Dass Brasilien nicht nur Fußball ist, wurde auch die letzten Tage durch die vielen Demonstrationen klar; das Land leidet an einer Planlosigkeit, die sozialen Ungleichheiten in den Griff zu bekommen.
Vor einiger Zeit wurde ich von Condor eingeladen, das Kinderdorf Guarabira zu besuchen, ein Dorf für Kinder mittelloser Familien, die teilweise aus wirklich dramatischen Lebensverhältnissen stammen. Das Dorf wird vom Condor-Mitarbeiter Roy Heron unterstützt mittels des Programmes ConTribute, Hilfsinitiative der Lufthansa Group und Condor.
Während meines kurzen ersten Brasilienaufenthaltes war ich über das Ausmaß der Armut und der Untätigkeit der Regierung einigermaßen geschockt.

Umso schöner zu hören, dass es den Menschen, den Erwachsenen sowie den Kindern im Kinderdorf soweit gut geht und jetzt sogar eine eigene Webseite durch ehrenamtliche Hilfe entstehen konnte:

Klickt Euch doch mal durch und werdet Fan auf Facebook, denn hier gibt es in regelmäßigen Abständen Neuigkeiten über das Dorf und die Kinder. Es wäre schön, wenn mehr Menschen das Kinderdorf unterstützen würden.

Condor hat außerdem nun einen kleinen Film über das Kinderdorf fertig gedreht:

Wer mehr über das derzeitige Brasilien und die Stimmung im Lande angesichts der WM erfahren möchte, dem empfehle ich wärmstens diesen sehr informativen Einblick im SZ-Magazin: Eine Stadt kämpft um ihre Seele – Rio de Janeiro, ein Stadtgespräch.

Ich wünsche uns allen eine schöne WM, trotz alledem, denn: Fußball verbindet Völker und macht auch auf Missstände aufmerksam, und das ist gut so!
Kinderdorf Guarabira, Brasilien