Das war ne ganz schön kreplige Rutsche, dieses letzte Lebensjahr. Wie jedes Jahr folgt heute mein Geburtstagsjahresrückblick über die letzten 12 Monate, aber first things first:

Me wishes myself a happy, happy birthday

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ich hoffe, die Wahl dieses Songs ist in einer Woche nicht bereits schlecht gealtert. Ich wünschte, ich könnte heute positiver anfangen, aber ich zittere wie so viele vor der Wahl in Sachsen-Anhalt und hoffe, dass die absolute Mehrheit der AFD noch abzuwenden ist. Selbst wenn: Es sind wirklich dunkle Zeiten. Dazu kommen die grauenvollsten Bilder vom CSD-Anschlag oder der Sturzflut in Nepal und Tibet, die aussahen, wie aus dem neuesten Katastrophen-Blockbuster. Ich konnte gar nicht glauben, dass das echt war.Dass man heute eigentlich ständig solche Gleichzeitigkeiten aushalten muss, Schönheiten des Lebens mit den Grausigkeiten, haben wir wohl alle in den letzten Jahren gelernt.

Das zweiundfünfzigste Lebensjahr

Vor etwa einem Jahr schrieb ich in mein Tagebuch:
„Seltsam, diese Gleichzeitigkeiten. Der friedliche Himmel, der Krieg in uns. Manchmal kann man nichts tun, außer durch den Schmerz zu atmen.“
Vor einem Jahr hatte die Chemo des Mannes ihren Job nicht vernünftig gemacht, wir konnten nur hoffen, dass die folgende Bestrahlung und Antikörpertherapie es noch reißen würden – und das taten sie. Bis zur positiven Nachricht folgten aber noch einige Monate und ich habe im letzten Rückblick recht ausführlich beschrieben, was diese Zeit mit mir angestellt hat.
Dummerweise fand mein Körper dann jedoch, dass das alles ein bisschen viel gewesen war, und machte komplett schlapp. Ich bin ehrlicherweise so genervt davon, dass ich da gar nicht viel von erzählen möchte, es hat mit Muskelentzündungen zu tun, einem Histaminüberschuss und Mastzellenproblematik und eventuell einem zusätzlichen kleinen Bandscheibenvorfall, was mich dann alles zusammen ins Krankenhaus beförderte. Es ist immer ein Problem, wenn sich Ärzte interdisziplinär zusammen tun müssten, und so hat mich monatelang niemand behandeln wollen, weil ich halt ein „absonderlicher Fall“ sei und sich kaum jemand mit Mastzellaktivierungsproblemen auskennt. Aber ich habe nun seit kurzem einen zuhörenden Hausarzt, der mich mit off-label-Medikamenten versorgt und seitdem geht es aufwärts.

Die letzten 12 Monate

Herbst

Ende September ging’s auf eine Party in Jena und von dort nach Halblech nahe Tegelberg, mal wieder Kühe knuddeln, Wandern gehen, im allerschönsten Morgenfrost Baden gehen und der Mann ging Gleitschirmfliegen. Das war alles sehr großartig.

Collage-Bergpanorama

Es folgte ein richtig schöner Herbst mit vielen Spaziergängen, viel Kürbissuppe, einem Kürbiskeks-Rezept und ausgiebig Raw-Kakao trinken.
Ende Oktober machten wir unsere jährliche Hausboot-Herbsttour, die allerdings sehr viel kälter als sonst war und wir froren und den Hintern ab. Außer den süßen, wie Batman aussehenden Kormoranen waren dann auch erstaunlich wenige Tier zu sehen und die Kraniche waren leider alle schon durch. Es war der erste Herbst, in denen ich die Glücksvögel leider nicht zu hören bekam. Natürlich war es trotzdem wie immer ein super schöner Urlaub mit beschlagenen Fensterscheiben, rosa Himmel und herrlichem Morgennebel. Und als Bonus einem sehr spannenden Lostplace.

Collage Herbst, See
Im November gibts auf ein Linedance Festival in die Westernstadt Brandenburgs, ja, sowas gibts hier und die Stimmung war großartig und bald ist es wieder soweit.

Westernstadt ElDorado
Schon im November habe ich dann für Weihnachten geschmückt und war damit nicht die einzige. Hier in meiner Hood habe ich den Eindruck, dass ein sehr großes Bedürfnis besteht, bei all dem Mist da draußen es sich Zuhause möglichst heimelig zu haben. Noch nie ist die ganze Weihnachtsbeleuchtung hier auch so lange hängen geblieben.
Geschmückte Haustür

Winter

Relativ spontan haben wir dann noch im Dezember unser Krempelzimmer ausgeräumt und eine riesige Schrankwand für Stauraum gekauft. Ich lieb sie so, weil ich auch die 60er Jahre liebe. Der Mann brauchte eine Zeit, um sich anzufreunden, findet’s jetzt aber wohl auch ganz ok. Und wir brauchten dringend ein Bastelzimmer, wir haben einfach beide zu viele Hobbies.

Schrankwand
Im Dezember habe ich dann endlich mal meinen Plan wahrmachen können, Weihnachtsmarkt-Hopping betrieben und darüber sogar ein bisschen gebloggt.
Wieder haben wir mit der großen Familie Weihnachten gefeiert – erst mit der Ex vom Mann und allen Kindern, dann bei Schwiegermutter mit der ganzen großen Familie (und das sind immer irgendwas um die 23 Leute). Mein Supersonderprivileg ist dann auch noch, dass ich kaum etwas vorbereiten muss (außer sehr viele Geschenke). Blessed.

Wintersee

Schönster Winter im Grunewald. Hier noch ohne Schnee.

Nachdem ich mich ausführlich über den vielen Schnee gefreut habe, den wir hier in Brandenburg selten bekommen, kam dann auch schon der große Stromausfall. Ich bekomme heute noch Bauchschmerzen, wenn ich daran denke, denn wir wohnen nur eine Straße weiter von dort, wo es war, und für viele Menschen war das wirklich sehr, sehr schwierig. Hier wohnen sehr viele alte Menschen, die auch noch wenig Geld haben und sich nicht helfen lassen wollen. Ich habe versucht, einem alten Ehepaar zu helfen, aber da war kaum ein rankommen, lediglich einmal durfte ich für sie einkaufen gehen. Bei ihnen ging nicht einmal die Heizung, bei bitterster Kälte. Umso erleichterter war ich vor zwei Monaten, als ich einen Pflegedienst vor der Haustür sah.

Und dann haben wir das erste Mal so richtig Polarlichter bei uns gesehen und ich habe sie sogar noch nie so bunt gesehen. Im wahrsten Sinn des Wortes ein fantastisches Erlebnis.

Polarlichter über Berlin

Polarlichter über Berlin

Als ich im Februar versuchte, das Wohnzimmer zu renovieren, während der Mann auf Reha war, war’s vorbei. Die Herumkrebserei der letzten Monate und die Versuche, durch Sport alles wieder hinzubiegen, hatten mir wohl einen Bärendienst erwiesen und ich kam letztendlich japsend vor Schmerzen ins Krankenhaus.

Frühling

Spulen wir also schnell vor bis Mai, wo ich zwar noch nicht richtig sitzen, mich aber schon wieder bewegen konnte. Wieder ging’s aufs Hausboot, dieses Mal Premiere mit meiner Schwester und ihrem Mann. Wir hatten Glück mit dem Wetter, das nach diesem langen Winter ein Erbarmen hatte, und schönerweise konnte ich hier auch endlich wieder ins Wasser springen.

Morgennebel, Sonnenaufgang

Sah im Mai noch fast aus wie im Herbst, so kühl war es morgens.

Und dann bekam ich meine Arschkarte. Obwohl der Spruch so direkt vor einem liegt, kannte mein Proktologe den noch nicht. „Anal Mapping“ ist der korrekte Begriff, es handelt sich hier um einen ausführlichen Staging Prozess, wo man schaut, an welchen Stellen sich welche Vorstadien von Analkrebs befinden. Zum Hintergrund: Vor eineinhalb Jahren wurde bei mir Analkrebs Vorstadium III durch Zufall entdeckt. Das hat übrigens die gleiche Ursache wie Gebärmutterhalskrebs, nämlich HPV. Leider werden Frauen hier kaum aufgeklärt, und so steigt die Analkrebsrate gerade rapide an. Merkt Euch bitte daher: Vorsorge auch am Anus. Denn Arschkrebs muss ja wirklich nicht sein.
Und merkt Euch dann bitte auch gleich, dass Anal Mapping wegen der vielen Nebenwirkungen veraltet ist und in vielen Ländern gar nicht mehr gemacht wird. Die Charité sieht das offenbar anders. Ich sag mal so: Das war meine letzte Arschkarte und wirklich richtig unschön über Wochen und brachte dann fast noch mein Fass zum Überlaufen.

im Krankenhemd

Nochmal Krankenhaus – ich mag eigentlich nicht mehr.

Sommer

Der Sommer drückte nun voll rein – und ich? Sprang auf einmal energiegeladen und happy herum. Das war neu. Sommer und Hitze haben mir schon immer extrem zu schaffen gemacht, selbst fünfundzwanzigjährig fühlte ich mich bei Hitze immer wie 90, und jetzt erlebte ich das erste Mal einen 40-Grad-Sommer in Deutschland und mir ging es gut. Ursache sind wohl meine Histaminblocker, die die Mastzellen beruhigen, die gerne mal bei Hitze austicken. Hervorragendes Goodie für all den Mist in letzter Zeit.

Ich buchte daher spontan ein Wochenende in Marienbad, Tschechien, wo ich noch nie gewesen war, und genoss das feudale Spa-Leben für ’n Appel und ’n Ei, denn die Sommer-Specials geben da nochmal extra Rabatt. Wenn Ihr sowas also mal machen wollt, ist Marienbad im Sommer Euer Freund. Die Stadt hat mir außerdem total gut gefallen, wahnsinnig viele, schöne alte Bauten hübsch renoviert, und wandern gehen kann man auch.

Und weil ich jetzt voll in the Spa-Flow war und für dieses Jahr keine weiteren Reisen angezeigt sind, habe ich bei einem Angebot kurzerhand zugeschlagen und war im Juli 5 Tage in der wundervollen Bleiche im Spreewald bei einem Autorenseminar und es war einfach richtig, richtig toll. Der wunderbare John von Düffel macht mit schlechten Texten wundervolle Dinge und ist dabei auch noch extrem sympathisch.

Stilvolles Hotel

Das Jahr kategorisch

Gelernt
Dass mein Körper mittlerweile Grenzen hat, die sich wohl auch nicht mehr überspringen lassen. Verschieben vielleicht. Aber es wird sie ab jetzt immer geben.

Gemocht
Es gibt einen Geheimclub der älteren Frauen, in den man automatisch aufgenommen wird, wenn man im richtigen Alter ist. Mitgliederinnen zwinkern sich verschwörerisch zu, um damit zu sagen: Jetzt haben wir’s bis hierher geschafft, mit all der Patriarchiatsacheiße, dem Kinder kriegen, den vielen Schmerzen und dem monatlichen Bluten, dem Haushalt neben Beruf und dem Stillhalten, wenn Männer mal wieder Blödsinn herumlabern – das mit den Wechseljahren schaffen wir jetzt auch noch. Und Konkurrenz braucht jetzt keine mehr von uns. Liebs.

Geändert
Das schnelle Leben. Mein Leben ist sehr viel langsamer geworden und ja, ich bedaure das schon etwas. Aber „Pacing“ ist meine neue Strategie für Beine, Po und Hirn, also das Dosieren meiner körperlichen, geistigen und emotionalen Kräfte, um eine Überlastung zu verhindern.

Gedacht
Dass es mir manchmal um das verschwundene SocialMedia freie Leben leid tut. Dass mir da vor allem diejenigen leid tun, die das nie kennen gelernt haben, denn es ist meines Erachtens gar nicht so leicht, sich selbst und die eigenen Wünsche wirklich kennen zu lernen, ohne den SocialMedia Druck der Selbstdarstellung. Ist das wirklich etwas, das mich glücklich macht, oder denke ich nur, das passt super zu mir, weil ich den Blick von außen auf mich so verinnerlicht habe?
Natürlich, auch das Gefühl, im SocialMedia passenden Leben zu sein, kann glücklich machen. Wer nicht gut drauf ist, soll lächeln, weil diese selbst Sabotage funktioniert wie die selbsterfüllende Prophezeiung. Mir dünkt nur: Sie ist nicht ganz ehrlich, weil sie nicht intrinsisch ist. Wenn ich vor SocialMedia Reisen geplant habe, konnte ich sicher sein: das wollte ich genau so.
Ein bisschen Wehmut über diese verlorenen Zeiten sei mir mit Ü50 verziehen.

Gewünscht
Dass die Energie bleibt. Klappt bis jetzt ganz gut.

Angeschafft
Ein neues Handy, einen neuen Rasenmäher, einen Cricut Maker – yeah – und ein neues Hobby: Torten backen. Ist, glaube ich, eine Übersprungshandlung, ich habe im Juni nach diesem ganzen Shit damit angefangen, um eine kleine rosafarbene Welt zu kreieren, und eigentlich total ungeeignet für die Wechseljahre. Ich kann trotzdem nicht mehr aufhören.

Abgeschafft
Meine roten Äderchen im Gesicht. Ich habe seit mehreren Jahren die Hautkrankheit Rosacea und erst letztes Jahr gelernt, dass man sich rote Äderchen im Gesicht für gar nicht viel Geld weglasern lassen kann. Macht mich jeden Tag noch happy.

Geschaut
Dieses Mal eher „Nicht geschaut“: „The Zone of Interest“. Drei Mal angefangen, jedes Mal nur 5 Minuten weit gekommen. Ich bekomme es einfach nicht hin, diesen Film zu gucken. Und fühle mich irgendwie schuldig deshalb.

Gefühlt
Mit viel Glück haben wir noch 25, 30 Herbste vor uns. 25 Sommer. 25 Mal den Frühling erleben, Tulpenmeere, das frische Grün an den Bäumen, durch den Garten schlendern und sich freuen, was da aus dem Boden lugt und den Winter überlebt hat. Ich könnte eine Liste mit Plänen für jeden verbleibenden Sommer machen, und sie wäre gar nicht mehr lang – jedenfalls, wenn ich sie realistisch  schreibe. Sich das bewusst zu machen hilft dabei, die schönen Dinge sofort anzugehen und nicht mehr auf „die richtige Zeit“ zu warten. Es hilft vielleicht, Momente bewusst wahrzunehmen und mehr Leben ins Leben zu pressen. Ein wenig schockierend sind diese Gedanken dennoch. Aber gut, wichtig ist: Wir haben bis hierher überlebt.

Gehört
Als immer größer werdender Fan von Podcasts, mag ich an dieser Stelle mal den sehr kurzweiligen tagesaktuellen Podcast „Studio 9“ von Deutschlandfunk Kultur empfehlen. Nachrichtensnack und Disskussionsbeiträge, interessante Gäste, immer unter einer Stunde.

Genervt
Von meinem Körper mal angesehen von so vielem. Insbesondere, was politisch so abging und abgeht und wenn ich es zulassen würde, würde ich häufiger schreiend umher rennen.

Lieblingswort
Üppig. Hätte ich so gerne: Üppige Stauden. Üppige Gartenpracht. Üppige Ernte (Gurken, Wein, Kirschen, Äpfel, alles war dieses Jahr… das Gegenteil von üppig). Üppige Mahlzeiten. Üppige Kleider. Und dieses Wort ist auch einfach der Knaller.

Bucketwishlist vom letzten Jahr

Mal wieder mehr ausgehen, schrieb ich vor einem Jahr. Nuja. Das hielt sich selbstverständlich alles in Grenzen, aber wir haben immerhin ab und an geschafft, uns mit Freunden zu treffen.
in einem Jahr einen insgesamt positiveren Rückblick zu schreiben. Klar ist aber auch: Krebs ist ein Marathon, kein Sprint. Ich kann das nicht beschönigen: Ich hatte richtig viele richtige Scheißtage. Im letzten Jahr durch den Krebs des Mannes, in diesem Jahr, weil mein Körper abstruse Dinge tut. Und ich bin mir sicher: Alt werden muss so aber nicht sein. Daher mache ich gerade wieder Pläne und drücke mir selbst die Daumen.
Im Garten es mal schaffen, wunderbare riesige wachsende Stauden zu haben. Ja lol einfach.
Nächstes Jahr einen coolen Auftritt mit dem Mann hinzulegen. Ich darf spoilern: Ist nicht passiert, aber auch nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Wir bleiben dran. :)

Motto für das kommende Jahr

Ich verliere nie. Entweder gewinne ich, oder ich lerne.
– Nelson Mandela

Bucketwishlist für das kommende Lebensjahr

  • Ich stecke mitten drin in meiner ersten Bucketlist: Ich mache eine 10-Tages-Berlin-Bucketlist-Challenge. Ich habe mir meine Geburtstagswoche nämlich einfach frei genommen und mache nun jeden Tag mindestens eine Sache, die ich seit langem gerne in Berlin machen würde und eine Sache von meiner sich aufgestauten Shitlist. Verfolgen könnt Ihr das gerne auf Instagram.
    Heute ist allerdings Me-Time: Schwimmen im Schlachtensee, im Pralinenladen Sawade einen Zwanni auf den Kopf hauen, Lieblings-Asiaessen und Kinoabend Zuhause. Diese Woche ist allerdings noch so einiges dran, ich hoffe, ich mache nicht auf halbem Weg schlapp.
  • Ich hatte in die BucketWishList des letzten Jahres geschrieben: „Ich schwanke immer zwischen ‚Endlich mal wieder auf große Reise gehen‘ und ‚Ich bleibe lieber im Bett‘. Fernweh und Energie-Low ist wirklich schwierig zu vereinbaren. Und ja, was soll ich sagen: Wir haben jetzt genau den Kompromiss gefunden und einen Urlaub gebucht, den ich noch nie in meinem Leben gemacht habe: Drei Wochen in einem einzigen Hotel. Ohne reisen dazwischen. Puh, ich bin ja gespannt. Und es geht in das Land, wo man an jeder Ecke tolles Essen bekommt: nach Thailand. Waren wir ja 2017 schon und mochten die klischeemäßige Kombi aus Sonne, Palmen, gutem Essen und einfacher Fortbewegung sehr (vermutlich, weil wir sowas sonst einfach nie machen). Dieses Jahr geht’s nach Phuket. Ob mir so ein Urlaub wirklich gefällt, wird sich zeigen. Aber Phuket ist ziemlich groß, elf Tage auf Koh Phangan waren ja auch sehr schön.
  • Der Schreibkurs in der Bleiche war so inspirierend, dass wir Teilnehmer:innen darum gebeten haben, diesen Kurs in genau dieser Zusammensetzung noch einmal so stattfinden zu lassen. Ich hoffe also ein wenig darauf, nächstes Jahr dort noch einmal ein paar Tage zu verbringen.
  • Beim folgenden Plan habe ich ein wenig Skrupel, ihn zu veröffentlichen, weil ich etwas Sorge habe, dass das mal wieder platzt, denn: Ich möchte ja seit drei Jahren wieder eine Fernwanderung machen, mein Körper war allerdings bisher dagegen. Aus einer ursprünglich fixen Idee ist jetzt jedoch ein tatsächlicher Plan geworden: Ich möchte in Irland von Pub zu Pub wandern. Yes, das ist kein Witz und ich bin durch kompletten Zufall auf eine Route gestoßen in einem Tal mit unmöglichem Namen und glaube daher an meine Bestimmung, diese Reise machen zu müssen. Termin ist aber erst Ende Mai 2027. Also falls Ihr mich vergesst, schaut dann am besten mal in meinen Insta-Account rein, denn wenn ich das wirklich mache, werde ich auf jeden Fall live berichten!
  • Zum letzten Punkt passend: Meinen Körper wieder fit bekommen. Es geht derzeit steil bergauf, was mich riesig freut. Von gar nicht mehr schmerzfrei laufen können habe ich mich jetzt schon auf eine Dreiviertelstunde gesteigert, mehr geht mit meinen Füßen noch nicht. Auf Krampf trainieren geht mit einer Mastzellproblematik leider auch nicht, dann folgen Entzündungen. Ich mache also weiter Eiertanz und hoffe aufs Beste.

Ihr Lieben, Ihr habt’s geschafft. Wer bis hier gelesen hat, ich sag’s gerne jährlich, hat entweder seine Work-Life-Balance im Griff oder nicht alle Tassen im Schrank.

Macht’s fein und bis nächstes Jahr

/Inka