO zufällig-Klicker. Und die nimmt man auch wirklich mit auf die Reise, die schreiben dann nämlich so Sachen wie „danke, du sprichst mir aus der Seele“, danke, dein Artikel war so schön, dass ich auch gleich gebucht habe“, viel mehr Wert als ein Klick, aber das wissen halt die wenigsten. In diesem Sinne, bleib wie du bist und guck dir das Eis der Arktis an, bring uns Bilder mit, denn hey, mann, wer reist schon freiwillig in diese Kälte???

    Liebe Grüße
    Nicole

  • Reply Silja 25. November 2015 at 11:12

    >> Ich habe überhaupt keine Lust, eine Weltreise zu machen. Ist einfach nicht mein Ding. Ich mag es, zu reisen, auch länger, aber ich liebe mein Zuhause. Ich bin glücklich da, wo ich bin. <<
    Das fast sehr gut zusammen, wie ich das Thema "Reisen" sehe.

    Ich blogge, weil ich einen Platz haben wollte, wo ich mich über meine Heimatliebe und vor allem Island auslassen kann, damit meine Mitmenschen eine Pause bekommen Ich glaube, sie danken es mir. ;D

    Liebe Grüße
    Silja

  • Reply Nancy 25. November 2015 at 10:53

    Großartiger Artikel, liebe Inka!!

  • Reply Tanja 25. November 2015 at 10:53

    Zeit für einen Pusteblumenkommentar :-)

    Danke Inka für den schönen Beitrag! Ich mag zwar schon irgendwie eine Weltreise, aber bitte in kleinen Schritten und immer mit dazwischen daheim sein. Also halt irgendwie doch nicht :-)

    Mich fasziniert völlig wie durcheinander diese Blogwelt ist.

    Die einen fliegen vom 9 to 5 in den Käfig der Selbstgeiselung, weil die Versprechen der Gurus, dass die Strandparty mit ein bisschen Bloggen schon gelingt, doch nicht so einfach erfüllt werden.

    Die anderen verzweifeln, weil sie nicht wachsen wie sie wollen und verzetteln sich in der Suche nach mehr Erfolg und vergessen dabei gerne, das Qualität schon mal ein Anfang wäre.

    Und wieder andere schreiben die schönsten Blogs und ich kann von außen nicht begreifen, warum die Zahlen bei denen nicht steigen und steigen und wo die Leser bleiben, die das erkennen.

    Schlimm finde ich, wenn Neid und Mißgunst hinzu kommen. Neulich in einer Diskussion auf einem Event ging es um Leidenschaft. Sich wieder darauf zu besinnen und sich nicht für ein Päckchen Butter zu verkaufen und dann mitten aus dem Nichts schießt eine. „ich krieg halt nicht einfach so mal die Maledivien“. Ähm, einfach so und ohne Sinn und Verstand kriegt das keiner. Und es jemand vorzuwerfen, dass sein Engangement belohnt wird, geht gar nicht.

    Ich finde es schön, wenn sich Blogger treu bleiben.

    Ich les sogar gerne Listenposts, wenn ich aus ihnen was mitnehme. Vielleicht weil ich eine kleine Statistikerin bin.

    Ich bin gespannt wo die Reise noch hin geht. Und werde gespannt die Kommentare zu deinem tollen Beitrag weiter verfolgen. Und ich bin froh, dass endlich mal jemand sagt, dass sich nicht jeder Beitrag mit SEO optimieren lässt.

    Am Ende ist es halt doch noch irgendwie auch noch ein Tagebuch, bei dem man sich ja auch über Persönliches auslässt und nicht in erster Linie interessiert ist, dass diese Seite unbedingt dauerhaft gefunden wird. Viel mehr empfinde ich sie als Einladung, ein bisschen Teil an Gedanken zu haben, die uns so durch den Kopf gehen und für die im Alltag manchmal zu wenig Zeit bleibt.

    Liebe Grüße
    Tanja

  • Reply Julia 25. November 2015 at 10:52

    Ach Inka, danke für den Artikel. Wie oft sitze ich da und denke, dass ich dies und das optimieren müsste, in erster Linie die vielbeschworene Nische. Ich fange an Artikelideen zu notieren, von denen ich denke, dass sie gut gehen könnten und schreibe dann doch lieber von einem kleinen persönlichen Moment. Ergebnis: grauenhaftes SEO, null Keyworddichte, viel zu wenige Leser und Reichweite. Aber dafür habe ich in dem Moment lockerflockig und gerne geschrieben. Und das wars mir wert. ;)
    Liebe Grüße und so viel Spaß im Weißen wünsch ich!

  • Reply Naomi 24. November 2015 at 23:32

    Alltagsbloggen macht wach – diesen Satz krieg ich gar nicht mehr aus dem Kopf. Danke dafür, liebe Inka, wie auch sonst für diesen Einblick, deine Offenheit und Ehrlichkeit. Bei dir geblieben – für mich klingst du in deinen Artikel ganz genau so. Ist mit ein Grund dafür, weshalb ich so gerne bei dir lese. Neben der geteilten Liebe zu Brandenburg… :)
    Liebe Grüße, Naomi

    • inka cee
      Reply inka cee 25. November 2015 at 10:23

      Ganz herzlichen Dank Naomi, fürs immer wieder lesen, kommentieren und für das Kompliment. :)
      Und ich freu mich, dass der Artikel irgendwie „ankam“. Es hätte ja auch sein können, dass bei diesem Metathema alle nur genervt die Augen verdrehen…
      Liebe Grüße
      /inka

  • Reply Karin 24. November 2015 at 21:46

    Ich drück ja nicht jede und jeden, aber bei Dir muss ich mal ganz fix eine Ausnahme machen: Feel the hug!
    Mir aus der Seele gesprochen.
    Klasse!
    Viele Grüße,
    Karin

    • inka cee
      Reply inka cee 25. November 2015 at 10:20

      Ach Karin, da geht mir echt ein bisschen mein Herzchen auf. Ich bin ja auch nicht so ne Schmusetante sonst, aber freu mich sehr über Deinen hug und die Gedankenverwandtschaft! :)
      Danke!
      /inka

  • Reply Papagena 24. November 2015 at 19:31

    Vielen Dank, dass du mich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht hast!
    Toll geschrieben – mit einer großen Portion Humor!
    Passt und ergänzt sich wunderbar mit meinen Gedanken – Dankeschön!

    Papagena

    • inka cee
      Reply inka cee 25. November 2015 at 10:19

      Dankeschön Papagena! Soweit ich das verstanden habe – wolltest Du nicht auch darüber schreiben? Ich wäre sehr interessiert an Anschlussgedanken. :)
      Viele Grüße
      /inka

  • Reply Marc 24. November 2015 at 19:28

    Hach, ich weiß schon, wieso ich hier so gerne lese. Auf eine Weltreise hätte ich allerdings schon Bock :)

    Liebe Grüße,
    Marc

    • inka cee
      Reply inka cee 25. November 2015 at 10:18

      Hahaha Marc! :D
      Dann mach und bring bitte tolle Fotos für mich mit! :)) Und ganz herzlichen Dank für das Kompliment.
      Liebe Grüße
      /inka

  • Reply Ariane 24. November 2015 at 16:21

    Klasse Artikel!

    Mir geht es da ganz ähnlich wie dir. Ich verdiene nur ganz wenig mit meinem Blog, kann gerade die Kosten decken und mir vielleicht einen oder zwei Tage Reise mehr im Jahr leisten ;) Pressereisen finde ich zwar an sich eine super Sache, solche Reisen mit einer Gruppe können aber auch gut in die Hose gehen. Ich steh nicht so auf Kaffeefahrten und möchte lieber selbst entdecken als herumgeführt werden – individuelle Arrangements find ich deshalb super. Und, ganz wichtig: Ich will für meinen Blog weder eine Einschränkung, was ich schreiben soll, noch festgelegt bekommen, wie viel ich täglich schreiben/twittern/instagrammen soll.

    Interesse an einer Weltreise hab ich übrigens so gar nicht ;)

    Und ich freu mich gerade, dass mal jemand das über SEO sagt, was ich immer denke: Bei einigen Artikeln passt es zwar und ich kann Keywords recherchieren und den Beitrag minimal optimieren (letztendlich schreibe ich auch dann für mich und meine LeserInnen, nicht für Google), aber beim Großteil geht das einfach nicht – weil es sich um private Geschichten und Gedanken handelt, nicht um Top-Tipps für irgendwas… Schön, dass es mal jemand anderem genauso geht, ich lese sonst nur überall, wie überlebenswichtig SEO ist ;)

    Ich sehe, ich habe da auch viel zu sagen und müsste auch mal so einen Artikel tippen… Danke für die Inspiration!

    • inka cee
      Reply inka cee 25. November 2015 at 10:16

      Ha Ariane, ich kenne sogar genügend Leute, die scheren sich einen Champignon um SEO und ranken dennoch super. Nicht im Reisebloggerbereich, aber in Lifestyle, DIY etc. Wenn das Blog lange besteht und die Leute die Inhalte lieben, belohnt google das ja auch. Also letztendlich kann man es dann doch wieder drauf reduzieren: Schreib Deine Artikel mit Tiefe und Leidenschaft, dann klappts auch mit den Lesern und google. ;)
      Und ja, diese Vorgaben für Posts und SoMes finde ich auch ganz übel. Ich verstehe die Nachfrage, dann erkläre ich auch gerne, dass mir z.B. die Instagram-Follower wegrennen, wenn ich fünfmal am Tag was poste. Ich persönlich mag das ja auch nicht, wenn Leute eher spammy damit umgehen.
      Schön, dass Du es genauso siehst und ich bin gespannt auf den Artikel, schreib mal! :)
      Liebe Grüße
      /inka

  • Reply stefi_licious 24. November 2015 at 15:56

    :)
    find ich sehr schön, wie ehrlich du dich hier ausgelassen hast. ehrlichkeit und liebe ist das, was es zum bloggen braucht.
    deshalb: sehr professionell, liebe inka!!!
    herzliche grüße
    die frau s.

    • inka cee
      Reply inka cee 25. November 2015 at 10:11

      Dankeschön liebe frau s. :)

    Kritik? Schmeicheleinheit? Einfach Senf? Her damit!