Sommer-Berlin-Guide, Tipps von Bloggern (Elefant-Graffiti)

Sommer-Berlin-Guide, Tipps von Bloggern

Ich wollte was über Berlin schreiben, Tipps undsoweiter. Für alle, die immer so genervt von dieser Stadt sind oder völlig überfordert, wenn sie hierherkommen. Für die, die noch nicht die wundervollen Ecken und Momente gelernt haben zu lieben.
Aber dann kamen mir in letzter Zeit immer mehr tolle Artikel mit richtig guten Tipps und Geschichten unter, weshalb ich jetzt kurzerhand beschlossen habe: Ich sammel die hier einfach, und wenn wieder meine Freundin Ix, BloggerIn Zett, die Großcousine aus Amerika, der Bekannte aus der Schweiz etcpp. kommen, kann ich einfach auf diesen Artikel verweisen. Durchwühlen müsst Ihr Euch da aber bitte selber.

Hier ist er also, mein geborgter Berlin-Guide für BerlinbesucherInnen oder BerlinbewohnerInnen, die mal wieder Neues entdecken wollen, aufgeteilt nach Themen und/oder Stadtbezirken.

Und für alle, die Elefanten so lieben wie ich, habe ich zum Welt-Elefanten-Tag in diesem Artikel gleich zwei sechs untergebracht. Gnihihi…

All-time-favourite: Berlin Tipps für Kreuzberg

Kreuzberg ist „mein altes Metier“, meine heimliche ewige Liebe. Über den Kiez rund um den Kreuzberg (ja, den gibt es tatsächlich!), in dem ich meine allererste richtige eigene Wohnung hatte, hat Kirsten auf Sirenen & Heuler geschrieben. Der Artikel eignet sich gut als Stadtspaziergangstipp und beleuchtet so manche Ecken mit Hintergrundinformationen.

Das „hippe“ Kreuzberg ist ein bisschen weiter östlich. Tipps zum Flanieren, shoppen, gucken und Kaffeetrinken gibt es bei Das Tuten der Schiffe, inklusive ein bisschen Berlin-Mitte.

Kleiner, brandneuer Insta-Tipp von @andwhilewewerehere: Das Ora Café am Oranienplatz 14. Sieht genial aus und muss ich unbedingt mal ausprobieren.

Berlin Tipps für Kreuzberg: Collage mit Streetart

Meine Tipps:
Am Liebsten zuerst den Prinzessinnengärten, einem öffentlichen Urban Gardening-Gelände, einen Besuch abstatten.
Anschließend am Landwehrkanal / Planufer vom U-Bahnhof Prinzenstraße bei herrlichstem Wetter entlang flanieren, zum Beispiel bis zur Ankerklause, um ein Bierchen am Wasser zu schlürfen oder, wer gut zu Fuß ist, noch etwas weiter bis zum Five Elephant, um den leckersten Käsekuchen zu essen und einen Kaffee aus der hauseigenen Rösterei zu schlürfen. Oder NOCH weiter bis zu einem meiner absoluten Lieblingsplätze in Berlin, dem Freischwimmer am Flutgraben.

Berlin Tipp: Freischwimmer am Flutgraben in Kreuzberg

Die Neuen kommen: Neukölln

Der Trendy Bezirk, in dem sich nun fast jede/r Zugezogene niederlässt, kann selbstverständlich nicht ausgelassen werden, und wer beschreibt das besser als lovely Nic aka Luzia Pimpinella mit ihrer Beschreibung vom Maybachufer und dem Flowmarkt.

Davon abgesehen schwant mir, dass hier die mit Abstand entspanntesten Kneipen und Cafés aufwarten. Ist aber zu weit von mir entfernt, ich war, muss ich zu meiner Schande gestehen, bisher nicht einmal im mittlerweile schon berühmten Klunkerkranich.

So oll wie eh und je: Moabit

Moabit tut manchmal so, als würde es der nächste Trendbezirk werden, weshalb es manch coole Shops in ziemlich uzzeligen Straßenzügen gibt, welche auch mal latent ein Aggro-Gefühl vermitteln – eine brisante Mischung. Cooler Tipp ist hier die Arminius Markthalle, die ebenfalls Luzia Pimpinella beschrieben hat. (Jaja, die Nic hat halt immer gleich die praktischen Tipps auf Lager!)

Tempel-What? Tempelhof

In Tempelhof gibt es eigentlich wenig zu bestaunen, aber das wunderbare Tempelhofer Feld, Tempelhofer Freiheit genannt, sollte keinesfalls ausgelassen werden, wie uns Alex von Travelpicture24 verklickert.

PS: Da isses übrigens auch im Winter schön.

Die Tempelhofer Freiheit - das alte Gelände vom Flughafen Tempelhof

Die Tempelhofer Freiheit – das alte Gelände vom Flughafen Tempelhof

Historisches Mitte

Neben zigtausend anderen bekannten und unbekannten Sachen, hippen Cafés und überteuerten Shopping-Retro-Läden, gibt es im meistbesuchten Bezirk Mitte vor allem auch tolle Streetart, z.B. in der kleinen Gasse neben den Hackeschen Höfen, in dem sich das Anne Frank Zentrum befindet.

 

Streetart, Gedenkschilder und Warnungen in Berlin-Mitte - Collage

Streetart, Gedenkschilder und Warnungen in Berlin-Mitte

Die Mauer-Gedenkstätte Bernauer Straße ist natürlich unbedingt einen Besuch wert. Viele Eindrücke bekommt Ihr im Blog von Bianca Bürger. Auch immer gut: Eine Tour bei den Berliner Unterwelten. Früh da sein! Es ist nicht möglich zu reservieren, die Karten müssen am Tag der Führung gekauft werden. Das macht aber nix, einfach 2 Stunden vorher hingehen und dann die Zeit mit einem Spaziergang auf den Flakturm im Humboldthain verbringen, von dem man eine großartige Aussicht hat.

Flakturm im Humboldthain

Der Flakturm im Humboldthain

Außerdem sollte man sich das Holocaust-Mahnmal nicht entgehen lassen, so meine Meinung.

Allgemein & kiezübergreifend

Die zauberhafte Magnoliaelectric hat einen ganzen großartigen Berlin-Guide geschrieben, mit Unterkünften, Shopping-, Essens- und Café-Tipps. Ist schon etwas her aber immer noch aktuell.

Bei Wimdu durfte ich neulich einen Berliner Lieblingsplatz beisteuern, im Artikel finden sich noch viele weitere Tipps.

Immer gut für Inspiration ist die Seite von Slow Travel Berlin. Paul gibt übrigens auch Fotoworkshops für Einsteiger und ist ohnehin ein sehr cooler Typ.

Einige außergewöhnliche Orte beschreibt Marco auf seinem Blog Life is a Trip. Da kannte ich tatsächlich noch nicht alle.

Schon ziemlich oll aber mit immer noch aktuellen Links ist mein eigener Berlin-Guide, immer praktisch, wenn ich English-Speakern irgendwelche Tipps geben soll; inklusive Tipps für Unterkünfte.

DDBerlin

Synke & Mandy sind beide in der DDR aufgewachsen, umso besser, finde ich, dass sie dieses Thema auch in ihren Artikeln aufgreifen (bei mir als Wessi kommt mir das ja immer mit so nem Gschmäckle daher):

Synke berichtet über die Gedenkstätte Hohenschönhausen, in der ich auch schonmal war und ebenfalls einen Besuch sehr empfehlen kann.

Mandy von Movin’n Groovin radelt durch das „unbekannte Ost-Berlin“: Weißensee, Marzahn, Lichtenberg. Sehr lesens- und bestaunenswert.

Naturisch Natur

Wer meint, in Berlin kennt man kein Wildlife und Natur ist schief gewickelt: Berlin ist eine der grünsten Städte, die ich kenne.

Eine kleine Bootsfahrt mitten in Berlin geht zum Beispiel am Café an neuen See im Tiergarten nah am Zoo.

Wer es länger mag und etwas speziell, kann in Berlin verschiedene Flöße mieten, auch zum Übernachten. Anbieter gibt es mittlerweile so viele, da googelt Ihr lieber selber.

Auch wenn der Grunewald auf der Karte so weit weg aussieht: Es ist super gut zu erreichen, z.B. mit der S-Bahn bis zur Station „Grunewald“. Steht man erst einmal auf dem Teufelsberg mit der alten Radarstation oder dem Drachenberg, fühlt man sich glatt wie im Dschungel. Wenn dann noch ein Fuchs und ein paar Wildschweine vorbeilaufen ist das Outdoor-Feeling perfekt. Wirklich schön ist es übrigens im Herbst.

Herbstbäume im Grunewald Berlin

Im Grunewald im Herbst

Beelitz-Heilstätten ist zwar nicht mehr in Berlin, aber sozusagen gleich umme Ecke in Brandenburg (mit dem RE ist man fix da) und hier gibt es den absolut genialen und empfehlenswerten Baumkronenpfad über dem alten Lost Place.

Berlin mit Kindern

geht auch super, was z.B. Berlin Mitte Mom beweist. Die Tipps beziehen sich auf – naaa? – genau, Berlin-Mitte.

Gleich richtig viele Tipps und Artikel zu Berlin mit Kindern gibt es bei Pearls Harbour, weshalb ich hier einfach auf die Kategorie verweise.

Berlin belesen*

Wer sich weiter einlesen möchte, findet natürlich ohne Ende Literatur auch von nicht-bloggenden Menschen. Meine Lieblinge sind hier:

Filmisch zum Einstimmen*

Ich habe hier garantiert noch 1005 Artikel nicht berücksichtigt – es hat ja quasi schon irgendwie jeder über Berlin gebloggt. Poste doch gerne die Adresse zu einem interessanten Berlin-Artikel in die Kommentare, die anderen Leser werden es danken!

Bis bald in Berlin!

BunteTuer-Kreuzberg

Weiterlesen:

* Amazon-Partnerlinks: Wenn Ihr etwas über diesen Link bestellt, bekomme ich ein bisschen Provision, der Preis ist für Euch der Gleiche. Wenn Ihr nicht wollt, dass Amazon weiß, auf welchen Seiten Ihr Euch rumtreibt, solltet Ihr diesen Link nicht verwenden.