Topfprimel Wochenrückblick XX / 2013
Der etwas andere Wochenrückblick. Heute: Über Wahlflops, Hockneys, Astronauten aus Bolivien und einem Jubiläum.
Der etwas andere Wochenrückblick. Heute: Über Wahlflops, Hockneys, Astronauten aus Bolivien und einem Jubiläum.
Wer mich kennt weiß, dass ich meine Zeit gerne draußen verbringe. Berlin gehört auch deshalb zu meiner Lieblingsstadt, weil sie umgeben ist von einem der schönsten Bundesländer: Brandenburg.
Mit Geheimaufträgen kenne ich mich ja nun schon aus, daher stellte sich die Frage, ob ich mich als Bond-Girl ebenso gut machen würde. Da mir dieser Eignungstest aber gemeinerweise vorher nicht angekündigt wurde, hatte ich meinen Bikini à la Ursula Andress zu Hause gelassen - Minuspunkt Nummer 1, schiete.
Herbst. Dahlien verzückt bestaunen, Kürbissuppe kochen, in den Garten gucken und denken: "Achdusch…." Weil ich es satt habe, so viele Tonnen der leckeren Früchte wegzuschmeißen und das Jahr über dann Geld für ebenjene aus Südeuropa Importierte auszugeben, habe ich beschlossen: Ich mache ein!
Der etwas andere Wochenrücklick. Heute: Über Jabba im Eis, Blogparaden und dem neuesten Cowboy-Look für Großstadt-Hippies.
Wilde Pferde, Elbtalaue, über allem kreist der Seeadler: So eine Bilderbuchlandschaft findet man in der Prignitz in Brandenburg in Lenzen an der Elbe.
Während ich durch die schöne Schweiz wandern durfte, heckte die Emma ihre eigenen Pläne aus. Ich weiß nicht genau, wie sie das gemacht hat, jedenfalls hat sich das ZEITmagazin-Blog wohl irgendwie in sie verknallt und mich erreichte mitten im Haslital eine Interviewanfrage. Bäm!
In meiner Kindheit sind wir jedes Jahr im Sommer nach Dänemark gefahren. Mit unserem VW Passat natürlich, erst ein grasgrüner, dann ein orangefarbener. Jedes Jahr waren die Stunden vor unserer Abfahrt für uns Kinder die Hölle pur und für die Nachbarschaft ganz großes Kino, denn meine Mutter war der Stress in Persona, weil wir immer zu spät dran waren mit Packen.
Schon bald haben viele der alten Fotos, ob nun sorgfältig im Album eingeklebt oder in diversen Kisten verstaut, ihre Halbwertszeit überschritten. Von den meisten besitze ich natürlich keine Negative mehr. Ebenfalls liegen hunderte Negative bei mir im Schrank, bei denen ich keine Ahnung habe, was darauf zu sehen ist. Deshalb wird es dringend Zeit für eine Blogparade.
Zur Zeit ist es ein bisschen ruhiger hier, weil ich erstens ein bisschen zu viel gearbeitet habe, was meinem Hirn offensichtlich gar nicht gut tat, denn ich habe die Emma doch tatsächlich im Flugzeug liegen lassen, kann man sich das vorstellen! Zu dieser Geschichte aber später, nur so viel: Ich habe einen ganzen, langen Tag gebangt, ob ich sie jemals wiedersehe!
Der etwas andere Wochenrückblick. Heute: Über abscheuliche Dusseligkeiten, die Emma, Israel und magische Bärte.
Die Antarktis ist vor allem: Grau. Grau in allen Facetten: Braungrau. Blaugrau. Beigegrau.
Ich habe ja die Angewohnheit, so kleine Notizbücher überall mit mir rumzuschleppen, damit ich immer und überall alle Ideen und Gedanken sofort aufkritzeln kann. Neulich in Italien wars, ungelogen, der Jens und der Achim sind Zeugen, da blättere ich so durch eins meiner Notizbücher und finde: Eine Bucket-List anno 2010. Ist das cool?
Er ist leider nicht so spektakulär, der August-Blick, denn die Sonne ist derzeit ständig so grell, dass das Fotografieren schwierig ist. Beim Abendlicht bin ich momentan nie zu Hause (ich merke, die Tage werden kürzer, enorm!), am Morgen steht die Sonne auf der falschen Seite: Klarer Fall von schlechtem Timing.
Das Piemont besticht durch unglaubliche Natur, Berge, Seen und alte Steindörfer. Mein Tipp für einen wahrlich zauberhaften Urlaub zum Wandern in Norditalien. Außerdem bin ich dem Geheimnis von Claudia Bertani auf die Spur gekommen.
Im Storchendorf Rühstädt, einem winzigen Dorf in der Prignitz Brandenburgs, findet sich auf fast jedem Dach ein Storchenpaar. Ein Besuch in Brandenburgs Bullerbü.
Wie viele Menschen "mit Migrationshintergrund" mich lesen, darüber habe ich leider keine Ahnung, befürchte aber, dass es nicht viele sind, weil ich keine Themen bediene, die klassischerweise den Migrationsgefühlsteil dieser Menschen ansprechen würden: Politik klammere ich aus, obwohl ich mich als politischen Menschen betrachte, fühle mich aber zu dumm, um darüber öffentlich zu schreiben. Ausfälle bestätigen die Regel.
Die Brandenburg-Wochenenden, die ich früher so oft unternommen habe, die fehlen mir. Schon längst wollte ich hier mal erzählen, wie schön das Berliner Umland ist. Jep, denn das Umland Berlins ist eben für einen Berliner alles drumherum, was schön ist, in etwa so wie oben dargestellt.
Schwedenblues? Sie fährt nach Schweden und hat einen Blues? Wiesu denn blus?
Unser Haus steht da, wo bei google-maps so gar nichts angegeben ist, etwas südlich von Göteborg und etwa in der Mitte zwischen den Küsten, also in der Mitte von Nirgendwo, an einem See. Småland.
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