Eigentlich bin ich ein Morgenmensch – Brandenburger Unreim
Eigentlich, ja eigentlich bin ich ein Morgenmensch, denn morgens steht die Zeit ein bisschen stiller, es ist ruhig und friedlich und schön.
Eigentlich, ja eigentlich bin ich ein Morgenmensch, denn morgens steht die Zeit ein bisschen stiller, es ist ruhig und friedlich und schön.
Der etwas andere Wochenrückblick. Heute: Omnizirkulierendes Umweltverschmutzing, ein Asyl-Apell für Snowden und die Erkenntnis, dass Leben einfach nicht stehen bleiben will.
Nachdem im Garten schon länger viel schönes altes Holz von unserem Dach-Ausbau herumlag und ich den Mann überreden konnte, nicht alles zu zerhackstückeln, musste ich das nun langsam irgendwie verwursteln, und neulich fiel mir dann endlich ein, wie ich unsere Hauswand verschönern könnte: Mit einem Anlehnregal, oder auch Leiterregal.
Locker und lässig springt der Guide über die Gletscherspalte. Nicht, dass sie besonders breit wäre, aber sie ist unheimlich tief, so tief, dass ich den Grund nicht sehen kann, sonst müsste ich mich sehr weit vorbeugen, um direkt in das dunkle Blau hinunterzuschauen, doch das, warnten uns die Guides, sollten wir dann doch mal lieber tunlichst unterlassen.
Dass Brasilien nicht nur Fußball ist, wurde auch die letzten Tage durch die vielen Demonstrationen klar; das Land leidet an einer Planlosigkeit, die sozialen Ungleichheiten in den Griff zu bekommen.
Kommt man wie ich schon um 8 Uhr morgens mit dem Flieger in Kopenhagen an und ist bereits eine halbe Stunde später am Hauptbahnhof direkt in der Stadt und das auch noch zum ersten Mal, liegt es wohl nahe, die "Strøget", die bekannte und älteste Einkaufsstraße Dänemarks entlang bis zum Nyhavn zu laufen. Eine ganz blöde Idee.
Kurze Post von unterwegs: Gestern haben wir endlich die Eisbucht Jökulsarlon erreicht, allerschönste Bucht Islands und mein persönliches Highlight der Reise, wusste ich doch, dass ich vor allem hier wieder Eis sehen kann - viel Eis. Ich werde nie müde, Eisklumpen zu bestaunen, ob groß oder klein, alt oder noch relativ neu, bei blauem Himmel oder Schmuddelhintergrund.
Am Nyhavn kaffeetrinkend und in Alltagsgedanken versunken höre ich auf einmal das bekannte Stück aus Schindlers Liste, gespielt von einem Straßengeiger zehn Meter weiter.
Eigentlich hatte ich den Post vom hybschen Nyhavn, den Vorzeigehafen in Kopenhagen (ausgesprochen etwa wie "Nühaun), schon fast fertig: Strahlendtiefblauer Morgenhimmel als ich ankam, schöne alte Holzsegelboote, bunte Häuser, das Glitzern auf dem Wasser - perfekte Bedingungen für aalglatte Touristenbilder.
Schon lange wollte ich die neuen Makrolinsen ausprobieren. Aber beim "ich sollte mal" fehlt mir immer die Motivation. Besser sind dann Gelegenheiten wie diese. So Schneckchen, nu troll Dich, ich muss jetzt hier weiterbuddeln!
Neulich habe ich über Glück und Dankbarkeit erzählt und wurde prompt von der lieben Fee eingeladen, mir noch einmal Gedanken über das Glück zu machen, und zwar für ihre wunderbare Rubrik "Glück ist...".
Diese wenigen Tage im nördlichen Piemonte Italiens haben mich einmal mehr dahinschmelzen lassen: Was für eine traumhafte Gegend! Und bevor mein ausführlicher Post mit zig Bildern und Beschreibungen und tierischen Touri-Tipps erscheint, träume ich mich mal ein klein wenig hinfort und bestaune die Bilder, die, einmal in schwarz-weiß umgewandelt, scheinen wie aus einer anderen Zeit, was nicht jedermenschens Sache sein mag. Ich mags. Und träume noch ein bisschen.
Kurzer Gruß aus dem zauberhaften nördlichen Piemonte. Reinhold Messner sagte einmal, diese Gegend erinnere ihn an den Himalaya. Ich bin fast geneigt, das zu glauben (sieht man einmal von den vielen Kirchtürmen ab). Habt ein schönes Wochenende.
Während dieser Post erscheint, sitze ich bereits auf dem Flughafen und hoffe, dass unser Flieger pünktlich geht, denn: Wir fliegen nach Italien! Genauer: Nach Mailand. Von easyjet hatte ich vor einiger Zeit Flüge nach Mailand gewonnen, und weil ich vorletztes Jahr schon einmal in Mailand war und mir derzeit mehr nach Natur und Auszeit ist, fahren wir einfach fix ins Piemonte, das dauert keine eineinhalb Stunden.
Wann immer ich erzählte, ich fahre nach Weimar, erntete ich sehnsüchtiges Seufzen oder wahlweise ein seliges Lächeln: "Ach, Weimar, wie schön!" "Die Anna-Amalia-Bibliothek! Da möchte ich unbedingt mal hin!" "Oooh, da steht das Wohnhaus von Franz Liszt, wunderschön, da hängt dieses tolle Portrait von ihm, ich habe damals davor gestanden und ihn angehimmelt", lächelte meine musikalisch-klavierbegabte Schwester.
"ISLAAANDDD! ♥ Gott man muss es lieben. Aber vergiss deine Mütze nicht, es ist furchtbar windig. Und Kunst, ganz viel Kunst!" schreibt Liane mir eben euphorisch über Facebook aus Reykjavik. Gestern hat die Mitte 20jährige Deutschland verlassen, um nach Island zu reisen.
Zwischenstand von der Baustelle, nachdem es noch letzte Woche ganz anders aussah: Das Dach ist isoliert und gedeckt, die Dachfenster sind eingebaut, wir hatten am Wochenende traumhaftes Wetter zum Werkeln.
Ich muss ein paar Minuten von der U-Bahn laufen überlege, was die Arbeiter sich mittlerweile zusammengereimt haben, denn ständig kommt ein anderes Kind aus dem Haus heraus, sie haben den Mann und mich in der Frühe wildknutschend erwischt und mitbekommen, dass mein regulärer Wohnsitz woanders ist. Als ich anfange zu grinsen, weil ich mir vorstelle, wie sie in einer Kaffeepause über diese Hippiebude ein bisschen den Kopf schütteln, wird mir bewusst, wie unglaublich glücklich ich bin.
Gestern habe ich bereits erzählt, dass ich derzeit viel mit Bauarbeiterhinternbestaunen beschäftigt bin. Obwohl es natürlich das Haus des Mannes ist, bin ich bei den aktuellen Umbauten doch schwer aufgeregt, denn: Es geht um ein neues Zimmer, um MEIN neues Zimmer!
Der etwas andere Wochenrückblick. Heute: Über Nordlichter in Brandenburg, Klicksprachen aus Südafrika, kuschelnde Ziegen und Bauarbeiterhintern - der ganz normale Berlin-Brandenburgische Wahnsinn.
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